Zeilfeld

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Koordinaten: 50° 24′ 51″ N, 10° 37′ 55″ O

Zeilfeld
Stadt Römhild
Höhe: 402 (390–405) m ü. NN
Einwohner: 275
Eingemeindung: 23. März 1993
Eingemeindet nach: Gleichamberg
Postleitzahl: 98630
Vorwahl: 03685
Evangelisch-lutherische Kirche St. Oswald

Evangelisch-lutherische Kirche St. Oswald

Zeilfeld ist ein Ortsteil der Stadt Römhild im Landkreis Hildburghausen in Thüringen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortslage von Zeilfeld befindet sich nur drei Kilometer östlich vom Kleinen Gleichberg, mit 641,3 m ü. NN ist dieser Berg eine Landmarke und zugleich einer den bekanntesten Berge in Südthüringen. Vom Aufbau her ist Zeilfeld, wie Gleichamberg oder Gleicherwiesen, ein Haufendorf und hat 278 Einwohner. Zeilfeld liegt an der Landstraße L1132, die die Kreisstadt Hildburghausen mit Römhild verbindet; nordöstlich tangiert der Zeilbach, dessen Quelle sich in unmittelbarer Nähe befindet, den Ort.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der Gleichberge ist ein wichtiges Zentrum der ur- und Frühgeschichtlichen Besiedlung in Thüringen, das hier befindliche Oppidum Steinsburg gilt als ein befestigter Siedlungsplatz der Kelten.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Zeilfeld geht auf das Jahr 1210 unter dem Namen Zilueld zurück. Im Laufe der Geschichte änderte sich der Name über Zilfelt (1317) und Zylveld (1340) zum heutigen Zeilfeld.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kirche St. Oswald
  • In das Naturschutzgebiet Gleichberge mit den beiden markanten Höhen und der kleinen Talsperre Roth führt ein Netz von Wander- und Radwegen.
  • Der Ort Zeilfeld war im Mittelalter durch eine Ortsbefestigung und eine vom Ortsrand in nördlicher Richtung bis in das Werratal bei Reurieth verlaufende Landwehr geschützt. Das auffällige Bodendenkmal besteht aus Wall und Graben und lässt sich noch gut in der Landschaft verfolgen.
  • Eiche mit einem Brusthöhenumfang von 6,20 m (2016).[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • P. Lehfeld: Bau- und Kunstdenkmäler Thüringens, Heft XXXI, Herzogthum Sachsen-Meiningen, Amtsgerichtsbezirke Heldburg und Römhild, 1904, Reprint, Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, ISBN 978-3-86777-378-2

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag im Verzeichnis Monumentaler Eichen. Abgerufen am 10. Januar 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zeilfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien