Blossin

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52.25583333333313.79972222222235Koordinaten: 52° 15′ 21″ N, 13° 47′ 59″ O

Blossin
Gemeinde Heidesee
Höhe: 35 m ü. NN
Eingemeindung: 26. Oktober 2003
Postleitzahl: 15754
Vorwahl: 033767
Das alte Gutshaus

Blossin (niedersorbisch Błožin[1]) ist ein Ortsteil der Gemeinde Heidesee im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg südöstlich von Berlin. Der unmittelbar am Westufer des Wolziger Sees an der Straße von Friedersdorf nach Storkow gelegene Ort hat etwa 200 Einwohner, eine Gemarkung von 12,87 km² und liegt in einer Höhe von 35 Metern.

Der Ort wurde erstmals 1448 als Blessin erwähnt. Damals war er im Besitz der Herren von Queiß und gehörte in der Folge bis 1642 den Herren von Lawald und von Maltitz. Zwischen 1685 und 1729 war Blossin Besitz der Bürgermeister von Cölln, ehe es dann dem Amt Blossin unterstellt wurde. 1992 gründete Blossin zusammen mit elf anderen Gemeinden das Amt Friedersdorf. Am 15. Mai 2002 genehmigte das Ministerium des Inneren des Landes Brandenburg den Zusammenschluss der Gemeinden Bindow, Blossin, Dannenreich, Friedersdorf, Kolberg und Prieros zur neuen Gemeinde Heidesee. Der Zusammenschluss wurde aber erst zum 26. Oktober 2003 rechtswirksam[2]. Weitere Gemeinden wurden zum selben Datum per Gesetzt nach Heidesee eingegliedert.

Heute ist Blossin vor allem ein Ausflugsort für Wassersportler. Bis 1990 befand sich hier die Ausbildungsstätte der Deutschen Hochschule für Körperkultur Leipzig für Wasserfahrsportarten. Dort angesiedelt war auch ein Schulungszentrum des Staatssekretariats für Körperkultur und Sport der DDR. Das Gelände wird heute als Freizeit- und Sportzentrum mit Jachthafen genutzt. Außerdem befindet sich dort das Jugendbildungszentrum Blossin.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ortsnamen Niederlausitz; ISBN 3-515-08664-1 Die Ortsnamen des Kreises Beeskow-Storkow; Seiten 226 bis 228 → Blossin / Błožin
  2. Bildung einer neuen Gemeinde Heidesee. Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 15. Mai 2002. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 13. Jahrgang, Nummer 22, 29. Mai 2002, S.562 PDF