Winnetou darf nicht sterben

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Film
OriginaltitelWinnetou darf nicht sterben
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch, Französisch
Erscheinungsjahr 2007
Länge 60 Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
Stab
Regie Oliver Schwehm
Produktion Hans-Jürgen Panitz
Kamera Martin Angres,
Didier Ricou,
Hubert Schönegger,
Hermann Sowieja
Schnitt Benjamin Gehant

Winnetou darf nicht sterben (frz.: Pierre Brice – Le Célèbre inconnu du Cinéma Français, DVD-Titel: Pierre Brice – Winnetou darf nicht sterben) ist ein biografischer Dokumentarfilm des deutschen Regisseurs Oliver Schwehm über den Winnetou-Darsteller Pierre Brice aus dem Jahr 2007.

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pierre Brice (2005)

Bei dem Film handelt es sich um ein biografisches Porträt des französischen Schauspielers Pierre Brice, der vor allem als Darsteller des Winnetou in den deutschen Verfilmungen der Werke des Karl May in den 1960er Jahren bekannt wurde. In dem Film berichtet Pierre Brice in Interviews über die Winnetou-Welle und seinen Erfolg, zugleich jedoch auch die Probleme der Identifikation mit dieser Figur, die diese Rolle für ihn bedeutete und die ihm Rollen für andere Filme verwehrte.[2] Die Szenen mit Pierre Brice wurden dabei sowohl in seiner Heimatstadt Paris wie auch an den Originaldrehorten der Winnetoufilme in Kroatien gedreht.[2]

Neben Pierre Brice werden in dem Film auch andere Kollegen und Freunde aus der Winnetouzeit interviewt, darunter Mario Adorf (Santer), Marie Versini (Winnetous Schwester Nscho-tschi) und Christopher Barker, der Sohn des Old Shatterhand-Darstellers Lex Barker sowie Rick Battaglia, der in Winnetou 3. Teil in der Rolle des Rollins Winnetou tötet. Weitere, nicht in den Filmen vertretene Kolleginnen, die interviewt werden, sind Christiane Krüger und Marie-José Nat, hinzu kommt der italienische Regisseur Damiano Damiani sowie der Karl-May-Experte Michael Petzel. Der Film wird ergänzt durch Filmausschnitte sowie unpublizierte Bilder und Filmteile aus anderen Filmen mit Pierre Brice.[2][3]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film wurde im Auftrag des Fernsehsenders arte als Co-Produktion mit dem Sender NDR und mehreren Produktionsfirmen 2006/2007 gedreht und am 26. Dezember 2007 erstmals ausgestrahlt. Später wurde er von Koch Media auf DVD verfügbar gemacht.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Winnetou darf nicht sterben. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF; Prüf­nummer: 28918(VV)).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. a b c Winnetou darf nicht sterben, programm.ard.de; abgerufen 30. Juli 2020.
  3. a b Winnetou darf nicht sterben, karl-may-filme.de; abgerufen 30. Juli 2020.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]