Ägyptomanie

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Thomas Rowlandson, Egyptomania, 1806.

Ägyptomanie ist eine seit der Antike bekannte Ausprägung der Begeisterung für alles Altägyptische, daher auch Ägypten-Mode oder Ägyptophilie genannt.

Grundlegend für die moderne Ägyptenbegeisterung war die Ägyptische Expedition Napoleon Bonapartes in den Jahren von 1798 bis 1801, der eine ganz Europa erfassende Ägypten-Mode in Kleidung und bis hin zur Architektur und Innenraumgestaltung folgte.

Eine ähnliche Wirkung in Europa hatte die Auffindung des Grabes des Tutanchamun durch Howard Carter im Jahr 1922 und die 1924 folgende Ausstellung der Büste der Nofretete. Sie war am 6. Dezember 1912 bei Ausgrabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft (DOG) unter Leitung von Ludwig Borchardt in Tell el-Amarna in der Werkstatt des Oberbildhauers Thutmosis freigelegt worden.


[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

  • Ägyptomanie : europäische Ägyptenimagination von der Antike bis heute. Kunsthistorisches Museum Wien. Wilfried Seipel (Hg.), Mailand : Skira, 2000. Kongreß Wien 30.-31. Oktober 1994 (= Schriften des Kunsthistorischen Museums, Bd. 3)
  • James Stevens Curl: The Egyptian Revival, revised and enlarged edition, New York, Routledge, 2005 ISBN 0-415-36119-2 ISBN 0-415-36118-4
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