AssaultCube

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
AssaultCube
AssaultCube screenshot.png
Entwickler Rabid Viper Productions
Erstveröffent-
lichung
4. November 2006
Plattform Linux, Mac OS X, Windows
Lizenz Freeware[1]
Spiel-Engine Cube
Genre Ego-Shooter
Spielmodus Einzelspieler (Bots), Mehrspieler (Internet & LAN)
Steuerung Tastatur, Maus
Systemvor-
aussetzungen
800 MHz CPU, OpenGL-fähige Grafikkarte mit 32 MB Video-RAM, 256 MB RAM
Medium 40 bis 50 MB Download
Sprache Englisch
Aktuelle Version Version 1.1.0.4, 14. November 2010

AssaultCube (vormals ActionCube) ist ein kostenloser Ego-Shooter, der auf der Spiel-Engine Cube basiert. Das Spiel bietet einen Mehrspielermodus und verfügt über Bots. AssaultCube läuft unter Microsoft Windows, Linux und Mac OS X.

Geschichte[Bearbeiten]

Das AssaultCube-Projekt begann im Juli 2004. Der erste offizielle Release war im November 2006 unter dem Namen „ActionCube“. Der Plan der Entwickler war, die Einfachheit von Cube in eine realistischere Umgebung zu übertragen.[2]

Auf Wunsch der Entwickler von Action Quake 2 wurde das Spiel am 6. Mai 2007 in AssaultCube umbenannt.[3][4]

Trotz seiner einfachen Grafik und seines simplen Spielprinzips hat AssaultCube eine treue Fangemeinde, die auch mehrere Dutzend Server zur Verfügung stellt. Ein Großteil der Spieler hat sich in Clans organisiert. Darüber hinaus wurde auch ein Cup von der E-Sport-Liga ESL veranstaltet. ESL stellt zudem eine eigene AssaultCube-Liga und Ladder (Rangliste) zur Verfügung.[5]

Die konstante Popularität wird durch die kreativen, aber einfachen Spielmodi, die Verfügbarkeit für alle gängigen Betriebssysteme, sowie die geringen Anforderungen an die Hardware gewährleistet.

Spielemechanik[Bearbeiten]

AssaultCube sollte realistischer und teamorientierter als Cube sein, zugleich aber Cubes schnelles Spielprinzip übernehmen. Im Vergleich mit anderen Spielen gilt AssaultCube als langsamer als Quake und schneller als Counter-Strike.[6] Es gibt zwei Teams in AssaultCube, die Cubers Liberations Army (CLA) und die Rabid Viper Special Forces (RVSF).

In AssaultCube ist das sogenannte Straferunning möglich, d.h. durch gleichzeitige Vorwärts- und Seitwärtsbewegung kann der Spieler schneller laufen. Diese unrealistische Bewegungsform wurde vom ursprünglichen Cube-Spiel übernommen. Eine weitere unrealistische Bewegungsmöglichkeit in AssaultCube ist ein dem Raketensprung vergleichbarer Tricksprung, bei dem der Rückstoß einer Waffe ausgenutzt wird, um höher springen und schneller laufen zu können.[7]

AssaultCubes Waffen sind alle fiktional und typisch für das Genre Ego-Shooter. So kann man als Primärwaffe zwischen einem Sturmgewehr (MTD-57 Assault Rifle), einem Scharfschützengewehr (Precision Tech AD-81), einer Maschinenpistole (A-ARD/10) oder einer Schrotflinte (V-19 Combat Shotgun) wählen. Die Primärwaffe kann jedoch erst im Rahmen eines Wiedereinstiegs des Spielers gewechselt werden. Zusätzlich stehen noch ein Messer, eine Pistole (auch als Akimbo) und gegebenenfalls Granaten zur Verfügung.

Durch Aufnahme von Pickups,[8] die in der Spiellandschaft verstreut sind, kann sich der Spieler außerdem kurzfristig "aufrüsten" oder seine Gesundheit wiederherstellen.

Multiplayer[Bearbeiten]

AssaultCube hat dreizehn verschiedene Mehrspielermodi, die man über ein Netzwerk (LAN) sowie im Internet mit oder gegen andere Spieler spielen kann.[9] Einige Spielmodi verfügen über Einschränkungen bezüglich der Waffenauswahl, des Wiedereinstiegs oder der verfügbaren Pickups.

  • (Team) Deathmatch
  • (Team) One Shot One Kill (nur Scharfschützengewehr und Messer)
  • (Team) Survivor
  • Last Swiss Standing (nur Messer und Granaten, benannt nach dem Schweizer Messer, da einer der Entwickler Schweizer ist)
  • Pistol Frenzy (nur Pistole, Messer, und Granaten)
  • Capture the Flag
  • Hunt The Flag
  • (Team) Keep The Flag
  • Coop Edit

Mapping[Bearbeiten]

AssaultCube verfügt – wie auch schon das originale Cube – über einen integrierten Karteneditor. Auch gibt es das ebenfalls von Cube bekannte Multiplayer-Mapping („Coop Edit"). So können sehr einfach und schnell eigene Spiellandschaften (Maps) erstellt, auf öffentliche Server hochgeladen, gemeinsam bearbeitet oder einfach gespielt werden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Andreas Bertits: Gratisspiel des Monats - Umsonst ist hier der Tod. In: PC Action. Nr. 2, Februar 2007 (Rezension).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Licensing information
  2. Cube Engine Games (englisch)
  3. Änderungen in den verschiedenen Ausgaben (englisch)
  4. "What's new" auf MacUpdate einer Seite für Macintosh-Software (englisch)
  5. AssaultCube auf ESL (englisch)
  6. AssaultCube Review von Iendicis auf Abandonia (englisch)
  7. Special maneuvers (englisch)
  8. Introduction to AssaultCube (englisch)
  9. Gamemodes (englisch)