Wikipedia:WikiProjekt Bibliothekarinnen, Bibliothekare und Bibliotheken im Nationalsozialismus

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Bibliothekarinnen, Bibliothekare und Bibliotheken im Nationalsozialismus[Quelltext bearbeiten]

Dieses WikiProjekt soll einen zentralen Zugriff zu Ressourcen, Personen und Institutionen im Bibliothekswesen während der NS-Zeit ermöglichen, zu denen Artikel innerhalb der Wikiepdia existieren. Da die Informationen innerhalb der Wikipedia nicht zentral recherchierbar sind, soll mit dieser Seite Interessierten ein Überblick gegeben werden, welche Informationen zum Bibliothekswesen im Nationalsozialismus innerhalb der Wikipedia verfügbar sind und welche nicht. Hinzu kommt eine Bibliographie zur Thematik und eine Übersicht welche Artikel noch überarbeitet werden müssen oder neu angelegt werden sollten. Ein Anspruch auf Vollständigkeit kann nicht bestehen. Falls Literatur nicht verfügbar sein sollte, um Sachverhalte zu überprüfen, kann über einen Eintrag in der Diskussionsseite danach gefragt werden. Über die ISBN-Nummern in der Bibliographie lassen sich die Bücher recherchieren und können dann über eine Bibliothek in der Nähe bzw. über die Fernleihe ausgeliehen werden.

Gegenstand dieser Seite[Quelltext bearbeiten]

Gegenstand dieser WikiProjekt-Seite sind Personen, Institutionen und Geschehnisse aus Bibliotheken, die im Bezug zur Nationalsozialistischen Gewaltherrschaft stehen. Dies umfasst auch die durch Deutschland besetzten Gebiete. Zu den besetzten Gebieten der Sowjetunion, Polens und den Baltischen Staaten muss angemerkt werden, dass die Quellenlage nicht ausreichend ist und daher viele Aspekte der Thematik bislang unerwähnt bleiben müssen.

Hinweis zu den Biographien[Quelltext bearbeiten]

Die Biographien der Personen sollen neben den Bezügen zum Nationalsozialismus kurz auf die Bedeutung im Kontext Bibliotheks- und Informationswissenschaftlicher Fragestellungen eingehen. Damit ist sowohl die berufliche Tätigkeit gemeint als auch spezielle Aufgaben. Rudolf Kummer half beispielsweise bei der Erstellung der Judenkartei mit seinen Kenntnissen. Herman Kruk war Bibliothekar in der Ghetto-Bibliothek im Ghetto Vilnius. Solche Aspekte sollten in der Kurzbiographie erwähnt werden.

Überblicksseiten[Quelltext bearbeiten]

Bibliotheken im Nationalsozialismus

Ghetto-Bibliothek

Personen[Quelltext bearbeiten]

Opfer des NS-Regimes, Personen im Widerstand sowie in der Opposition[Quelltext bearbeiten]

  • Dina Abramowicz (1909–2000): Jüdische Bibliothekarin, Partisanin im Zweiten Weltkrieg, Historikerin und Spezialistin für jiddische Sprache. Leiterin der Bibliothek des Jüdischen-Wissenschaftlichen-Instituts YIVO in New York.
  • Hans Ankwicz-Kleehoven (1883–1963): Österreichischer Kunsthistoriker, Leiter der Bibliothek des Museums für Kunst und Industrie. Zwangspensioniert 1939 wegen seiner jüdischen Herkunft. Ab 1945 Direktor der Bibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien.
  • Wolfgang Benndorf (1901–1959): Österreichischer Philosoph und Bibliothekar, 1938 als Gegner des Nationalsozialismus aus der UB Graz entlassen, 1945 Direktor der UB Graz.
  • Josef Bick (1880–1952): Philologe, Generaldirektor der Österreichischen Nationalbibliothek (1921–1938 und 1945–1949). Verfolgter des NS-Regimes, Häftling im KZ-Dachau.
  • Aleksander Birkenmajer (1890–1967): Polnischer Wissenschaftshistoriker, Philosoph, Bibliothekar und Professor für Bibliothekswissenschaft an der Jagellionen Universität. Direktor der Universitätsbibliothek Poznań. Nach dem Überfall auf Polen in das Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert.
  • Gottlieb Branz (1896–1972): Bibliothekar aus dem Umfeld der Gewerkschaften/SPD. Aktiv im Widerstand, verhalf Juden zur Flucht. Interniert in Dachau. Nach dem Krieg Leiter der Münchner Stadtbüchereien.
  • Meta Corssen (1894–1954): Germanistin, seit 1923 Leiterin der öffentlichen Bücherei in Lübeck; im April 1933 beurlaubt, Ende Juni 1933 entlassen; Emigration nach Italien, 1943 Rückkehr, nach 1945 in der Ratsbücherei Lüneburg tätig
  • Aron Freimann (1871–1948): Historiker und Orientalist. Baute die Hebraica-und Judaica-Sammlung der Universitätsbibliothek Frankfurt maßgeblich auf. 1933 aufgrund der Rassengesetze sofort aus dem Dienst entlassen. Emmigration nach den USA, dort u.a. in der New York Public Library tätig. Letzter Vorsitzender der zwangsvereinigten Jüdischen Gemeinde
  • Edmund Groag (1873–1945): Althistoriker und Bibliothekar, zwangspensioniert 1938 wegen seiner jüdischen Vorfahren. Überlebte die Verfolgung des NS-Regimes.
  • Lajb Fuks (1908–1990): Judaist, Emmigration nach Amsterdam. Dort ab 1946 Bibliothekar an der Universität sowie ebenda Dozent für altjiddische Literatur und Sprache, Ivrit und jiddisch.
  • Victor Kraft (1880–1975): Österreichischer Philosoph, Wissenschaftstheoretiker und Bibliothekar. Seine Frau hatte jüdische Vorfahren, deshalb wurde er zwangspensioniert. Nach dem Krieg Generalstaatsbibliothekar.
  • Werner Kraft (1896–1991): Literaturwissenschaftler, Philosoph und Bibliothekar an der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek Hannover, entlassen dort 1933, dannach Exil in Frankreich und Jerusalem.
  • Helene Nathan (1885–1940): Bibliotheksleiterin der Stadtbibliothek Neuköln, jüdischer Herkunft und politisch in der Arbeiterbewegung engagiert, Zwangsbeurlaubung 1933, beendete 1940 aufgrund der Ausweglosigkeit ihr Leben.
  • Philipp Schaeffer (1894–1943): Orientalist, Bibliothekar der Zentralbibliothek Berlin-Mitte. Dort entlassen wegen seiner politischen Tätigkeit in der Kommunistischen und Antifaschistischen Bewegung. Widerstandskämpfer, ermordet 1943
  • Lotte Bergtel-Schleif (1903–1965): Berliner Bibliothekarin. Im Widerstand im Kreis um die Rote Kapelle und in der illegalen KPD. Verhaftet 1942 und zu 8 Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach dem Krieg Leiterin der Berliner Büchereischule.
  • Gotthold Weil (1882–1960): Orientalist und Bibliothekar, 1933 zwangspensioniert. Emmigration nach Israel, dort Leiter der Nationalbibliothek in Jerusalem

Personen in Distanz zum NS-Regime[Quelltext bearbeiten]

Hier sollen Personen aufgeführt werden die in Distanz zum NS-Regime standen, sich nicht instrumentalisieren ließen und nicht im Sinne des Nationalsozialismus agitierten oder die Strukturen zur Förderung der eigenen Karriere nutzten.

  • Georg Leyh (1877–1968) Bibliotheksdirektor der Universitätsbibliothek Tübingen ab 1921. Außerte im Rahmen seiner Möglichkeiten versteckte Kritik am Nationalsozialismus. Andererseits passte er auch seine Rhetorik dem Zeitgeist an.[1]

Täter des NS-Regimes, Sympathisanten und Profiteure[Quelltext bearbeiten]

  • Gustav Abb (1886–1945): Bibliothekar, SS-Mitglied, NSDAP-Mitglied. Direktor der Universitätsbibliothek Berlin, Vorsitzender des Vereins Deutscher Bibliothekare (1937–1945).
  • Josef Benzing (1904–1981): Mitorganisierend am Bücherraub in der Ukraine beteiligt, Leiter des Sonderstabes Zentralbibliothek der Hohen Schule der NSDAP. Nach dem Krieg Oberbibliotheksrat der Universitätsbibliothek Mainz und deren stellvertretender Direktor.
  • Waldemar Beyer (1909–1952): Bibliothekar, SS-Mitglied, Leiter der Bibliothek im Reichssicherheitshauptamt und der Bibliothek der Reichsuniversität Straßburg.
  • Albert Huyskens 1879–1956: Aachener Historiker und Bibliothekar. Direktor der Stadtbibliothek Aachen sowie des Stadtarchivs Aachen. Zahlreiche Veröffentlichungen im Sinne des Nationalsozialismus zur "Vererbungslehre" und "Rassenforschung". Nutzte Genealogische Forschungen und "Rassenkunde" um die "arische Abstammung" zu propagieren und die Bedeutung der Familienforschung für die Erbringung des Ariernachweises zu unterstreichen. Versuchte damit in der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde zu reüssieren. Er wurde ab 1927 deren Vorsitzender, NSDAP-Mitglied ab 1933.
  • Ernst Koch (1899–1973): Lehrer und Bibliothekar, Leiter der Bibliothek der Technischen Hochschule Dresden. NSDAP Mitglied ab 1925 (Mitgliedsnummer 130)
  • Richard Oehler (1878–1948): Überzeugter Nationalsozialist. Bibliotheksdirektor der Universitätsbibliothek Breslau (1925–1927) und der Stadt- und Universitätsbibliothek Frankfurt/Main (1927–1945).
  • Karl Preisendanz (1883–1963): Philologe, Papyrologe und Bibliothekar. NSDAP-Mitglied seit 1934. Folgte dem aufgrund der Rassegesetze entlassenen Ferdinand Rieser 1934 auf den Direktionsposten der Badischen Landesbibliothek und war ab 1935 leitender Bibliotheksdirektor der Universitätsbibliothek Heidelberg. Dort nach 1945 als als Nutznießer von den Amerikanern entlassen, ab 1949 als Leiter der Handschriftenabteilung wieder eingestellt.
  • Gustav Struck (1889–1954): Seit 1. Mai 1933 Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 1.847.769), wurde Struck mit Wirkung vom 1. November 1933 Direktor der Lübecker Stadtbibliothek; Zum 1. August 1940 wechselte er als Direktor an die Landesbibliothek Wiesbaden; mitverantwortlich für den Bücherraub zugunsten der Landesbibliothek. 1945 entlassen.
  • Joseph Caspar Witsch (1906–1967): Verleger und Bibliothekar. Bibliothekar an der Stadtbibliothek Köln. Denunziation als Kommunist, Entlassung 1933. Eintritt in die SA, ab 1935 wieder tätig als Bibliothekar in Stralsund, 1936 Leitung der Staatlichen Landesstelle für das volkstümliche Büchereiwesen in Jena. 1937 Eintritt in die NSDAP. Soldat und nach dem Krieg Leiter der Thrüringischen Landesstelle für Buch- und Bibliothekswesen. Gründete mit Gustav Kiepenheuer den Verlag Kiepenheuer & Witsch.
  • Falk Zipperer (1899–1966): SS-Mitglied, Jurist, nach dem Krieg Bibliothekar an der Bibliothek der Deutschen Bundesversammlung (Bundesbibliothek)

Institutionen[Quelltext bearbeiten]

  • Institutionen: In den Hauptartikeln zu vielen Bibliotheken fehlt eine kurze Zusammenfassung zur Geschichte in der NS-Zeit. Meist werden nur Kriegsverluste durch Luftangriffe (Vgl. Staatsbibliothek zu Berlin oder Bayerische Staatsbibliothek) thematisiert. Bevor die Institutionen hier aufgelistet werden können, muss im Artikel der Institution der die Geschichte im Nationalsozialismus herausgearbeitet werden.

Existierende Bibliotheken[Quelltext bearbeiten]

Aufgelöste Bibliotheken[Quelltext bearbeiten]

Artikel die überarbeitet werden müssen[Quelltext bearbeiten]

  • Gerd Wunder Bibliothekar beim Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg. Vor dem Zweiten Weltkrieg Leiter der Städtischen Büchereien Düsseldorf. [Artikel muss überarbeitet werden, Quellen fehlen tw.]
Genaue Haltung im NS unklar. Belege im Artikel fehlen weitgehend. Insbesondere die Aktivität im Widerstandskreis.
  • Georg Leyh Biografie im NS lückenhaft. Genauere Recherchen notwendig.
  • Richard Oehler Im Artikel ist die Rede von der Mitgliedschaft in "nationalsozialistischen Vereinigung deutscher Bibliothekare". Das müsste überprüft werden und gleichzeitig auch die Angaben zum Verhältnis der im Artikel angesprochenen Bibliotheksdirektoren die sich im Sinne des NS exponierten.

Noch zu schreibende Artikel[Quelltext bearbeiten]

  • Bücherraub Systematischer Raub von Büchern. Zunächst Bücher von verfolgten Menschen und Institutionen, nach Ausbruch des Krieges in großem Umfang als Kriegsbeute systematisch geraubte Bücher.
  • Paula_Blank Jüdische Bibliothekarin an der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek. Entlassen 1933. Relevanz prüfen.
  • Anna Kvapilovà (1905–1992) Bibliothekarin an der Musikabteilung der Prager Stadtbibliothek. Aktiv im Widerstand gegen das NS-Regime in der Gruppe ÚVOD. Deportiert nach Ravensbrück. Dort musikalische und literarische Betätigung. Überlebte das Konzentrationslager.
Quellen: Brandt (2004)
  • Khaykl Lunski Ghetto-Bibliothekar Vilnius zusammen mit Herman Kruk. Zuständig für Handschriften und Inkunabeln in der Sraszun (Strshun?) Bibliothek.
Quellen:
Schroeter, Gudrun, Worte Aus Einer Zerstörten Welt: Das Ghetto in Wilna, Kunst Und Gesellschaft, Studien Zu Kultur Im 20. Und 21. Jahrhundert, Bd. 4 (St. Ingbert: Röhrig, 2008), S. 291.
Bild: Center For Jewish History, ITEM: CJH_DIGITOOL352587; Audio einer Vorlesung, ITEM: CJH_ALEPH004596056 ; Guide to the Papers of Khaykl Lunski (ca. 1881-ca. 1942) ITEM: CJH_ALEPH000451363
  • Werner Rust Stellvertretender Generaldirektor der Deutschen Bücherei Leipzig 1934–1945
Quellen: Kuttner (2005)
  • Hermann Corsten (1889–1968), von 1933 bis 1954 Direktor der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln

Fehlende Bilder[Quelltext bearbeiten]

  • Herman Kruk (angefragt)
  • Ferdinand Rieser (angefragt)
  • Dina Abramowicz (angefragt)

Bibliographie[Quelltext bearbeiten]

Überblickswerke[Quelltext bearbeiten]

  • Babendreier, Jürgen. 2013. Nationalsozialismus Und Bibliothekarische Erinnerungskultur. Wiesbaden : Harrassowitz. ISBN 978-3-447-10001-4
  • Barbian, Jan-Pieter. 1995. Literaturpolitik Im “Dritten Reich”: Institutionen, Kompetenzen, Betätigungsfelder. Überarb. und aktualisierte Ausg. Dtv 4668. München: Dt. Taschenbuch Verl. ISBN 3-423-04668-6
  • Bibliothekshistorisches Seminar 1989. 1989. Bibliotheken Während Des Nationalsozialismus ; Bd. 1.: Vorträge Eines Bibliothekshistorischen Seminars Des Wolfenbütteler Arbeitskreises Für Bibliotheksgeschichte Vom 25. Bis 27. September 1989 in Der Herzog-August-Bibliothek. Wolfenbütteler Schriften Zur Geschichte Des Buchwesens 16. Wiesbaden: Harrassowitz. ISBN 3-447-02947-1
  • Bibliothekshistorisches Seminar 1992. 1992 Bibliotheken Während Des Nationalsozialismus ; Bd. 2: Vorträge Eines Bibliothekshistorischen Seminars Des Wolfenbütteler Arbeitskreises Für Bibliotheksgeschichte Vom 25. Bis 27. September 1989 in Der Herzog-August-Bibliothek. Wolfenbütteler Schriften Zur Geschichte Des Buchwesens 16. Wiesbaden: Harrassowitz. ISBN 3-447-03308-8
  • Boese, Engelbrecht. 1987. ¬Das¬ Öffentliche Bibliothekswesen Im Dritten Reich. 2. korr. und bibliogr. erg. Aufl. Bad Honnef: Bock Herchen. ISBN 3-88347-141-0
  • Enderle-Burcel, Gertrude. 2013. Brüche und Kontinuitäten 1933–1938–1945 Fallstudien zu Verwaltung und Bibliotheken. Innsbruck; Wien; München; Bozen: Studienverl. ISBN 978-3-7065-5198-4
  • Happel, Hans-Gerd. 1989. ¬Das¬ Wissenschaftliche Bibliothekswesen Im Nationalsozialismus Unter Besonderer Berücksichtigung Der Universitätsbibliotheken. Beiträge Zur Bibliothekstheorie Und Bibliotheksgeschichte. München ; London ; New York ; Paris: Saur. ISBN 3-598-22170-3
  • Hohoff, Ulrich (a). ‘Wissenschaftliche Bibliothekarinnen und Bibliothekare als Opfer der NS-Diktatur. Eine Übersicht über 250 Lebensläufe seit dem Jahr 1933. Teil 1: Die Entlassungen’, o-bib. Das offene Bibliotheksjournal / herausgegeben vom VDB, 2 (2015), 1–32 doi:10.5282/o-bib/2015H2S1-32
  • Hohoff, Ulrich (b). Berliner Bibliothekarinnen und Bibliothekare als Opfer der NS-Dikatatur. Eine Recherche über 51 Lebensläufe seit dem Jahr 1933. In: Festschrift für Daniela Lülfing zum 65. Geburtstag. Beiträge zur Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz ; Band 50 (2015) ISBN 978-3-88053-208-3
  • Jungmichl, Johannes. 1974. Nationalsozialistische Literaturlenkung Und Bibliothekarische Buchbesprechung. [Schriftenreihe Der Bibliothekar-Lehrinstitute / A]. Berlin: Dt. Bibliotheksverb. ISBN 3-87068-525-5
  • Kempf, Klaus ¬[Hrsg]¬. 2013. ¬Das¬ Deutsche Und Italienische Bibliothekswesen Im Nationalsozialismus Und Faschismus. Beiträge Zum Buch- Und Bibliothekswesen. Wiesbaden: Harrassowitz. ISBN 978-3-447-06991-5
  • Kettel, Andreas, Volksbibliothekare Und Nationalsozialismus: Zum Verhalten führender Berufsvertreter während der Nationalsozialistischen Machtübernahme, Pahl-Rugenstein-Hochschulschriften Gesellschafts- Und Naturwissenschaften, 72 (Köln: Pahl-Rugenstein, 1981) ISBN 3-7609-5072-8
  • Kuttner, Sven, und Bernd Reifenberg, ¬[Hrsg.]¬. 2004. Das Bibliothekarische Gedächtnis: Aspekte Der Erinnerungskultur an Braune Zeiten Im Deutschen Bibliothekswesen. Schriften Der Universitätsbibliothek Marburg 119. Marburg: Universitätsbibliothek Marburg. ISBN 3-8185-0392-3
  • Knoche, Michael ¬[Hrsg]¬. Wissenschaftliche Bibliothekare Im Nationalsozialismus: Handlungsspielräume, Kontinuitäten, Deutungsmuster, Wolfenbüttler Schriften Zur Geschichte Des Buchwesens, Bd. 46 (Wiesbaden: Harrassowitz, 2011) ISBN 978-3-447-06407-1
  • Koch, Christine. 2002. Das Bibliothekswesen im Nationalsozialismus : eine Forschungsstandanalyse anhand der Fachliteratur. Stuttgart: Hochschule der Medien, Diplomarbeit. Volltext: http://opus.bsz-bw.de/hdms/volltexte/2003/301/.
  • Rose, Jonathan, ed. 2001. The Holocaust and the Book: Destruction and Preservation. Studies in Print Culture and the History of the Book. Amherst: University of Massachusetts Press. ISBN 1-55849-253-4
  • Stieg, Margaret F. 1992. Public Libraries in Nazi Germany. Tuscaloosa [u.a.]: Univ. of Alabama Press. ISBN 0-8173-0556-4

Biographische Literatur[Quelltext bearbeiten]

  • Kruk, Hermann. 1990. Zwischen Den Fronten: Zeugnisse Aus Den Jahren 1940–1944; Jiddische Texte Mit Übersetzung. Laurentius / Kleine Historische Reihe 2. Seelze: Laurentius. ISSN 0937-9835
  • Kühn-Ludewig, Maria, and Pinkhas Schwartz, [Hrsg.]. 1990. Hermann Kruk (1897–1944): Bibliothekar Und Chronist Im Ghetto Wilna. 2., erw. u. verb. Aufl. Laurentius Sonderheft. Hannover: Laurentius-Verlag. ISSN 0937-9835
  • Kunze, Gernot. 1990. Hermann Stresau und Max Wieser: 2 Beispiele bibliothekarischen Zeitgeistes während der Nazidiktatur. Laurentius / Kleine historische Reihe ; [1]. Hannover: S. Zoller.ISSN 0937-9835
  • Wanninger, Susanne. 2014. „Herr Hitler, ich erkläre meine Bereitwilligkeit zur Mitarbeit.“: Rudolf Buttmann (1885–1947) ; Politiker und Bibliothekar zwischen bürgerlicher Tradition und Nationalsozialismus. Beiträge zum Buch- und Bibliothekswesen 59. ISBN 978-3-447-10318-3

Literatur zum Bücherraub[Quelltext bearbeiten]

  • Bartels, Nicole, Juliane Deinert, Wilfried Enderle, Helmut Rohlfing, and Frank Möbus. 2011. Bücher Unter Verdacht: NS-Raub- Und Beutegut an Der SUB Göttingen ; Katalog Der Ausstellung Vom 13. Mai - 10. Juli 2011. Göttinger Bibliotheksschriften. - Göttingen : Univ.-Verl. Göttingen, ISBN 978-3-86395-027-9 Volltext Online unter: Directory of Open Access Books
  • Bauer, Bruno, Christina Köstner-Pemsel, and Markus Stumpf. 2011. NS-Provenienzforschung an österreichischen Bibliotheken: Anspruch und Wirklichkeit. Graz-Feldkirch: Wolfgang Neugebauer Verlag GesmbH. ISBN 978-3-85376-290-5
  • Bödeker, Hans Erich, Hrsg. 2008. NS-Raubgut, Reichstauschstelle Und Preußische Staatsbibliothek: Vorträge Des Berliner Symposiums Am 3. Und 4. Mai 2007. München: Saur. ISBN 978-3-598-44091-5
  • Briel, Cornelia. 2013. Beschlagnahmt, Erpresst, Erbeutet: NS-Raubgut, Reichstauschstelle Und Preußische Staatsbibliothek Zwischen 1933 Und 1945. Edited by Hans Erich Bödeker and Barbara Schneider-Kempf. Berlin: Akad.-Verl. ISBN 978-3-05-008957-7 (Ungültige DOI)
  • Dehnel, Regine, Hrsg. Hannover. 2008. NS-Raubgut in Bibliotheken : Suche, Ergebnisse, Perspektiven. Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie : Sonderband 94 Frankfurt am Main: Klostermann. ISBN 978-3-465-03588-6
  • Dehnel, Regine, Hrsg. 2012. NS-Raubgut in Museen, Bibliotheken Und Archiven: Viertes Hannoversches Symposium. Zeitschrift Für Bibliothekswesen Und Bibliographie : Sonderbänd 108. Frankfurt am Main: Klostermann. ISBN 978-3-465-03761-3
  • Dürr, Michael, and Annette Gerlach. 2007. Raubgut in Berliner Bibliotheken: Workshop Des Regionalverbands Berlin-Brandenburg Des Vereins Deutscher Bibliothekare Am 12. Juni 2006. Berlin: Zentral- und Landesbibliothek. ISBN 978-3-925516-32-0
  • Kasperowski, Ira, Hrsg. 2014. NS-Raubgut in hessischen Bibliotheken. Berichte und Arbeiten aus der Universitätsbibliothek und dem Universitätsarchiv Gießen 62. Gießen, Universitätsbibliothek, ISBN 978-3-944682-02-0
  • Kreuzer, Jörn, und Susanne Küther. 2014. „‚NS-Raubgut aus zweiter Hand‘ - Provenienzrecherchen in der Bibliothek des IGdJ“. o-bib. Das offene Bibliotheksjournal / herausgegeben vom VDB 1 (1): 238–48. http://dx.doi.org/10.5282/o-bib/2014H1S10-20
  • Kühn-Ludewig, Maria. 1999. Displaced Books - Bücherrückgabe Aus Zweierlei Sicht: Beiträge Und Materialien Zur Bestandsgeschichte Deutscher Bibliotheken Im Zusammenhang von NS-Zeit Und Krieg. [Laurentius / Sonderheft] Laurentius : Von Büchern U. Bibliotheken. - Hannover : Astarte Verl., 1984 1999. Hannover: Laurentius-Verl. ISBN 3-931614-50-6

Literatur zum Themenkomplex Lagerliteratur und Ghettobibliotheken[Quelltext bearbeiten]

  • Intrator, Miriam. 2005. “¬The¬ Theresienstadt Ghetto Central Library, Books and Reading.” Year-Book / Leo Baeck Institute 50: 3–28.
  • Krause, Rolf D., [Hrsg.] 1991. Bücher Und Bibliotheken in Ghettos Und Lagern: (1933–1945). Laurentius / Kleine Historische Reihe 3. Hannover ISSN 0937-9835
  • Seela, Torsten. 1992. Bücher und Bibliotheken in nationalsozialistischen Konzentrationslagern: das gedruckte Wort im antifaschistischen Widerstand der Häftlinge. München u.a.: Saur, ISBN 3598221746
  • Starke, Käthe. 1975. Der Führer Schenkt Den Juden Eine Stadt: Bilder, Impressionen, Reportagen, Dokumente. Berlin: Haude und Spener, ISBN 3-7759-0174-4, S. 101–173.

Literatur zur Rolle der Bibliotheken, Bibliothekare und Bibliothekarinnen während der Bücherverbrennung[Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Quelltext bearbeiten]

  1. Babendreier, Jürgen 2013. Nationalsozialismus Und Bibliothekarische Erinnerungskultur. Wiesbaden : Harrassowitz. S. 141.