Wim Suurbier

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Wim Suurbier
Wim Suurbier.jpg
Personalia
Name Wilhelmus Lourens Johannes Suurbier
Geburtstag 16. Januar 1945
Geburtsort EindhovenNiederlande
Größe 181 cm
Position Abwehrspieler
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1964–1977 Ajax Amsterdam 392 (16)
1978 FC Schalke 04 12 0(0)
1978–1979 FC Metz 24 0(0)
1979–1981 Los Angeles Aztecs 73 0(3)
1980 → Sparta Rotterdam (Leihe) 11 0(1)
1982 Golden Bay Earthquakes 23 0(0)
1983–1984 Seiko SA Hongkong
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1966–1978 Niederlande 60 0(3)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1984 Tulsa Roughnecks
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Wim Suurbier (* 16. Januar 1945 in Eindhoven) ist ein ehemaliger niederländischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Suurbier war bereits in den Jugendmannschaften von Ajax Amsterdam, ehe er 1964/65 in den Profikader des Vereins rutschte. Für Ajax war der Verteidiger in den nächsten dreizehn Jahren aktiv und konnte viele nationale wie auch internationale Titel gewinnen. Seinen ersten Erfolg hatte Suurbier im zweiten Profijahr, mit dem Gewinn der Eredivisie. Diesen Titel konnte er mit seiner Mannschaft zwei Mal verteidigen. Durch Erfolge im KNVB-Pokal 1967 und 1970 wurde in diesen Jahren das nationale Double gewonnen. Seine erfolgreichste Zeit mit dem Amsterdamer Traditionsverein sollte jedoch zwischen 1970 und 1973 werden. Wieder wurde das Team dreimal Liga-Champion (1970, 1972,1973) und dreifacher Pokalsieger (1971–1973). Außerdem wurde erstmals der Europapokal der Landesmeister gewonnen. Dieser Erfolg wurde 1972 und 1973 verteidigt. Mit den Triumphen im UEFA Super Cup und Weltpokal wurde 1972 das internationale Triple gewonnen. In allen Endspielen um den Europapokal, der späteren UEFA-Champions-League, stand Suurbier auf dem Platz und absolvierte jeweils die vollen 90 Minuten.

Nach dieser Zeit wechselte der Defensivspieler in die Fußball-Bundesliga zum FC Schalke 04.[1] Dort kam er allerdings erst am 13. Spieltag im Spiel gegen den Hamburger SV zum ersten Einsatz für die „Königsblauen“.[2] Nach nur einem Jahr kam es zum erneuten Transfer und Suurbier stellte sich in die Dienste des FC Metz. Doch auch dort hielt es ihn nur eine Spielzeit, ehe er in die USA zu den Los Angeles Aztecs wechselte. 1980 kehrte er kurzzeitig in die Niederlande zurück und spielte ein halbes Jahr für Sparta Rotterdam. Nach Ende dieses Leihgeschäfts ging der Verteidiger wieder nach Los Angeles. Im Jahr darauf vertrat Suurbier die Farben der Golden Bay Earthquakes. Nach einer kurzen Pause spielte der Niederländer 1983/84 bei Seiko in Hongkong eine letzte Profisaison.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die niederländische Nationalmannschaft erzielte er in 60 Spielen 3 Tore. Suurbier war in den 1970er Jahren lange Zeit Stammspieler der niederländischen Nationalmannschaft. Er nahm an der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland teil und spielte bei diesem Turnier in allen Spielen der Niederlande. Im Finale unterlag er Deutschland mit 1:2. Bei der Fußball-Europameisterschaft 1976 erreichte er das Halbfinale, wo die Niederlande gegen die Tschechoslowakei unterlagen. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 in Argentinien erreichte er erneut das Finale. Die Niederlande unterlagen jedoch im Endspiel gegen Gastgeber Argentinien mit 1:3. Suurbier war in diesem Turnier jedoch nicht mehr Stammspieler.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Vize-Weltmeister: 1974, 1978
  • 3. Platz bei der Europameisterschaft: 1976

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schalke will Wim Suurbier verpflichten (Memento vom 27. Juli 2014 im Internet Archive) vom 18. Oktober 1977 auf abendblatt.de
  2. Spielstatistik FC Schalke 04 - Hamburger SV 2:2 (1:0) vom 29. Oktober 1977 auf fussballdaten.de