Alexander Tsymbalyuk

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Alexander Tsymbalyuk (2010, Foto Henriette Mielke)

Alexander Tsymbalyuk (* 1976 in Odessa, russisch Александр Цымбалюк, ukrainisch Олександр Цимбалюк) ist ein ukrainischer Opernsänger. Der Bass singt seit 2001 an der Hamburgischen Staatsoper.

Leben[Bearbeiten]

Alexander Tsymbalyuks musikalische Ausbildung begann im Alter von fünf Jahren. Ab 1995 studierte er Gesang am Konservatorium in Odessa, und schloss sein Studium 2003 mit einem Master in Gesang ab.[1] 2000 wurde Alexander Tsymbalyuk als Solist am Opernhaus Odessa engagiert. Von 2001 bis 2003 war Tsymbalyuk Mitglied des Internationalen Opernstudios der Hamburgischen Staatsoper,[2] in der Spielzeit 2003/04 wurde er dort in das feste Ensemble übernommen.[3]

Zu Tsymbalyuks Repertoire gehören bisher über fünfzig große Nebenrollen, darunter der Commendatore und der Masetto aus Don Giovanni, der Bartolo aus Le nozze di Figaro, Fürst Gremin aus Eugen Onegin, Sparafucile in Rigoletto, Banco aus Macbeth, der Ferrando aus Il trovatore, Leutnant Zuniga aus Carmen, der Lodovico aus Otello, der Titurel aus Parsifal, der Colline aus La Bohème, Hunding in Die Walküre, der Fafner in Das Rheingold und in Siegfried, der Basilio in Barbier von Sevilla und der Raimondo Bidebent in Lucia di Lammermoor.[3]

Auszeichnungen und Preise[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Alexander Tsymbalyuk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Biographie Alexander Tsymbalyuk bei der Konzertreihe Rosenblatt Recitals, London.
  2. Alexander Tsymbalyuk, Bass – Opernstudiomitglied: 2001–2003 auf der Website der Körber-Stiftung, die das Nachwuchsprogramm fördert (abgerufen am 19. Februar 2010)
  3. a b Biographie Alexander Tsymbalyuk auf der Website der Hamburgischen Staatsoper (abgerufen am 19. Februar 2010)
  4. The Fifth Elena Obraztsova International Competition of Young Opera Singers, 5. bis 16. September 2006 in Moskau. (Abgerufen am 21. Dezember 2010.)
  5. XIII International Tchaikovsky Competition (June 12-30, 2007) auf der Website des Tschaikowski-Wettbewerbs. (Abgerufen am 19. Februar 2010.)
  6. Alexander Tsymbalyuk bei Naxos