Zhané

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Jean Norris-Baylor, 2007

Zhané (gesprochen: Jah-Nay) war ein US-amerikanisches R&B- und Hip-Hop-Duo, bestehend aus Jean Norris und Renée Neufville, das sich 1993 in Philadelphia zusammenfand. Mit der Debütsingle Hey Mr. DJ gelang der internationale Durchbruch.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Norris und Neufville lernten sich während ihres Musikstudiums an der Temple University in Philadelphia kennen und gründeten 1993 das Duo Zhané. Kay Gee, der Produzent von Naughty by Nature, entdeckte die Musikerinnen und nahm mit ihnen den Titel Hey Mr. DJ auf. Auf dem Track, der zunächst auf der Kompilation Roll wit tha Flavor erschien, waren Samples aus Michael Wycoffs Looking Up to You von 1982 verarbeitet. Nach Veröffentlichung als Single stieg das Lied in die Top 10 der Billboard Hot 100, erreichte Gold-Status und brachte 1994 einen Vertrag mit Motown. Auch in vielen europäischen Charts, z.B. den britischen, deutschen und österreichischen, war das Lied erfolgreich.

Die zweite Single Groove Thang enterte 1994 die Top 20 der US-Single-Charts und platzierte sich in den Hitparaden von Großbritannien und Deutschland. Sending My Love wurde im gleichen Jahr ein Hit in den USA, Vibe im Vereinigten Königreich. Der aus dem Soundtrack des Films A Low Down Dirty Shame stammende Song Shame avancierte zum Folgehit, das gleichzeitig veröffentlichte Debütalbum Pronounced Jah-Nay wurde mit einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Nach Kollaborationen mit Busta Rhymes und De La Soul kamen 1997 die Hitsingles Request Line und Crush, die auf dem zweiten Album Saturday Night enthalten waren, in die Läden.

Zwei Jahre später kehrten Zhané noch einmal in die Charts zurück, als sie mit Naughty by Nature den Titel Jamboree aufnahmen. In den USA reichte es für Platz 10, in Großbritannien für Platz 51. Nach 1999 gab es keine weiteren Veröffentlichungen.

Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B
1994 Pronounced Jah-Nay 89
(2 Wo.)
37 Platin
(31 Wo.)
8
(40 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1994
Produzenten: Naughty by Nature, Renée Neufville
Craig King, Dave Bellochio, Jean Norris
1997 Saturday Night 52
(2 Wo.)
41
(9 Wo.)
8
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1997
Produzenten: Darren Lighty, Jean Norris, KayGee,
Renée Neufville, Scott Booker

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[1][2] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US Vereinigte StaatenVereinigte Staaten R&B Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dance
1993 Hey Mr. DJ 29
(14 Wo.)
27
(3 Wo.)
42
(7 Wo.)
26
(5 Wo.)
6 Gold
(24 Wo.)
3
(29 Wo.)
2
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1993
inkl. Samples aus Michael Wycoffs Looking Up to You
Autoren: Abdullah Bahr, Anthony Shawn Criss, Kier Gist,
Vinnie Brown, Jean Norris, Renée Neufville
1994 Groove Thang 99
(1 Wo.)
34
(4 Wo.)
17
(20 Wo.)
2
(20 Wo.)
13
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: Januar 1994
Autoren: Patrice Rushen, Renée Neufville
1994 Sending My Love 40
(20 Wo.)
5
(24 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1994
Autoren: Naughty by Nature, Renée Neufville
1994 Vibe 67
(2 Wo.)
33
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1994
inkl. Samples aus George Bensons Love X Love
Autoren: Naughty by Nature, Renée Neufville, Rod Temperton
1994 Shame 66
(2 Wo.)
28
(15 Wo.)
12
(19 Wo.)
46
(3 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1994
vom Soundtrack des Films A Low Down Dirty Shame
Autoren: John H. Fitch Jr., Reuben Cross
1995 You’re Sorry Now 38
(12 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1995
Autoren: Naughty by Nature, Renée Neufville
1996 It’s a Party 23
(2 Wo.)
52
(13 Wo.)
27
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1996
Busta Rhymes feat. Zhané
Autoren: Trevor Smith, Renée Neufville
1997 4 More 52
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1997
De La Soul feat. Zhané
Autoren: Darryl Payne, Eric Matthew,
Gary S. Scott, Michael Small, Nathaniel Hall
1997 Request Line 22
(3 Wo.)
39
(12 Wo.)
9
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: März 1997
feat. Queen Latifah
inkl. Samples aus Ashford & Simpsons It Seems to Hang On
Autoren: Darren Lighty, Kay Gee, Renée Neufville,
Nickolas Ashford, Valerie Simpson
1997 Saturday Night 69
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1997
feat. The Lox
Autoren: Michael Harrison, Naheem Bowens, David Styles,
Jason Phillips, Renée Neufville, Sean Jacobs
1997 Crush 44
(2 Wo.)
24
(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1997
Autoren: Darren Lighty, Keir Gist, Renée Neufville
1999 Jamboree 10
(17 Wo.)
4
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1999
Naughty by Nature feat. Zhané
Autoren: Anthony Criss, Keir Gist, Vinnie Brown

weitere Singles

  • 1994: Groove Thang / Hey Mister DJ (House Remixes)
  • 1998: Baby, Baby (Things Won’t Change) (Alias LJ feat. Zhané)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Singles UK US1 US2
  2. a b Gold-/Platin-Datenbank US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]