Ausserbinn

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Ausserbinn
Wappen von Ausserbinn
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Wallis (VS)
Bezirk: Gomsw
Gemeinde: Erneni2
Postleitzahl: 3995
Koordinaten: 654640 / 13700746.3822138.1488831304Koordinaten: 46° 22′ 56″ N, 8° 8′ 56″ O; CH1903: 654640 / 137007
Höhe: 1'304 m ü. M.
Fläche: 4.5 km²
Einwohner: 41 (2002)
Einwohnerdichte: 9 Einw. pro km²
Ausserbinn

Ausserbinn

Karte
Ausserbinn (Schweiz)
Ausserbinn
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Gemeindestand vor der Fusion am 1. Oktober 2004

Ausserbinn ist eine Ortschaft in der Gemeinde Ernen im Bezirk Goms des Kantons Wallis in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten]

Ausserbinn liegt in der Region Goms im Binntal und hat ein mildes, fast mediterranes und trockenes Klima durch die Lage an einem Sonnenhang. Ausserbinn gehört kirchlich zur Pfarrei Ernen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Grosse Rat des Kantons Wallis beschloss am 16. September 2004 die Fusion der Gemeinden Ausserbinn, Ernen, Mühlebach und Steinhaus per 1. Oktober 2004. Aufgrund des negativen Abstimmungsergebnisses von 2002 entschied sich die Gemeinde Ausserbinn, die rechtlichen Mittel gegen diese Zwangsfusion auszuschöpfen. Die Bewohner wollten politisch die Unabhängigkeit auch in Zukunft behalten, wie ihre Website und die verschiedenen Abstimmungen in den letzten Jahren beweisen. Der Beschwerde ans Bundesgericht wurde die aufschiebende Wirkung nicht zugestanden. Deshalb war die Gemeindefusion rechtswirksam, obwohl das abschliessende Urteil des Gerichtes bis im Frühjahr 2005 noch ausstand. Nachdem die Beschwerde der Gemeinde Ausserbinn abgewiesen wurde, ist nun die Fusion rechtsgültig, womit Ausserbinn zur neuen Gemeinde Ernen gehört.

Verkehrsverbindungen[Bearbeiten]

Nach Ausserbinn gelangt man mit der Eisenbahn bis Fiesch und dann per Postauto nach Ernen und von dort nach Ausserbinn.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Theodulskapelle wurde um oder nach Mitte des 18. Jahrhunderts neu erbaut. Der Rosenkranzaltar um 1678 stammt von einem unbekannten Künstler.

Literatur[Bearbeiten]

 Walter Ruppen: Ausserbinn. In: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hrsg.): Kunstdenkmäler der Schweiz (= Bd. 67. Untergoms Bd. 2). Birkhäuser Verlag, Basel 1979, ISBN 3-7643-1080-4, S. 139–147.

Weblinks[Bearbeiten]