Anninger
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Anninger, gesehen aus Südwest vom Hohen Lindkogel |
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| Höhe | 675 m ü. A. | |
| Lage | Niederösterreich | |
| Gebirge | Wienerwald | |
| Geographische Lage | 48° 2′ 51″ N, 16° 14′ 45″ O48.047516.245833333333675Koordinaten: 48° 2′ 51″ N, 16° 14′ 45″ O | |
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Der Anninger, ein Berg an der Thermenlinie in Niederösterreich, besteht aus einer Kalkhochfläche mit vier Gipfeln, wobei der höchste als Hochanninger (675 m ü. A.) bezeichnet wird, wo sich auch die gemauerte Wilhelmswarte befindet.
Weiters gibt es noch den Eschenkogel (653 m) mit dem Anningerhaus und der Jubiläumswarte (Stahlkonstruktion), den Vierjochkogel (651 m) mit dem Sender Anninger der Telekom Austria (Baujahr 1956), und den Buchkogel (639 m).
Nördlich der vier Gipfel steht der Kleine Anninger (494 m) mit dem Husarentempel.
Vom Anningerschutzhaus führte früher eine Naturrodelbahn nach Mödling. Heute wird die Zufahrtsstraße, die nicht öffentlich befahrbar ist, als Rodelstrecke verwendet. Ein weiteres Schutzhaus ist die Krauste Linde. Eine Einnahmequelle im ganzen Gebiet war die Pecherei.
Am südöstlichen Hang, Richtung Gumpoldskirchen existiert die Dreidärrischenhöhle.
Der Anninger ist ein beliebter Ausflugsberg des Wienerwaldes, des Naherholungsgebietes der Wiener. Das Gebiet nennt sich Naturpark Föhrenberge. Es gehört zu den Gemeindegebieten von Mödling, Gumpoldskirchen, Pfaffstätten, Gaaden und Hinterbrühl.
Bis 1997 existierte ein bekanntes Naturdenkmal die Breite Föhre. Nachforschungen ergaben ein Alter, das bis 1550 zurückreichte. Viele Sagen und Anekdoten führen auf diesen Baum zurück. Auch berühmte Künstler sollen hier sehr kreativ gewesen sein, wie Beethoven oder Schönberg.[1] Am 14. Jänner 1997 musste der seit 1988 abgestorbene Baum aus Sicherheitsgründen entfernt werden. Die Reste des Baumes befinden sich heute im Niederösterreichischen Landesmuseum in St. Pölten.
Südlich des Annigers kann man zur Berggruppe noch den Pfaffstättner Kogel mit 541 m hinzurechnen. Von den Einheimischen wird er auch als Tschapperl-Anninger bezeichnet. Am Gipfel steht die 1930 errichtete und vom Gebirgsverein bewirtschaftete Rudolf-Proksch-Hütte mit der 1914 errichteten Klesheimwarte, die nach dem Dichter Anton von Klesheim benannt ist.[2] Am südlichen Abhang sind noch die Einödhöhlen zu besichtigen.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Zur Breiten Föhre
- ↑ Rudolf Proksch-Hütte und Klesheimwarte abgerufen am 24. Jänner 2009

