Basel-St. Alban

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St. Alban
Quartier von Basel
Karte von St. Alban
Koordinaten 612700 / 26620047.5463997.60732Koordinaten: 47° 32′ 47″ N, 7° 36′ 26″ O; CH1903: 612700 / 266200
Fläche 2,94 km²
Einwohner 9903 (Jan. 2003)
Bevölkerungsdichte 3368 Einwohner/km²
Ausländeranteil 20,1 %
BFS-Nr. 2701-005
Postleitzahl 4052

St. Alban, auf Baseldeutsch Dalbe genannt, ist ein Quartier der Stadt Basel. Es liegt im Grossbasel am südöstlichen Stadtrand und wird von den Quartieren Breite (St. Alban-Teich), Bruderholz (Reinacherstrasse), Gundeldingen (Bahnhofareal, Reinacherstrasse), Am Ring (Elisabethenanlage) und den Vorstädten (St. Alban-Anlage, Aeschengraben) begrenzt.

Das St. Alban-Quartier gilt als vornehmster und grünster Stadtteil von Basel, da sich hier einige Villenviertel (z. B. das sogenannte „Gellertquartier“) finden. In diesem Stadtteil wohnten früher wie heute die meisten Angehörigen der vornehmen und wohlhabenden Altbasler Familien. Weitere Bezeichnungen für die Bewohner des St. Alban-Quartiers sind Dalbanese oder Dalb(l)emer.

St.-Alban-Tor

Das St. Alban-Quartier ist nach dem ehemaligen St. Alban-Kloster benannt. Es befindet sich hiesig auch die St. Alban-Kirche (Dalbekirche), das St. Alban-Tor (Dalbedoor) sowie das letzte Stück der Basler Stadtmauer im St. Alban-Tal (Dalbeloch) beim Rheinufer. Durchflossen wird St. Alban, das im Südosten an die Birs grenzt, vom Kanal St. Alban-Teich.

In den Köpfen vieler Bewohner ist das St. Alban in mehrere Gebiete unterteilt. Zum einen ist im Westen das Gebiet um den Bahnhof SBB, das fliessend in die sogenannte Aesche übergeht (das Gebiet um den Aeschenplatz und die Aeschenvorstadt). Das Gebiet zwischen St. Jakobs-Denkmal und den beiden Brücken über die Eisenbahnlinie wird oftmals als Grosspeter bezeichnet (in der Mitte im Westen). Gegen Norden kommt man sehr schnell in das Gebiet, das heute allgemein als Gellertquartier bezeichnet wird. Ganz im Osten liegt St. Jakob. Dort steht unter anderem auch das Fussballstadion, der St. Jakob-Park, und auch die St. Jakobshalle, das Gartenbad St. Jakob und die St. Jakob-Arena. Jedoch ist nur das Fussballstadion auf städtischem Boden, der Rest gehört zum Kanton Basel-Landschaft, Gemeinde Münchenstein. Vom St. Jakob aus nach Süden geht es den Berg hinauf auf den sogenannten Wolf. Von dort geht es in den südlichsten Zipfel des St. Alban, der allgemein jedoch als Dreispitz bekannt ist. Dieses ist ein Industrieareal wobei auch hier wiederum ein grosser Teil zum Kanton Basel-Landschaft gehört.

Bilder[Bearbeiten]

Wohnbezirke[Bearbeiten]

St. Alban ist in fünf Wohnbezirke unterteilt:

  • Gellert (Karl Barth-Platz, Christoph Merian-Platz, Bethesda-Spital)
  • St. Jakob-Dreispitz (Stadion St. Jakob-Park, Güterbahnhof Wolf, Dreispitzareal)
  • Luftmatt (Sommercasino, Sevogelplatz, St. Alban-Teich)
  • Peter Merian (Rosenfeldpark, Gartenstrasse)
  • Heumatt (BIZ-Turm, Centralbahnplatz)

Gebäude und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]