Werner Heun

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Werner Heun (* 25. September 1953 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach seinem Abitur 1972 studierte Heun bis 1977 Rechtswissenschaften an den Universitäten Lausanne und Würzburg. Seine Staatsexamina legte er 1977 und 1980 ab. Von 1980 bis 1983 war er als Freier Mitarbeiter in einer Rechtsanwaltskanzlei tätig; zudem von 1980 bis 1988 als Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bonn. Bereits 1983 war Heun mit dem Thema Das Mehrheitsprinzip in der Demokratie. Grundlagen – Struktur – Begrenzungen promoviert worden; 1988 folgte seine Habilitation über das Thema Staatshaushalt und Staatsleitung. Das Haushaltsrecht im parlamentarischen Regierungssystem des Grundgesetzes.

Seit Dezember 1990 ist er Professor an der Universität Göttingen; seit August 1991 Direktor des dortigen Instituts für Allgemeine Staatslehre und Politische Wissenschaften. 2008 wurde ihm der Ehrendoktortitel der Eötvös-Loránd-Universität Budapest verliehen. Ab 5. Mai 2013 wurde er zum Mitglied des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs in Bückeburg berufen.[1] Seit 2012 ist er ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mitherausgeber mit Frank Schorkopf: Wendepunkte der Rechtswissenschaft. Aspekte des Rechts in der Moderne. Wallstein Verlag, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8353-1449-8[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pressemitteilung des OVG Lüneburg 11/2013 vom 14. März 2013.
  2. Wir sind doch nicht im römischen Zirkus in FAZ vom 9. September 2014, Seite 10