Adrian Braunbehrens

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Adrian von Braunbehrens (* 1. Juni 1934 in Freiburg im Breisgau oder Hamburg) ist ein deutscher Philologe, der sich als Hebelforscher und Herausgeber der historisch-kritischen Ausgabe der sämtlichen Schriften Johann Peter Hebels einen Namen machte.[1]

Leben[Bearbeiten]

Braunbehrens wurde als Sohn des Freiburger Röntgenologe Hans von Braunbehrens (1901–1983) geboren. Er besuchte die Reformschule Birklehof, dort freundete er sich mit seinem Klassenkameraden Karl-Heinz Bohrer an, der ihn in seinem Erzählband Granatsplitter (2012) porträtierte. Anschließend studierte er Volkswirtschaftslehre in Heidelberg und Freiburg, sowie Politische Wissenschaft bei Dolf Sternberger in Heidelberg. Er lebt als Privatgelehrter in Heidelberg. Braunbehrens war Gründungsmitglied des Instituts für Textkritik Heidelberg.[2]

Er ist Anteilseigner der Krauss-Maffei Wegmann. Von 1983 bis 2009 war er dort Aufsichtsratsmitglied. Der Musikwissenschaftler Volkmar Braunbehrens und der Maler Burkhart von Braunbehrens sind seine Brüder.

Schriften[Bearbeiten]

  • [Hrsg.] mit u. Peter Pfaff, „Hebel, Johann Peter: Historisch-kritische Gesamtausgabe“. – Karlsruhe: Müller. Teil: „Der Statthalter von Schopfheim, Der Spaziergang an den See: Vorstudie zur Histor.-krit. Gesamtausg.“
  • „Sämtliche Schriften/ Johann Peter Hebel“. Kritisch hrsg. von Adrian Braunbehrens. http://d-nb.info/94691706X
  • Kalender im Wandel der Zeiten: Ausstellungskatalog: eine Ausstellung der Badischen Landesbibliothek zur Erinnerung an die Kalenderreform durch Papst Gregor XIII im Jahr 1582

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Schatzkästlein oder Mogelpackung? Unbekannte Geschichten von Johann Peter Hebel
  2. Mitglieder des Instituts