Ängelholm

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Dieser Artikel behandelt den schwedischen Ort Ängelholm. Für die gleichnamige Gemeinde siehe Ängelholm (Gemeinde).
Ängelholm
Wappen von Ängelholm
Ängelholm (Schweden)
Ängelholm
Ängelholm
Basisdaten
Staat: Schweden
Provinz (län): Skåne län
Historische Provinz (landskap): Schonen
Gemeinde (kommun): Ängelholm
Koordinaten: 56° 15′ N, 12° 52′ O56.24583333333312.866666666667Koordinaten: 56° 15′ N, 12° 52′ O
Einwohner: 23.240 (31. Dezember 2010)[1]
Fläche: 12,83 km²
Bevölkerungsdichte: 1.811 Einwohner je km²

Ängelholm ist der Hauptort der südschwedischen Gemeinde Ängelholm in der Provinz Skåne län beziehungsweise der historischen Provinz Schonen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Siedlung entstand als Rynestad und lag damals näher am Kattegat. 1516 wurden ihr vom dänischen König Christian II. die Stadtrechte verliehen. Der Name Rynestad bezog sich auf die Lage am Fluss Rönne å. Später wurde Rynestad, vermutlich aufgrund wandernder Sanddünen aufgegeben, und weiter landeinwärts neu gegründet.

Kirche in Ängelholm

Ängelholm war lange eine Kleinstadt. Der treibende Sand war weiterhin ein Problem für den Ort, was auch Linné in der Beschreibung zu seiner Schonischen Reise vermerkte. Im 19. Jahrhundert wurde deshalb ein schützender Wald aus Kiefern und Birken angelegt, der heutige Kronoskogen. Heute bilden der Wald und die Eisenbahnlinie eine Barriere zwischen dem Ort und dem Meer. Mit der allgemeinen Industrialisierung begann die Stadt zu wachsen und bekam Bedeutung als Schulungs- und Badeort. Wichtige Industriezweige waren anfänglich Lebensmittelverarbeitung, Molkereien und Ziegeleien. Im Zweiten Weltkrieg expandierte der Flugplatz nördlich der Stadt und Ängelholm wurde zu einer Garnisonsstadt für die Luftwaffe. 2003 wurde diese Luftflotte aufgelöst. Der Flughafen wird jetzt als Passagierflughafen Ängelholm-Helsingborg benutzt und bietet eine Verbindung mit Stockholm. Ängelholm besitzt auch eine Partnerstadt, nämlich das nordrhein-westfälische Kamen.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Seit 1998 ist Ängelholm ein Standort des Schwedischen Eisenbahnmuseums (Sveriges Järnvägsmuseum). Außerdem gibt es ein Flugzeugmuseum (Ängelholms Flyg Museum). Ein ganz besonderes Denkmal in Ängelholm ist das UFO-Denkmal Ängelholm. Der Ort ist überdies Sitz des schwedischen Automobilherstellers Koenigsegg.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ängelholm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten]

  1. Tätorternas landareal, folkmängd och invånare beim Statistiska centralbyrån.