Winfried Zehetmeier

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Winfried Zehetmeier (* 30. Mai 1933 in München) ist ein deutscher freischaffender Künstler und bayerischer Kommunalpolitiker der CSU.

Beruf und Politik[Bearbeiten]

Nach dem Studium der Klassischen Philologie und Germanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München war er von 1957 bis 1978 im höheren Schuldienst tätig, zuletzt als Oberstudiendirektor des Gautinger Gymnasiums. Von 1966 bis 1996 war er Mitglied des Münchner Stadtrats und dort von 1970 bis 1978 Fraktionsvorsitzender und von 1978 bis 1990 Zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt München. Seit 1990 ist Zehetmeier freischaffender Künstler. Er ist Mitglied der Katholischen Bayerischen Studentenverbindung Rhaetia.

Kulturelles Engagement und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Als Vorsitzender der Theatergemeinde München engagierte er sich bis November 2006 für das kulturelle Leben in München. Als 1982 der Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München an den Schauspieler Jörg Hube, den Rundfunkjournalisten Kurt Seeberger und den Arbeiterschriftsteller August Kühn verliehen wurde, weigerte Zehetmeier sich jedoch aus Protest gegen Kühns linke politische Gesinnung, den Preis persönlich zu übergeben. 2004 kam es dann aber zumindest mit Jörg Hube doch noch zu einer gemeinsamen Preisverleihung, als Zehetmeier für seine Verdienste um die bayerische Kultur gemeinsam mit ihm, Jutta Makowsky und der Couplet-AG den angesehenen Bayerischen Poetentaler der Münchner Turmschreiber erhielt. 1993 erhielt er die Goldene Bürgermedaille der Landeshauptstadt München.

Als Kunstmaler hat er weit über München hinaus Anerkennung gefunden.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Richtig sprechen. Schulz, Percha am Starnberger See 1986.
  • Taubenjagd – Erzählungen. Ehrenwirth, München 1984.
  • Gegenzauber – Gedichte. Ehrenwirth, München 1979.