Yoliswa von Dallwitz

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Yoliswa von Dallwitz (* 1975 in Südafrika, geb. Gärtig) ist eine deutsch-südafrikanische bildgestaltende Kamerafrau und Hochschuldozentin.[1]

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dallwitz wuchs in Tübingen auf. Nach ihrem Abitur studierte sie Künstlerische Fotografie und Kunstgeschichte bei Obie Oberholzer an der Rhodes-Universität in Grahamstown, Südafrika. Im Anschluss arbeitete sie bei südafrikanischen und deutschen Film- und Fernsehproduktionen, sowie für das öffentlich-rechtliche Fernsehen, etwa den SWR und den BR. Zwischen 1999 und 2005 studierte sie an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und schloss ihr Studium mit einem Diplom zur Kamerafrau ab.

Als Kamerafrau drehte sie zahlreiche preisgekrönte Spiel- und Dokumentarfilme, die auf internationalen Festivals wie Cannes und den Internationalen Filmfestspielen Berlin uraufgeführt wurden. Sie ist Mitglied der Europäischen Filmakademie und der Deutschen Filmakademie.[2][3] Neben zahlreichen Filmprojekten nahm von Dallwitz an diversen Jurys teil, unter anderem beim deutschen Kamerapreis.

Seit 2014 unterrichtet sie Cinematography an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und seit 2016 an der Universität Malta.[4] Ab dem Wintersemester 2021 vertritt sie die Professur Cinematography Dokumentarfilm an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf.[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kino

TV

  • 2001: Frühlingshymne – Regie: Kirsi Liimatainen
  • 2002: Texas Kabul – Regie: Helga Reidemeister
  • 2003: Nipo Brasil – Regie: Roberto Manhaes Reis
  • 2004: Zeit ohne Eltern – Regie: Celia Rothmund
  • 2007: Der Störfall – Regie: Klaus Martens
  • 2009: Die Deutschländer – Regie: Eilika Meinert
  • 2009: Die neuen Nonnen von Moskau – Regie: Beate Neumann
  • 2010: Mädchengeschichten – Polly – Regie: Biljana Garvanlieva
  • 2011: Dienstags ein Held sein – Regie: Christian Kapp
  • 2014: Der Jungfrauenwahn – Regie: Güner Balci
  • 2017: Das dunkle Geheimnis – Regie: Mechthild Gaßner
  • 2019: Der unsichtbare Feind – Regie: Mechthild Gaßner
  • 2021: Das Leben ist kein Kindergarten – Umzugschaos – Regie: Esther Gronenborn

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kurzbio
  2. Mitglied anzeigen. Abgerufen am 15. Februar 2020.
  3. Yoliswa von Dallwitz, member of the European Film Academy: presentation. Abgerufen am 15. Februar 2020.
  4. Yoliswa von Dallwitz. Abgerufen am 15. Februar 2020.
  5. Yoliswa von Dallwitz. In: filmuniversitaet.de. Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, abgerufen am 10. Oktober 2021.