Anton Beer-Walbrunn
Anton Beer-Walbrunn (* 29. Juni 1864 in Kohlberg; † 22. März 1929 in München) war ein deutscher Komponist.
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[Bearbeiten] Leben
Beer-Walbrunn war Domorganist und Lehrer in Eichstätt. Von 1888 bis 1891 studierte er in München bei Joseph Rheinberger, Hans Bußmeier und Ludwig Abel. Danach unterrichtete er Kontrapunkt, Komposition, Harmonielehre und Klavier an der Akademie in München. Zu seinen Schülern gehörten Télémaque Lambrino, Fritz Büchtger, Alfred Einstein, Carl Orff und Wilhelm Furtwängler wie auch der Musikwissenschaftler und -kritiker Eugen Schmitz.
Er komponierte vier Opern, zwei Schauspielmusiken, eine Sinfonie, eine Orchesterfantasie, ein Violinkonzert, kammermusikalische Werke, eine Orgelsonate, Orgelfugen, Klavierwerke, zwei Kantaten und Lieder.
Er ist auf dem Münchner Waldfriedhof beerdigt.
[Bearbeiten] Werke
- Die Sühne, Oper nach Theodor Körner, 1894
- Don Quixote, Oper nach Miguel de Cervantes, 1908
- Das Ungeheuer, Lustspiel nach Anton Tschechow, 1914
- Der Sturm, Oper
[Bearbeiten] Literatur
- Gerhard J. Bellinger; Brigitte Regler-Bellinger: Schwabings Ainmillerstraße und ihre bedeutendsten Anwohner: Ein repräsentatives Beispiel der Münchner Stadtgeschichte von 1888 bis heute. Books on Demand Gmbh, 2003, ISBN 978-3-83300-747-7, S. 435.
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Anton Beer-Walbrunn im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Werkeverzeichnis auf Klassika - die deutschsprachigen Klassikseiten
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Beer-Walbrunn, Anton |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Komponist |
| GEBURTSDATUM | 29. Juni 1864 |
| GEBURTSORT | Kohlberg |
| STERBEDATUM | 22. März 1929 |
| STERBEORT | München |