Werner von Ekesparre

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Werner von Ekesparre (um 1975)

Werner Armin Herbert Axel von Ekesparre (* 10. April 1919 in Misdroy, Pommern; † August 1998 in Hamburg) war ein deutscher Chirurg. Zusammen mit Fritz Rehbein gehört er zu den Pionieren der Kinderchirurgie in Deutschland.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werner von Ekesparre entstammte einem baltischen Adelsgeschlecht von der Insel Oesel (Estland). Er war der jüngste Sohn des Gutsbesitzers und oeselschen Kassadeputierten Armin von Ekesparre (1869–1919), Gutsherr auf Euküll (in Kirchspiel Karmel, Insel Oesel) und der Meta von Wardenburg (1883–1949) aus Arensburg (Insel Oesel).

Im Jahr 1951 schrieb Ekesparre an der Universität Tübingen seine Dissertation „Zur Frage der Thromboembolie unter der Berücksichtigung der Häufigkeit und Verhütung auf Grund des Tübinger Krankengutes von 1928–1948“.

Er arbeitete von 1954 bis 1958 bei Fritz Rehbein an der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie am Klinikum Bremen-Mitte. Von 1958 bis 1984 war er Chefarzt der Kinderchirurgie in Hamburg-Duvenstedt und von 1970 bis 1973 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie.

Ekesparre heiratete am 14. September 1952 in Münster Gudrun Freiin von Verschuer (* 23. Juni 1932 in Berlin), die Tochter des Professors Otmar Freiherr von Verschuer, Direktor des Instituts für Humangenetik an der Universität Münster, und der Erika Flad.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Genealogisches Handbuch des Adels. Adelige Häuser B Band XVII (= Band 89 der Gesamtreihe). Starke, Limburg (Lahn) 1986, S. 117.
  • Hans Würtenberger: Werner von Ekesparre. In: European Journal of Pediatric Surgery. Bd. 17 (2007), H. 1, S. 73 f.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]