Gluringen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Gluringen
Wappen von Gluringen
Basisdaten
Kanton: Wallis
Bezirk: Goms
Gemeinde: Reckingen-GluringenVorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Ortschaft
PLZ: 3998
Koordinaten: (661041 / 146456)Koordinaten: 46° 28′ 0″ N, 8° 14′ 0″ O; CH1903: (661041 / 146456)
Höhe: 1'357 m ü. M.
Fläche: 7.4 km²
Einwohner: 145

(31. Dezember 2002)

Website: www.gluringen.ch


Gluringen (im einheimischen Dialekt [ˈglyːrigə])[1] ist ein Ort des Bezirks Goms im deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis in der Schweiz. Gluringen fusionierte 2004 mit dem Ort Reckingen zur Gemeinde Reckingen-Gluringen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Die Gegend muss schon zur Zeit der Römer besiedelt gewesen sein, denn im Gluringer Feld fand man ein römisches Laverzgefäss, welches als Ascheurne verwendet wurde. Urkundlich wurde der Ortsname erstmals im Jahr 1203 erwähnt. Dies geschah im Zusammenhang mit Lodowicus de Gluringen, einem mit dem Vertretern der Edlen von Mörel und Fiesch verwandten Adligen. Ob er in der Gegend einen Wohnturm besass, ist unbekannt. Sein Besitz ging jedenfalls im Jahr 1325 an die Ritter von Fiesch über. Im selben Jahr verkauften Cono de Castello und sein Sohn Perrot, ihre Huben in Glurigen an die Ritter von Fiesch. Es wird vermutet, dass schon ab 1237, gesichert ist es ab 1367, die Dorfgemeinschaft dem Freigericht Biel unterstellt wurde.

Die heutige Pfarrkirche von Gluringen wurde 1707 geweiht, der Glockenturm wurde im Jahr 1872 erbaut. An diesem Standort standen vorher schon mindestens zwei Kapellen. Für die erste Kapelle wurde 1428 die Baubewilligung durch das Bistum erteilt. Sie wurde um 1640 neu erbaut.

[Bearbeiten] Literatur und Quellen

  • Walter Ruppen, Kunstdenkmäler der Schweiz Band 64 "Die Kunstdenkmäler des Kanton Wallis Band 1 Obergoms" Birkhäuser Verlag Basel 1976 ISBN 3-7643-0728-5

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Andres Kristol, Gluringen VS (Goms) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG), Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 393.

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge