2,2-Kilometer-Band

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als 2,2-Kilometer-Band bezeichnet man den Frequenzbereich von 135,7 kHz bis 137,8 kHz. Er liegt im Langwellenspektrum. Der Name leitet sich von der Wellenlänge dieses Frequenzbereiches ab.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Antennen

Aufgrund der großen Wellenlänge werden entsprechend große Sendeantennen benötigt.

Als Sendeantennen für Rundstrahlung kommen meist gegen Erde isolierte selbststrahlende Sendemasten mit Fußpunktspeisung oder Obenspeisung, manchmal auch eine Reusen- oder T-Antenne zum Einsatz. Für Richtstrahlung werden Anordnungen aus mehreren selbststrahlenden Sendemasten verwendet. Daneben werden gelegentlich auch an geerdeten Türmen oder Masten montierte Vertikalreusen, zwischen zwei meist gegen Erde isolierten Türmen oder Masten gespannte T-Antennen, Alexanderson-Antennen oder Schirmantennen als Sendeantennen verwendet.

Ein neuartiger, aber noch nicht ausreichend erprobter, Antennentyp ist die Cross-Field-Antenna. Gelegentlich werden auch Anordnungen mit mehreren Masten verwendet, entweder um eine Richtwirkung zu erzielen oder um das Gebiet des nahschwundfreien Empfangs zu vergrößern (schwundmindernde Sendeantenne).

[Bearbeiten] 2,2-Kilometer-Amateurband

[Bearbeiten] Bandplan

Der Amateurfunk-Bandplan sieht wie folgt aus:

Frequenzbereich max. Bandbreite Nutzung
135,7–136,0 kHz 200 Hz CW, Stationstests, QRSS
136,0–137,4 kHz 200 Hz CW
137,4–137,6 kHz 200 Hz Digimode, kein CW
137,6–137,8 kHz 200 Hz CW, Aktivitätszentrum QRSS 137,7 kHz

[Bearbeiten] Weblinks

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Mitmachen
Drucken/exportieren
Werkzeuge
In anderen Sprachen