Binn

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Dieser Artikel befasst sich mit der Gemeinde Binn im Kanton Wallis, Schweiz. Für weitere Bedeutungen siehe Binn (Begriffsklärung).


Binn
Wappen von Binn
Staat: Schweiz
Kanton: Wallis (VS)
Bezirk: Gomsw
BFS-Nr.: 6054i1f3f4
Postleitzahl: 3996
Koordinaten: 657306 / 13530346.3666638.1833251400Koordinaten: 46° 22′ 0″ N, 8° 11′ 0″ O; CH1903: 657306 / 135303
Höhe: 1'400 m ü. M.
Fläche: 65.0 km²
Einwohner: 153 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 2 Einw. pro km²
Website: www.binn.ch
Binn

Binn

Karte
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Über dieses Bild
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Binn ist eine politische Gemeinde im Bezirk Goms des Kantons Wallis in der Schweiz. Sie liegt im Binntal, einem Seitental der Rhone.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Brücke über die Binna bei Binn
Rutil aus Lerchentili

Die Wirtschaft ist vom Tourismus und der Landwirtschaft geprägt. Die Gemeinde ist Teil des geplanten regionalen Naturparks Binntal. Binn ist bekannt für seine Mineralien. 19 Mineralien findet man nur im Binntal. Es gibt geführte Exkursionen in die Berge, um Mineralien zu finden. In diesem Dorf gibt es noch zwei Berufstrahler (Kristallsucher), die davon leben können.

Orte[Bearbeiten]

Die Gemeinde entstand aus der Talschaft Binn und besteht heute aus den bewohnten Orten Schmidighischere, Wileren, Giesse, Fäld und Ze Binne. In der einwohnerstärksten Ortschaft Schmidighischere befindet sich die Gemeindeverwaltung.

Die Wallfahrtskapelle Heiligkreuz steht auf Binner Boden; das gleichnamige Maiensässgebiet hingegen erstreckt sich auch auf das Gemeindegebiet von Grengiols.

Gebäude[Bearbeiten]

Neben den alten Holzhäusern in den Siedlungen gibt es folgende markante Bauwerke:

  • Pfarrkirche St. Michael, 1561-65[2], Wilern
  • Steinerne Bogenbrücke über die Binna, 1564, Schmidighischere
  • Hotel Ofenhorn, 1881, Schmidighischere

Kapellen[Bearbeiten]

  • Wallfahrtskapelle Heiligkreuz, 1660[3]
  • Kapelle Mariä Verkündigung, 1660[4], Giesse
  • Kapelle St. Martin, 1660[5], Fäld
  • Kapelle St. Antonius, 1690, Schmidighischere
  • Kapelle St. Sebastian, 1725, Ze Binne

Partnergemeinden[Bearbeiten]

Binn pflegt freundschaftliche Beziehungen zu Arbon, Urtenen-Schönbühl und Baceno.

Literatur[Bearbeiten]

 Walter Ruppen: Das innere Binntal, die Talschaft Binn. In: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hrsg.): Kunstdenkmäler der Schweiz (= Bd. 67. Untergoms Bd. 2). Birkhäuser Verlag, Basel 1979, ISBN 3-7643-1080-4, S. 148–220.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Binn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert.
  3. Einsegnung eine Kapelle am Standort. Die Weihe der heutigen Kapelle am 29. Juli 1678.
  4. Segnung einer Kapelle an diesem Standort. Am Giebel Jahrzahl 1764 ggf. Baujahr des Schiffes.
  5. Segnung der heutigen Kapelle.