Wolfgang Güldenpfennig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wolfgang Güldenpfennig, 1973

Wolfgang Güldenpfennig (* 20. Dezember 1951 in Magdeburg) ist ein ehemaliger Ruderer aus der Deutschen Demokratischen Republik. 1976 gelang ihm im Doppelvierer der Olympiasieg.

Wolfgang Güldenpfennig vom SC Magdeburg begann seine Karriere im Doppelzweier, stieg aber 1972 in den Einer um. Bei den Olympischen Spielen 1972 belegte er den dritten Platz hinter Juri Malyschew aus der Sowjetunion und dem Argentinier Alberto Demiddi. Im Jahr darauf gewann er erneut Bronze im Einer, diesmal bei der Europameisterschaft.

1975 stieg Güldenpfennig in den Doppelvierer um. Zusammen mit Christof Kreuziger, Stefan Weiße und Wolfgang Hönig siegte er bei der Weltmeisterschaft in Nottingham. Im Jahr darauf trat der Doppelvierer in einer völlig neuen Besetzung an. Zusammen mit Güldenpfennig saßen Rüdiger Reiche, Karl-Heinz Bußert und Michael Wolfgramm im Boot. Diese neue Besatzung siegte bei den Olympischen Spielen 1976 mit einer Sekunde Vorsprung auf das Boot aus der Sowjetunion. Im Jahr darauf trat der Doppelvierer erneut mit einer anderen Besetzung an: Zu Güldenpfennig und Bußert waren Frank Dundr und Martin Winter ins Boot gerückt, der Vierer gewann bei der Weltmeisterschaft in Amsterdam den Titel. Nach zwei Olympischen Medaillen und zwei Weltmeistertiteln beendete Güldenpfennig dann seine Laufbahn.

1976 wurde er mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Silber ausgezeichnet.[1]

Wolfgang Güldenpfennig hatte während seiner Karriere an der DHfK sein Sportstudium abgeschlossen und war später als Trainer beim SC Magdeburg tätig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Volker Kluge: Das große Lexikon der DDR-Sportler. Die 1000 erfolgreichsten und populärsten Sportlerinnen und Sportler aus der DDR, ihre Erfolge und Biographien. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2000, ISBN 3-89602-348-9, Seite 133.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Von der Ehrung für die Olympiamannschaft der DDR. Hohe staatliche Auszeichnungen verliehen. Vaterländischer Verdienstorden in Silber. In: Neues Deutschland. 10. September 1976, S. 4, abgerufen am 10. April 2018 (online bei ZEFYS – Zeitungsportal der Staatsbibliothek zu Berlin, kostenfreie Anmeldung erforderlich).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]