Eichstätt

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Eichstätt (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Eichstätt
Eichstätt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Eichstätt hervorgehoben
48.89194444444411.183888888889393Koordinaten: 48° 54′ N, 11° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: Eichstätt
Höhe: 393 m ü. NHN
Fläche: 47,84 km²
Einwohner: 13.146 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 275 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 85071, 85072, 85067
Vorwahl: 08421
Kfz-Kennzeichen: EI
Gemeindeschlüssel: 09 1 76 123
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 11
85072 Eichstätt
Webpräsenz: www.eichstaett.de
Oberbürgermeister: Andreas Steppberger (FW)
Lage der Stadt Eichstätt im Landkreis Eichstätt
Landkreis Donau-Ries Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Regensburg Landkreis Kelheim Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Ingolstadt Haunstetter Forst Adelschlag Altmannstein Beilngries Böhmfeld Buxheim (Oberbayern) Denkendorf (Oberbayern) Dollnstein Egweil Eichstätt Eitensheim Gaimersheim Großmehring Hepberg Hitzhofen Kinding Kipfenberg Kösching Lenting Mindelstetten Mörnsheim Nassenfels Oberdolling Pollenfeld Pförring Schernfeld Stammham (bei Ingolstadt) Titting Walting Wellheim WettstettenKarte
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Eichstätt

Eichstätt ist eine Große Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis in Oberbayern. Die Stadt ist Sitz des Landkreises sowie der Verwaltung des Naturparks Altmühltal, außerdem Bischofssitz des Bistums Eichstätt und Hauptsitz der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Die Stadt liegt an der Altmühl in Nähe des geographischen Zentrums Bayerns und im Dreieck der größten bayerischen Oberzentren München, Nürnberg und Augsburg. Eichstätt gilt als Hauptort des Altmühltals. Der nördliche Talabhang oberhalb der Stadt bildet einen Ausläufer des Fränkischen Jura. Höchster Punkt im Stadtgebiet ist der Stadtberg mit 525 Meter Höhe. Am tiefsten Punkt bei 384 Meter verlässt die Altmühl das Stadtgebiet. Das Stadtzentrum liegt auf einer Höhe von 393 Meter. Die Stadt ist der namensgebende Ort der Eichstätter Alb.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

  • Neben der Kernstadt besteht Eichstätt aus den historischen Vorstädten Buchtalvorstadt, Ostenvorstadt, Spitalvorstadt/Frauenberg und Westenvorstadt sowie den eingemeindeten Ortschaften Buchenhüll, Landershofen, Marienstein-Rebdorf/Blumenberg mit Kinderdorf und Kloster (siehe: Kloster Rebdorf und Kloster Marienstein), Wasserzell und Wintershof mit Wegscheid, Pietenfeld an der Leithen, Häringhof, Lüften, Wimpasing und Ziegelhof.
  • In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden folgende Baugebiete: Burgberg, Eichendorffstraße, Herzogfeld, Landershofen-Siedlung, Seidlkreuz, Weinleite (aufgrund der durchgängigen Flachdachbauweise als „Klein-Jerusalem“ bezeichnet) und das Industriegebiet Sollnau (u. a. Produktionsstandort des Lampenherstellers Osram).

Geschichte[Bearbeiten]

Das Jubiläum 1100 Jahre Eichstätt würdigte Deutschland am 2. Januar 2008 mit der Herausgabe dieser Sonderbriefmarke.

Vorgeschichte[Bearbeiten]

Vor etwa 150 Millionen Jahren war hier der nördliche Rand des Jurameeres mit Korallenriffen und Lagunen, auf deren Grund sich Kalk in Schichten als Plattenkalk ablagerte. Eingeschlossene Tier- und Pflanzenreste blieben als Fossilien erhalten, unter anderem Juravenator und Archaeopteryx. Nach Ende der letzten Eiszeit wurde das mittlere Altmühltal durch die Urdonau, in diesem Abschnitt auch Altmühldonau genannt, geschaffen. Dabei blieben versteinerte Korallenriffe als markante Steinformationen erhalten und prägen noch heute die Jurahänge. Die ersten Spuren von Menschen in der Gegend von Eichstätt werden auf das 10. Jahrtausend v. Chr. datiert.

Frühgeschichte und Altertum[Bearbeiten]

Bereits in der Hallstattzeit (8.–6. Jahrhundert v. Chr.) und der Zeit der Kelten (Latènezeit ab 5. Jahrhundert v. Chr.) befand sich eine kleine Ansiedlung ungefähr an der Stelle des Domes, die den Namen Eistedd (vermutlich aus dem Keltischen: Wohn- oder Versammlungsstätte) trug. Zwischen 80 und 260 n. Chr. war Eichstätt Teil der Provinz Raetia und beherbergte eine kleine Römersiedlung (Villa rustica), deren Lage nördlich oder nordöstlich des Doms vermutet wird. Zwar wurden im Dombereich römische Funde gemacht, römische Baureste wurden jedoch nicht gefunden.[2] Nördlich von Eichstätt verlief der Limes. Dieser wurde in den Jahren 213, 233 und 259 von den Alemannen gestürmt und die Römer zogen sich über die Donau zurück.

Mittelalter[Bearbeiten]

Um 740 n. Chr. errichtete Winfried Bonifatius ein Kloster und Willibald von Eichstätt wurde zum ersten Bischof im Bistum Eichstätt ernannt. Um 880 wurden die Gebeine der Schwester des hl. Willibald, der hl. Walburga, von Heidenheim nach Eichstätt überführt; an ihrem Grab wurde 1035 ein Benediktinerinnen-Kloster gegründet, das bis heute Wallfahrtsziel ist. Diese Heilige wird nahezu weltweit verehrt. Am 5. Februar 908 verlieh König Ludwig IV. dem Bischof Erchanbald das Markt-, Münz- und Zollrecht sowie das Recht zur Ummauerung. „Eihstat“ durfte sich 1042 „civitas“ (Stadt) nennen. 1205 erhielten die Grafen von Grögling-Hirschberg Vogteirechte. Von 1305 bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts herrschten die Bischöfe von Eichstätt über Stadt und Hochstift Eichstätt. Das Hochstift war von 1500 bis 1806 Teil des Fränkischen Reichskreises innerhalb des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.

Hexenverfolgung in Eichstätt[Bearbeiten]

Von 1582 bis 1723 wurden im Hochstift Eichstätt mindestens 241 Menschen, 211 Frauen (88 %) und 30 Männer (12 %), wegen des Verdachts auf sogenannte Hexerei angeklagt und verhaftet. 222 (195 Frauen, 27 Männer) von ihnen wurden nachweislich in Hexenprozessen zum Tode verurteilt und hingerichtet. Für die übrigen ist die Hinrichtung entweder bisher nicht sicher belegt oder sie starben während der Haft oder wurden wieder freigelassen. Die Hauptphase der Hexenverfolgung im Hochstift Eichstätt dauerte von 1617 bis 1630 und fiel in die Regierungszeit des Fürstbischofs Johann Christoph von Westerstetten. In diesen 14 Jahren sind mindestens 185 Verhaftungen und Prozesse und 167 Hinrichtungen von 141 Frauen und 26 Männern wegen Hexerei nachweisbar, davon kontinuierlich jedes Jahr zwischen vier und 25 (1620) Todesurteile. Die letzte bisher bekannte Hinrichtung wegen Hexerei fand in Eichstätt 1723 statt.

Neuzeit[Bearbeiten]

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die als „Hochburg des Katholizismus“ geltende Stadt von den Schweden erobert und geplündert. Am 12. Februar 1634 wurden weite Teile der heutigen Innenstadt fast völlig zerstört. Bis Ende des 18. Jahrhunderts erfolgte der barocke Wiederaufbau der Stadt durch Graubündener Baumeister, vor allem Gabriel de Gabrieli. Durch die Säkularisation 1802/03 kam die Stadt zu Bayern. 1817 bis 1833 war Eichstätt Hauptstadt des Fürstentums Eichstätt, das die Herzöge von Leuchtenberg innehatten.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Während des Nationalsozialismus war Bischof Konrad Graf von Preysing das einzige katholische Bistumsoberhaupt in Deutschland, das sich gegen das 1933 vom Heiligen Stuhl und der Reichsregierung vereinbarte Reichskonkordat wandte. Zwischen 1939 und 1945 befand sich in der Ostenvorstadt von Eichstätt das Kriegsgefangenenlager Oflag VII B. Außerdem war Eichstätt Standort eines Außenlagers des Konzentrationslagers Flossenbürg, und zwar von Oktober 1944 bis Januar 1945.

Mit der bayerischen Gebietsreform 1972 wechselte Eichstätt, das seit 1838 zum Regierungsbezirk Mittelfranken gehört hatte, nach Oberbayern.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Landershofen und Wasserzell eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1974 kam Marienstein hinzu. Buchenhüll und Wintershof sowie kleine Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Pietenfeld folgten am 1. Mai 1978.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1840 8.453
1871 8.586
1900 9.488
1925 9.782
1939 10.092
Jahr Einwohner
1950 12.879
1961 12.484
1970 12.958
1987 11.978
2003 13.100
Jahr Einwohner
2004 12.986
2006 13.721
2008 13.926
2009 13.922
2010 13.722

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister und Oberbürgermeister[Bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten]

Stadtratswahl 2008
Wahlbeteiligung: 57,48 %
 %
50
40
30
20
10
0
47,16 %
18,63 %
18,62 %
8,49 %
7,10 %

Für die Verteilung der 24 Sitze wurde bei der Stadtratswahl am 2. März 2008 folgendes Ergebnis erzielt:[5]

Partei Prozent Sitze
CSU 47,16 % 12
FW 18,63 % 4
SPD 18,62 % 4
GRÜNE 8,49 % 2
ödp 7,10 % 2

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Weitere Partnerschaften[Bearbeiten]

  • IndienIndien Pune (Indien) (Partnerdiözese)

Patenschaft[Bearbeiten]

  • TschechienTschechien 1953 übernahm die Stadt Eichstätt die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Stadt Kratzau im Kreis Reichenberg im Sudetenland.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Rot aus grünem Bogenschildfuß wachsend eine durchgehende schwarzgefugte silberne Stadtmauer mit zentralem offenem steingefassten Tor, von zwei gezinnten silbernen Butterfasstürmen flankiert, dahinter ein stilisierter symmetrischer grüner Eichbaum mit zwei sich gabelnden Ästen, fünf Blättern und sechs goldenen Eicheln.“

Ein Siegel der Stadt wird bereits im Jahre 1256 erwähnt. Das älteste erhaltene Siegel befindet sich an einer Urkunde vom Jahre 1304 und zeigt obenstehendes Wappen.

Der Ort Eichstätt wird erstmals 740 in Zusammenhang mit der Bistumsgründung als „Eihstat“ erwähnt. 908 erreichte Bischof Erchanbald von König Ludwig IV. dem Kind das Markt-, Münz- und Zollrecht sowie das Recht, eine Burg zu bauen. Die Bezeichnung Stadt (civitas) findet sich zuerst auf Münzen des Bischofs Heribert (1022–1042), dann in einer Urkunde Kaiser Heinrichs IV. aus dem Jahre 1080. Auf diese Erhebung zur Stadt nimmt das Wappen durch die Abbildung der Stadtummauerung Bezug. Da man den Namen „Eichstätt“ als „Eichenstätte“ deutete, wurde in das Wappen eine Eiche aufgenommen; das Eichstätter Wappen ist also ein „redendes Wappen“, das den Namen des Ortes erklärt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

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Musik[Bearbeiten]

  • Konzerte der Eichstätter Stadtkapelle
  • Jura Massive
  • Fanfarenzug Eichstätt
  • Kleinkunstbühne „Im Gutmann“
  • Dom-Konzerte
  • Eichstätter Domchor
  • „Orgelmusik am Mittag“ in der Schutzengelkirche (Seminar-und Universitätskirche)
  • „Eichstätter Seminarkonzerte“
  • Orgelkonzerte in der Erlöserkirche
  • Eichstätter Kammerorchester
  • Schola Gregoriana im Dom
  • Blechblasensemble Stahlblosn
  • Open Air am Berg
  • Volksmusiktag Mittendrin
Dom, Westfassade
Dom innen
Willibald-Statue von Loy Hering im Dom

Katholische Kirchen[Bearbeiten]

Klöster und Kirchliche Ausbildungsstätten[Bearbeiten]

Aktuell existierende Klöster bzw. klösterliche Gemeinschaften[Bearbeiten]

Frühere Klöster[Bearbeiten]

Weltpriesterliche Ausbildungsstätten[Bearbeiten]

  • Collegium Willibaldinum, das Bischöfliche Priesterseminar der Diözese Eichstätt
  • Collegium Orientale, ein Studienkolleg für Angehörige der mit Rom unierten katholischen Kirchen, die Studenten sind im Gebäude des ehemaligen „Kleinen Seminars“ des Priesterseminars Eichstätt untergebracht; dort gibt es die „Heilig Geist Kapelle“, eine neobyzantinische Kapelle aus dem Jahre 1998.

Andere Religionsgemeinschaften[Bearbeiten]

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

  • Willibaldsburg
  • Ehemalige fürstbischöfliche Residenz (Der Residenzplatz ist ein barockes Bauensemble von selten geschlossener Erhaltung.)
  • Ehemalige fürstbischöfliche Sommerresidenz (heute Verwaltungsgebäude der Kath. Universität)

Plätze[Bearbeiten]

Residenzplatz mit Mariensäule
Marktplatz mit Willibaldsbrunnen
  • Residenzplatz, geschaffen im 18. Jahrhundert durch den fürstbischöflichen Baumeister Gabriel de Gabrieli, hier auch Hauptsitz verschiedener öffentlicher Einrichtungen in historischen Gebäuden (u. a. Landratsamt und weitere Behörden, Caritas, Maria-Ward-Realschule)
  • Marktplatz mit Rathaus, dem Willibaldsbrunnen, den Resten der Collegiata-Pfarrkirche und dem mittelalterlichen Gebäude-Ensemble „Paradeis“
  • Leonrodplatz mit Schutzengelkirche und barockem Ensemble (u. a. Collegium Willibaldinum)
  • Domplatz mit dem Dom, dem Dom-Augusta-Haus und der ehemaligen Johannis-Kirche
  • Pater-Philipp-Jenningen-Platz mit dem Bischöflichen Palais und dem Ulmer Hof (heute Katholisch-Theologische Fakultät und Teilbibliothek der KU Eichstätt-Ingolstadt)
  • Kardinal-Preysing-Platz mit der ehemaligen Reitschule (heute Hörsäle und Teilbibliothek der KU Eichstätt-Ingolstadt) und dem Gebäude der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG-Zentrum)

Historische Gebäude[Bearbeiten]

Eichstätt, im Zweiten Weltkrieg nahezu unversehrt geblieben, weist eine Vielzahl historischer Gebäude auf, neben Burg, Residenz, Kirchen, Klöstern und Domherrenhöfen u. a.:

  • Bischöfliches Palais (gegenüber dem „Ulmer Hof“)
  • „Ulmer Hof“, Kanonikerhof, dann Willibald-Gymnasium, heute Teilbibliothek der Universität
  • Jesuiten-Gymnasium, später Haus des Kath. Kasinos, heute eines der Verwaltungsgebäude des Bistums Eichstätt
  • Bischöfliches Ordinariat (gegenüber der Schutzengelkirche)
  • Collegium Willibaldinum, früher Jesuitenkolleg, heute Priesterseminar
  • Rathaus (davor der Willibaldsbrunnen)
  • Mittelalterliche Wohngebäude neben dem Rathaus (heute zum Teil Café) aus dem 13. Jahrhundert
  • Orangerie (heute EDV-Zentrum der Universität)
  • Altes Waisenhaus (heute Journalistengebäude der Universität)
  • Gabrieli-Haus (heute Wohn- und Geschäftshaus)
  • Cobenzlschlösschen mit Gartenpavillon (1864–1964 Gaswerk; heute u. a. kommunal genutzt)
  • Linding-Mühle in der Westenvorstadt (heute Haus der K.D.St.V. Alcimonia Eichstätt)
  • Stadtmauer mit Türmen (nicht begehbar/besteigbar)
  • Altes Stadttheater (nach Entkernung als städtisches Veranstaltungshaus und Kino völlig neu gestaltet)
  • Siechhof (in Privatbesitz)
  • Ehemalige „Johanniskirche“, heute „Haus des Gastes“ (städtischer Ausstellungsraum)
  • Notre Dame du Sacré Cœur, ehemaliges Kloster und Klosterkirche, heute Sitz des Informationszentrums Naturpark Altmühltal und Ausstellungsraum.
  • Katholisches Gesellenhaus (Kolping-Haus)
  • Teile der abgerissenen gotischen Pfarrkirche am Marktplatz (heute Volksbank)
  • Getreidekasten des mittelalterlichen Bruderhauses St. Sebastian (heute Wohnhaus)
  • Ehemaliges kgl. bay. Zuchthaus (heute Justizvollzugsanstalt)
  • Jurahäuser: im gesamten Stadtgebiet und insbesondere in den historischen Vorstädten befinden sich zahlreiche Exemplare dieses regionalen Haustyps mit ihrer gedrungenen Form, der flachen Dachneigung und dem charakteristischen Kalkplattendach. Gebäude mit steilerer Dachneigung sind auch häufig mit Zwicktaschen gedeckt.

Parks und Gärten, Friedhöfe[Bearbeiten]

  • Hofgarten an der Sommerresidenz mit barocker Ausstattung
  • Neu angelegter Bastionsgarten über die Pflanzenwelt des „Hortus Eystettensis“ (botanisches Prachtwerk von Basilius Besler) auf der Willibaldsburg
  • Ehemaliger Westenfriedhof mit St. Michaelskapelle
  • Ostenfriedhof

Da Eichstätt Sitz oder zumindest Niederlassung einiger Ordensgemeinschaften ist, haben auch diese einzelne Friedhöfe in der Stadt Eichstätt. Der Hauptfriedhof der „Region Bayern“ der Oblaten des hl. Franz von Sales befindet sich in südöstlicher Richtung des Salesianums Rosental.

Weitere Ordensfriedhöfe sind z. B. an der Abtei St. Walburga oder im Kloster Rebdorf zu finden.

Museen[Bearbeiten]

Moderne Kunst und Architektur[Bearbeiten]

  • Figurenfeld im Hessental
  • Mehrere Gebäude von Karljosef Schattner, u. a. die Pfarrkirche Heilige Familie an der Kipfenberger Straße oder die Neugestaltung vom Innenraum des Ulmer Hofes
  • Zentralbibliothek der Kath. Universität von Günter Behnisch
  • Mahnmal für Opfer der Hexenverfolgung an der Henkerskapelle auf dem Hochgericht am ehemaligen Galgenberg[6]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Auf wirtschaftlichem Gebiet ist Eichstätt vor allem bekannt durch die Natursteinindustrie. In den Steinbrüchen der Umgebung werden die Solnhofener Platten (bekannt durch die Lithographie) und der Jura-Marmor gewonnen. Der Blumenberg bei Eichstätt ist der Fundort eines der wohl berühmtesten Fossilien der Welt: das so genannte Berliner Exemplar des Urvogels Archaeopteryx. Eichstätt ist mit einer Arbeitslosenquote von 1,7 % (Stand: Januar 2014) die Stadt mit der geringsten Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik Deutschland. Es herrscht Vollbeschäftigung.

Verkehr[Bearbeiten]

Anbindung Eichstätts an das Fernstraßennetz[Bearbeiten]

Die Bundesstraße 13, die von Würzburg über Ansbach und das Fränkische Seenland nach München führt, verläuft in West-Ost-Richtung durch das Stadtgebiet von Eichstätt. Diese Bundesstraße bindet die Universitätsstadt an die nahegelegene Großstadt Ingolstadt und damit auch an das Autobahnnetz an. Die Zufahrt von Eichstätt zur Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung München erfolgt wahlweise über die Anschlussstellen Lenting oder Ingolstadt-Nord. Darüber hinaus ist Eichstätt über die B 13 und die Anschlussstelle Ansbach auch an die Bundesautobahn 6 angebunden.

Über die „Jura-Hochstraße“ gelangt man von Eichstätt aus nach Kinding im Altmühltal und hat damit Richtung Norden, also Richtung Nürnberg Anbindung an das deutsche Fernstraßennetz. Außerdem verbindet die „Jura-Hochstraße“ den östlichen Landkreis Eichstätt mit der Kreisstadt.

Die Staatsstraße Richtung Titting und Thalmässing verbindet die Bischofsstadt mit dem nordwestlichen Landkreis und auch darüber hinaus mit Nürnberg. Weiterhin besteht über die nahe gelegene Ausfahrt „Pietenfeld“ an der B 13 Anbindung Richtung Süden, also Richtung der Nachbarkreisstadt Neuburg an der Donau. Von dort aus besteht die Möglichkeit, über die Bundesstraße 16 nach Regensburg bzw. nach Donauwörth und ebenso nach Ulm zu fahren.

Von Neuburg aus ist Eichstätt auch an Augsburg und das schwäbisch-bayerische Voralpenland angebunden.

Von Eichstätt aus erreicht man auch auf Kreis- und Staatsstraßen die Orte Kipfenberg (vom Osten Eichstätts aus), Dollnstein (vom Westen Eichstätts aus) und Solnhofen.

Anbindung an das Fernnetz der Deutschen Bahn[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Der innerstädtische Nahverkehr wird seit 1992 von einem eigenen Stadtbusnetz abgewickelt. Der Betreiber der Stadtlinie ist die vor Ort ansässige Firma Jägle Verkehrsbetriebe GmbH (JVB). Die Stadtlinie Eichstätt bedient auf vier Hauptlinien und einer Ergänzungslinie das gesamte Stadtgebiet im Halbstundentakt und gehört mit etwa 600.000 Fahrgästen pro Jahr zu den erfolgreichsten Stadtverkehren in einer Kleinstadt in Deutschland überhaupt.

Neben der Stadtlinie Eichstätt gibt es auch noch das Angebot eines Fernbusses nach Ingolstadt. Vor allem Studenten der Universität und Arbeiter und Angestellte Ingolstädter Firmen nutzen dieses Angebot.[7]

Hilfsorganisationen[Bearbeiten]

In Eichstätt befinden sich mehrere Hilfsorganisationen. Das Bayerische Rote Kreuz ist mit einem Kreisverband in Eichstätt vertreten. Der Malteser Hilfsdienst hilft dem BRK aus und betreut zusätzlich noch Sterbende und Angehörige von Schwerstbehinderten in einer ambulanten Hospizhilfe. Neben den beiden Rettungsdiensten gibt es noch die Freiwillige Feuerwehr der Großen Kreisstadt Eichstätt. Ebenso gibt es das Technische Hilfswerk, das mit einem Ortsverband in Eichstätt vertreten ist.

Medien[Bearbeiten]

In Eichstätt erscheint als Tageszeitung der Eichstätter Kurier, als Zeitschrift unter anderem das Brennessel_magazin.

Informationen rund um Eichstätts Universität bietet das Studentenradio Radio Pegasus montags um 20 Uhr auf der Frequenz des Ingolstädter Radiosenders Radio Galaxy.

Die kirchliche Hörfunkproduktionsstätte radio k 1 ist in Eichstätt angesiedelt und sendet auch auf den Frequenzen von Radio IN wöchentlich ihre Programme aus.

Einen direkten Lokalfernsehsender gibt es nicht, teils berichtet aber auch der nahegelegene Ingolstädter Fernsehsender intv – der infokanal über Eichstätt.

Das Landratsamt Eichstätt sowie die Diözese Eichstätt betreiben in Eichstätt Medienausleihstellen.

Ebenso ist Eichstätt Sitz mehrerer Verlage, darunter der Verlag Siegfried Sporer jun". Daneben gibt es noch verlagsähnliche Einrichtungen, z. B. den universitätseigenen Verlag oder den Jura-Verlag Eichstätt/Dollnstein.

In Eichstätt wird die Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt im Willibaldsverlag produziert.

Überregionale Bedeutung hat der Franz-von-Sales-Verlag, der maßgeblich von der Kongregation der Oblaten des hl. Franz von Sales (kurz: OSFS) getragen und finanziert wird. Dieser gibt seit vielen Jahren das Magazin Licht heraus, eine Zeitschrift für die Salesianische Spiritualität.

Sender Wintershof[Bearbeiten]

Von einem Füllsender der Deutschen Telekom (48° 54′ 10,9″ N, 11° 9′ 45,3″ O48.90302777777811.162583333333) im Eichstätter Stadtteil Wintershof werden folgende Frequenzen ausgestrahlt:

Frequenz 
(in MHz)
Programm RDS PS RDS PI Regionalisierung ERP 
(in kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/vertikal (V)
99,1 Radio IN RADIO_IN D71B Eichstätt 0,1 ND H
106,6 Antenne Bayern _ANTENNE_ D318 0,5 ND H

Unterhalb des Senders Wintershof betreibt der Bayerische Rundfunk einen eigenen kleinen Füllsender. Er wird international auch „Sender Eichstätt/Schönblick“ genannt wegen des nahe gelegenen Rundblicks über Eichstätt und einer benachbarten Gaststätte. (48° 54′ 4″ N, 11° 9′ 40,5″ O48.90111111111111.16125):[8] Von ihm werden international koordiniert folgende Sender ausgestrahlt, von denen aber bisher nur eine Frequenz freigeschaltet ist (fett geschrieben).[9]

Frequenz 
(in MHz)
Programm RDS PS RDS PI Regionalisierung ERP 
(in kW)
Antennendiagramm
rund (ND)/gerichtet (D)
Polarisation
horizontal (H)/vertikal (V)
89,1 Bayern 1 BAYERN_1 bzw. BR_1_OBB geplant Oberbayern bzw. Südbayern 0,01 ND H
89,9 Bayern 2 BAYERN_2 bzw. BR_2_SUED geplant Oberbayern bzw. Südbayern 0,01 ND H
91,5 Bayern 3 BAYERN_3 D313 0,01 ND H
93,3 BR-Klassik BR-KLASSIK geplant 0,01 ND H

Bildung[Bearbeiten]

In Eichstätt hat die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ihren Hauptsitz. Daneben gibt es hier zahlreiche Schulen, so das musische Gabrieli-Gymnasium, das sprachlich und naturwissenschaftlich-technische Willibald-Gymnasium, die Teilhauptschule II Eichstätt-Schottenau, die Montessori-Schule Eichstätt mit Primar- und Sekundarstufe, die Maria-Ward-Mädchenrealschule und die Knabenrealschule Rebdorf der Diözese Eichstätt, die Staatliche Berufsschule und das Förderzentrum Eichstätt.

Vereine, die regelmäßig öffentliche Bildungsmaßnahmen anbieten, sind die Volkshochschule, das Katholische Bildungswerk im Landkreis Eichstätt, das KEB-Diözesanbildungswerk Eichstätt, das Bildungswerk des Kath. Frauenbundes, das Kolping-Bildungswerk/Erwachsenen-Bildungswerk Eichstätt, der Bürgernetzverein Altmühltal (AltmuehlNet) und der Musikschulverein.

Garnison[Bearbeiten]

Eichstätt fungierte in der Vergangenheit auch als Militärgarnison. Bis 1890 befand sich dort das 3. Jägerbataillon, anschließend bis 1919 das III. Bataillon des 13. Infanterieregiments der Königlich Bayerischen Armee. Nach der Gründung der Wehrmacht 1935 stand in Eichstätt ein Bataillon des Infanterieregiments 63. Nach dem Zweiten Weltkrieg brachte man Anfang der 1950er Jahre eine Abteilung der Bayerischen Bereitschaftspolizei zunächst im Kloster Rebdorf unter. Sie wurde dann wenig später nach Eichstätt verlegt. Bis heute befindet sich die II. Abteilung der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Eichstätt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten]

  • Papst Viktor II. (Gebhard von Dollnstein-Hirschberg) († 1057), fünfter deutscher Papst 1055–1057
  • Bischof Gundekar II. (1019–1075), Reichs- und Kirchenpolitiker, (Sarkophag in der Johannes-Kapelle des Domes). Er wird als Seliger verehrt. Das unter ihm geschaffene Pontifikale Gundekarianum ist eine seltene Geschichtsquelle.
  • Domherr Bernhard Adelmann von Adelmannsfelden († 1523), 1515 Stifter des Sebastiansbruderhauses
  • Loy Hering (* 1484/85), Bildhauer aus Kaufbeuren, Ratsmitglied und Bürgermeister in Eichstätt
  • Eva Hohenschildin (1584–1620) in den Hexenprozessen unter Fürstbischof Johann Christoph von Westerstetten hingerichtet
  • Elias Holl (1573–1646), Baumeister aus Augsburg, Architekt der Willibaldsburg
  • Jakob Engel (Giacomo Angelini) (1632–1714), Festungsbaumeister und Fürstbischöflich Eichstättischer Hofbaudirektor
  • Karl Engel, Bruder von Jakob Engel, Schreiner- und Baumeister (1675 Seitenaltäre von St. Walburg)
  • Gabriel de Gabrieli (1671–1747), Fürstbischöflich Eichstättischer Hofbaudirektor
  • Franz de Gabrieli († 1726), Bruder von Gabriel de Gabrieli, Stuckateur in Eichstätt
  • Adam Emanuel de Gabrieli (1715–1785), Sohn von Gabriel de Gabrieli, Jesuitenprofessor, Spitalpfarrer in Eichstätt
  • Mauritio Pedetti (1719–1799), Fürstbischöflich Eichstättischer Hofbaudirektor
  • Franz Seraph A. Widnmann (1765–1848), Arzt und Pionier der Homöopathie, Leibarzt des Fürstbischofs, ab 1817 Leibarzt von Eugène de Beauharnais
  • Anton Gmelch (1821–1905), Lehrer an der Lehrerbildungsanstalt Eichstätt, Liechtensteinischer Landtagsabgeordneter
  • Johann Evangelist von Pruner (1827–1907), Kapitularvikar des Bistums Eichstätt
  • Franz Xaver Witt (1834–1888), Kirchenmusiker, Komponist, Reformer, Gründer des allgemeinen deutschen Cäcilienvereines, 1870–1871 Domkapellmeister von Eichstätt
  • Heinrich Federer (1866–1928), Priester, Schweizer Dichter, 1888 Student in Eichstätt
  • Max von Sachsen (1870–1951), Studium, Priesterweihe und Kaplanstätigkeit in Eichstätt, Ostkirchenforscher
  • Heinrich Ullmann (1872–1953), Architekt, Denkmalpfleger, Maler und Fotograf, erster Lobbyist für den Erhalt der Jurahäuser, die Willibaldsburg war eines seiner Lieblingsmotive, 1919 Erwerb des Schlösschens Inching
  • Cesare Orsenigo (1873–1946 in Eichstätt), von 1930 bis 1945 apostolischer Nuntius in Deutschland, Nachfolger von Pius XII. (Eugenio Pacelli) als Apostolischer Nuntius im Deutschen Reich
  • Karl Friedrich Lippmann (1883–1957), Kunstmaler, 1943–1955 in Eichstätt
  • Ingbert Naab (1885–1935), Kapuzinerpater, Gegner des Nationalsozialismus
  • Valentin Müller (1891–1951), rettete 1944 die Stadt Assisi vor der Zerstörung.
  • Fritz Burkhardt (1900–1983), Münchner Maler und Grafiker der „Neuen Sachlichkeit“, 1914–1920 Schüler in Eichstätt
  • Alois Wünsche-Mitterecker (1903–1975), Künstler, Schuf die Figuren für das Figurenfeld im Hessental als Mahnmal gegen Krieg und Gewalt
  • Edmund Aigner (1903–1978), bekannter Münchner Maler, als Schüler in Eichstätt
  • Edmund Endl (1922-2013), Architekt, Landbaudirektor i.R., u.a. Wiederherstellung der historischen Gestalt des Residenzplatzes.
  • Karljosef Schattner (1924–2012), Architekt, Diözesanbaumeister
  • Wolfram Menschick (1937–2010), 1969–2002 Domkapellmeister, Domorganist und Diözesankirchenmusikdirektor am Dom zu Eichstätt
  • Karl Röttel (* 1939), Autor und Grenzsteinforscher
  • Alexander Rauch (* 1943), Kunsthistoriker, Denkmalpfleger, Autor der Denkmälerliste „Stadt Eichstätt“, Forschung zur Wiederherstellung des Residenzplatzes.
  • Christoph Kühn (* 1963), Studium, Priesterweihe 1990 in Eichstätt, Diplomat des Heiligen Stuhls, ab 1. September Domkapitular an der Domkirche

Eichstätter Bischöfe[Bearbeiten]

Da Eichstätt über 1200 Jahre Bischofsstadt ist, haben hier sehr viele Bischöfe gewirkt. Für einen genaueren Überblick eignet sich die Liste der Bischöfe von Eichstätt. Sie enthält auch weitere Links zu den einzelnen Bischöfen.

Sonstiges[Bearbeiten]

Ortsneckname[Bearbeiten]

Sausackschleifer: Der Sage nach wollten die Eichstätter einen neuen Bischof mit einem Sausack vor dem Stadttor begrüßen. Dieser war allerdings so groß, dass er nicht durch das Tor durchpasste. Deswegen griffen die Eichstätter zu Schleifsteinen und bearbeiteten den Sausack, bis er die entsprechende Größe hatte. Eine andere Version berichtet, dass der Sausack so groß war, dass er nicht auf das Tablett passte.

Panoramen[Bearbeiten]

Blick von der B13 aus Richtung Weißenburg kommend
Aufgenommen am Altmühltal-Panoramaweg

Literatur[Bearbeiten]

  • Alexander Rauch: STADT EICHSTÄTT Band 9 der Reihe Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland, hrsgg. vom Landesamt für Denkmalpflege, Schnell & Steiner, München-Zürich, 1989, 216 S.
  • Alexander Rauch: Eichstätts fürstliches Erbe: Zur Wiederherstellung und Geschichte des Residenzplatzes in: Festschrift zur Wiederherstellung des Residenzplatzes in Eichstätt, Hrg. Landbauamt Eichstätt, 1985, Seite 42–63.
  • Alexander Rauch: Der Hochfürstlich-Eichstädtische Residenzplatz gegen Aufgang, Bemerkungen zum Realitätscharakter einer spätbarocken Stichvedute, in: BRUCKMANNS PANTHEON, Internationale Jahreszeitschrift für Kunst, Bd. IV, 1983, Seite 335–345.
  • Alexander Rauch: DER RESIDENZPLATZ IN EICHSTÄTT, Analysen und Gedanken zur Wiederherstellung seiner historischen Gestalt in: Historische Blätter für Stadt und Landkreis Eichstätt, 29.Jhrg.Nr.2, 1980.
  • Wolfgang (=Wolf)-Armin Freiherr von Reitzenstein: Der Ortsname Eichstätt. In: Sammelblatt Historischer Verein Eichstätt. 77/78 (1984/1985), S. 120–134.
  • Stefan Weinfurter: Eichstätt im Mittelalter. Kloster – Bistum – Fürstentum. Pustet. Regensburg 2010, ISBN 978-3-7917-2273-3.
  • Arthur Rosenbauer: Vergessene Geheimnisse, wiederentdeckt.... wek, Treuchtlingen-Berlin 2010, ISBN 978-3-934145-81-8, Die Geschichte des Hüttenwerkes Obereichstätt mit Erzgruben und Stollenbergwerken im Umkreis von 100 Km. Mit GPS- Geokoordinaten zum Finden der Highlights.
  •  Claudia Grund und Simone Hartmann, Domschatz- und Diözesanmuseum (Hrsg.): Eichstätt – Stadtansichten des 15. bis 19. Jahrhunderts. Begleitband zur Ausstellung vom 18. Juli bis 3. November 2013. Schnell und Steiner, Regensburg 2013, ISBN 978-3-7954-2747-4, DNB 1035426811 (Inhaltsverzeichnis, abgerufen am 26. Juli 2013).
  • Franz Xaver Buchner: Familienbuch Eichstätt. Bürgerbuch der Stadt Eichstätt und der eingepfarrten Orte von 1589 bis 1618, erstellt aus den Matrikeln der Pfarreien ‚Unserer lieben Frau’ und ‚Sankt Wolfgang’. Nürnberg 2007 (Quellen und Forschungen zur fränkischen Familiengeschichte, 17). ISBN 978-3-929865-51-6.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eichstätt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Eichstätt – Quellen und Volltexte
 Wikinews: Eichstätt – in den Nachrichten
 Wikivoyage: Eichstätt – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Alfred Wendehorst: Das Bistum Eichstätt. Band 1: Die Bischofsreihe bis 1535. Reihe: Germania Sacra - Neue Folge 45. Berlin 2006. ISBN 978-3-11-018971-1. S. 20.
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 601.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 598 und 599.
  5. Nähere Informationen zur Wahl 2008
  6. Weiteres Mahnmal zur Hexenverfolgung gefordert
  7. Fahrplan der Schnellbuslinie Eichstätt-Ingolstadt X 80 – 2011 (PDF-Datei)
  8. http://www.helmuthzeitler.de/Senderfotos/Sender/Eichstaett/Thumbnails1.html
  9. bundesnetzagentur.de, Bonn/Berlin/Köln: Downloadmöglichkeit des Frequenzbuches (ZIP; 1,3 MB)
  10. Werner Josef Hentschel: Schröffer, Joseph Martin. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 23, Duncker & Humblot, Berlin 2007, ISBN 978-3-428-11204-3, S. 582 (Digitalisat).
  11. Richard Auer: “Raus, sonst verpassens Eichstätt!” www.donaukurier.de, 9. Januar 2014, abgerufen am 11. Januar 2014.