Wolfgang Hellmich (Politiker)

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Wolfgang Hellmich (2012)

Wolfgang Hellmich (* 5. Mai 1958 in Welver) ist ein deutscher Politiker (SPD). Seit Mai 2015 ist er Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages und seit Februar 2019 sitzt er dem 1. Untersuchungsausschuss des Verteidigungsausschusses des 19. deutschen Bundestages vor[1].

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hellmich wuchs auf einem Bauernhof auf. Er besuchte die Evangelische Volksschule in Welver und machte sein Abitur am Archigymnasium in Soest. Daraufhin studierte er in Münster für das Lehramt.

Hellmich ist seit 2010 verwitwet und seit 2014 wieder verheiratet; er hat zwei Kinder (* 1991 und * 1998) und wohnt seit 1993 in Bad Sassendorf.

SPD-Politiker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hellmich trat 1976 der SPD bei und war in Soest, Bad Sassendorf, Welver, Münster und im Ruhrgebiet ehrenamtlich in der Kommunalpolitik tätig. 1986 wurde er hauptamtlicher Geschäftsführer der SPD beim Bezirk Westliches Westfalen in Dortmund und stellvertretender Landesgeschäftsführer in Düsseldorf.

Bei der Bundestagswahl 2009 kandidierte Hellmich im Wahlkreis Soest und verpasste den Einzug in den Bundestag knapp.

Abgeordneter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch den Mandatsverzicht Michael Groscheks am 21. Juni 2012 rückte Hellmich in den Deutschen Bundestag nach. Er war in der 17. Wahlperiode ordentliches Mitglied des Verteidigungsausschusses und stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen für Gesundheit sowie für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 kandidierte Hellmich im Kreis Soest erneut. Er zog über die Landesliste der SPD Nordrhein-Westfalen (Listenplatz 13) erneut in den Deutschen Bundestag ein.

In der 18. Legislaturperiode war Wolfgang Hellmich Ordentliches Mitglied im Verteidigungsausschuss und seit 20. Mai 2015 dessen Vorsitzender als Nachfolger von Hans-Peter Bartels, der zum Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages ernannt wurde. Im Ausschuss für Gesundheit war er stellvertretendes Mitglied. Darüber hinaus war Hellmich stellvertretendes Mitglied des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung sowie der Parlamentarischen Versammlung der NATO (kurz: NATO PV). Er war Mitglied und Leiter der Deutschen Delegation in der Interparlamentarischen Konferenz für die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) und die Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) der EU.

Bei der Bundestagswahl 2017 trat Hellmich erneut an und schaffte über die Landesliste den Einzug in den 19. Deutschen Bundestag.

Seit dem 14. Februar hat er den Vorsitz des Unterausschusses des Verteidigungsausschusses inne, welcher die sog. Berateraffäre um Ministerin von der Leyen und das Beschaffungswesen der Bundeswehr aufklären soll. Wolfgang Hellmich leitet die Sitzungen des Untersuchungsausschusses.[2]

Sonstige Tätigkeiten und ehrenamtliches Engagement[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2002 bis 2008 war Wolfgang Hellmich Geschäftsführer einer Grundstücksgesellschaft in Dortmund.

Wolfgang Hellmich ist Mitglied des Förderkreises Deutsches Heer.

Bis 2012 war Hellmich ehrenamtlicher Vorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes in Bad Sassendorf.

Er ist Mitglied der Bundestags-Borussen, eines Klubs von Anhängern des Fußballvereins Borussia Dortmund im Deutschen Bundestag.

Zudem ist er Mitglied der IGBCE und der IG Metall.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Wolfgang Hellmich – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Deutscher Bundestag - 1. Untersuchungsausschuss des Verteidigungsausschusses gemäß... Abgerufen am 25. Februar 2019.
  2. Patrick Pehl: Auftakt: 1. Sitzung - 14. FEB 2019. In: Berateraffäre Podcast. Sendebereitschaft, 14. Februar 2019, abgerufen am 25. Februar 2019 (deutsch).
  3. Wolfgang Hellmich, SPD (Memento vom 24. Juni 2017 im Internet Archive)