1,5-Diaminopentan
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Strukturformel | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemeines | |||||||||
| Name | 1,5-Diaminopentan | ||||||||
| Andere Namen |
|
||||||||
| Summenformel | C5H14N2 | ||||||||
| CAS-Nummer | 462-94-2 | ||||||||
| Kurzbeschreibung | Sirupöse Flüssigkeit | ||||||||
| Eigenschaften | |||||||||
| Molare Masse | 102,18 g/mol | ||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig |
||||||||
| Schmelzpunkt | |||||||||
| Siedepunkt |
178–180 °C [1] |
||||||||
| Löslichkeit | |||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||
|
|||||||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||||||
1,5-Diaminopentan ist ein Polyamin, das infolge mikrobieller Zersetzung von Eiweiß aus der Aminosäure Lysin durch Decarboxylierung entsteht. Als Fäulnisbase ist es Bestandteil der Ptomaine (sog. Leichengift) und trägt so auch zum Verwesungsgeruch bei.
Das Polyamin wurde erstmals 1885 von Brieger isoliert.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b Hermann Römpp, Jürgen Falbe und Manfred Regitz: Römpp Lexikon Chemie. 9. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1992.
- ↑ Angaben des Herstellers Sigma-Aldrich

