Christopher Barker

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Christopher Barker (* 2. Mai 1960 in Rom, Italien) ist ein ehemaliger Schweizer Schauspieler und Sänger und der jüngste Sohn des US-amerikanischen Schauspielers Lex Barker aus seiner vierten Ehe mit der Schweizer Schauspielerin Irene Labhardt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Mutter erkrankte unheilbar an Leukämie und beging 1962 Suizid, sein Vater starb 1973 an einem Herzinfarkt. Christopher Barker wuchs auf Grund des frühen Todes seiner Eltern in Luzern in der Schweiz bei seiner Großmutter und bei seiner Tante mütterlicherseits auf und besuchte dort ein internationales Internat.

Barker absolvierte eine Ausbildung als Opernsänger und Schauspieler und versuchte sich in den 1980er Jahren als Schauspieler in New York City. Als dort in den 1990er Jahren eine Krise im Serienproduktionsgeschäft ausbrach, wurden ihm keine Rollen mehr angeboten. So ging er auf das Angebot ein, bei den Karl-May-Spielen Bad Segeberg den Old Shatterhand, die bekannteste Rolle seines Vaters, zu spielen. Nach einigen Rollen, hauptsächlich in deutschen Fernsehserien, Musical-Auftritten und diversen Single-Veröffentlichungen, mit denen er weitestgehend erfolglos versuchte, sich als Schlagersänger in Deutschland zu etablieren, zog er sich aus dem Showgeschäft zurück.

Christopher Barker pendelt zwischen der Schweiz und den Vereinigten Staaten, lebt aber heute überwiegend in Genf und ist dort als Immobilienmakler und Broker tätig. Aus zwei geschiedenen Ehen gingen zwei Kinder hervor.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Film und Fernsehen
Weitere Auftritte

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben
  • 1993: From My Heart
  • 1994: All In Love
  • 1996: Gefühle im Feuer
  • 1997: Such mich in Deinen Träumen
Singles & EPs
  • 1993: If I Only Had Time
  • 1993: You're The Only One
  • 1993: The Hour of Your Glory
  • 1994: Who Needs A Broken Heart
  • 1994: All In Love
  • 1995: Liebe ist viel mehr als nur ein Wort (mit Patrick Lindner)
  • 1996: Bist Du einsam
  • 1996: Du tust mir unheimlich gut
  • 1996: Gefühle im Feuer
  • 1997: Such mich in deinen Träumen
  • 1997: Lauf dem Wind nicht hinterher
  • 1998: Es gibt so viele Sterne
Zusammenstellungen
  • 2000: One Moment In Time

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reiner Boller, Christina Böhme: Lex Barker – Die Biografie. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2003, ISBN 3-896-024-442.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]