1,5-Diaminopentan
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| Strukturformel | ||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||
| Name | 1,5-Diaminopentan | |||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C5H14N2 | |||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 462-94-2 | |||||||||||||||||
| PubChem | 273 | |||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung | ||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||
| Molare Masse | 102,18 g·mol−1 | |||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
flüssig |
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| Dichte |
0,87 g·cm−3[1] |
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| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
178–180 °C[3] |
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| Brechungsindex |
1,458[2] |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C | ||||||||||||||||||
1,5-Diaminopentan ist ein Diamin, das infolge mikrobieller Zersetzung von Eiweiß aus der Aminosäure Lysin durch Decarboxylierung entsteht.[4] Daher bezeichnet man es als biogenes Amin. Als Fäulnisbase ist es Bestandteil der Ptomaine (sog. Leichengift) und trägt so auch zum Verwesungsgeruch bei. Es kommt neben Diaminobutan (Putrescin) auch in der Samenflüssigkeit vor, wo es unspezifischen Abwehrmechanismen dient.
Das Diamin wurde erstmals 1885 von Ludwig Brieger isoliert.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ a b Datenblatt 1,5-Diaminopentan bei AlfaAesar, abgerufen am 14. Februar 2009 (JavaScript erforderlich).
- ↑ a b c d e Datenblatt 1,5-Diaminopentan bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 14. Februar 2009.
- ↑ a b Hermann Römpp, Jürgen Falbe und Manfred Regitz: Römpp Lexikon Chemie. 9. Auflage, Georg Thieme Verlag, Stuttgart 1992.
- ↑ Wolfgang Legrum: Riechstoffe, zwischen Gestank und Duft, Vieweg + Teubner Verlag (2011) S. 65, ISBN 978-3-8348-1245-2.