Big Daddy Kane

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Big Daddy Kane beim Hip Hop Kemp 2013
Big Daddy Kane beim Hip Hop Kemp 2013
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Long Live the Kane
  US 116 16.07.1988 (19 Wo.)
It’s a Big Daddy Thing
  US 33 07.10.1989 (30 Wo.)
Taste of Chocolate
  US 37 17.11.1990 (16 Wo.)
Prince of Darkness
  US 57 16.11.1991 (8 Wo.)
Looks Like a Job For...
  US 52 12.06.1993 (9 Wo.)
Daddy’s Home
  US 155 01.10.1994 (1 Wo.)
Singles
Very Special
  US 31 10.07.1993 (20 Wo.)

Big Daddy Kane (* 10. September 1968 in Brooklyn, New York; bürgerlich: Antonio M. Hardy) ist ein US-amerikanischer Rapper. Anfangs seiner Musikkarriere galt er als Vertreter des Hardcore-Rap, später ließ er zunehmend R&B-Elemente in seine Musik einfließen, sodass er schließlich dem Pop-Rap zuzurechnen ist.

Während seiner Karriere arbeitete Big Daddy Kane mit Künstlern wie Tupac Shakur, Biz Markie, Marley Marl und Barry White zusammen. Als Mitglied von Juice Crew schrieb er Liedtexte für Roxanne Shanté und Biz Markie, von dem er entdeckt wurde.

Big Daddy Kane galt als Sexsymbol und posierte für Playgirl und Madonnas Bildband SEX.

Werdegang[Bearbeiten]

1984 traf Big Daddy Kane Biz Markie und freundete sich mit diesem an. Er schrieb an mehreren seiner Lieder mit und wurde zusammen mit ihm Mitglied der Juice Crew, deren Kopf Marley Marl war. Von dessen Plattenlabel Cold Chillin' Records wurde er 1987 unter Vertrag genommen und veröffentlichte im darauf folgenden Jahr die 12"-Single Raw, die in der Underground-Szene sehr gut aufgenommen wurde. Sein Debütalbum Long Live the Kane folgte kurz darauf. Das darauf enthaltene Ain’t No Half-Steppin’ gilt als Klassiker.

1989 erschien It’s a Big Daddy Thing, für das er unter anderem mit dem Produzenten Teddy Riley auf dem Lied I Get the Job Done zusammenarbeitete. Außerdem stärkte er sein Image als Frauenheld, Playboy und Sexsymbol durch Smooth Operator. Diesen Weg verfolgte er mit einem Duett mit Barry White auf seinem Album Taste of Chocolate von 1990 weiter. Noch R&B-lastiger fiel sein nächstes Album Prince of Darkness aus, wodurch er jedoch Ansehen im Hip-Hop-Bereich verlor. 1993 wollte er dies mit Looks Like a Job For... korrigieren. Er scheiterte jedoch, da mittlerweile der Gangsta-Rap der US-amerikanischen Westküste angesagter war. Er wechselte daraufhin zu MCA Records und veröffentlichte dort 1994 Daddy’s Home. Big Daddy Kane nahm sich nun eine mehrjährige Auszeit von der Musik und trat erst wieder 1998 mit seinem Abschiedsalbum Veteranz Day in Erscheinung.

Schauspielerei[Bearbeiten]

Als Schauspieler debütierte er in Mario van Peebles Western Posse – Die Rache des Jessie Lee aus dem Jahr 1993.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1988: Long Live the Kane
  • 1989: It’s a Big Daddy Thing
  • 1990: Taste of Chocolate
  • 1991: Prince of Darkness
  • 1993: Looks Like a Job For...
  • 1994: Daddy's Home
  • 1998: Veteranz Day
  • 2001: The Very Best of Big Daddy Kane

Gastbeiträge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]