Brandt Snedeker

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Brandt Snedeker Golfspieler
Nationalität: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Karrieredaten
Profi seit: 2004
Derzeitige Tour: PGA TOUR
Turniersiege: 8
Auszeichnungen: PGA Tour Rookie of the Year (2007)

Brandt Snedeker (* 8. Dezember 1980 in Nashville, Tennessee) ist ein US-amerikanischer Profigolfer der PGA TOUR.

Werdegang[Bearbeiten]

Er gewann 2003 die U.S. Amateur Public Links, eines der bedeutendsten Amateurturniere in den Vereinigten Staaten, wurde im Jahr darauf Berufsgolfer und bespielte die Nationwide Tour. 2006 gewann er zwei Turniere und qualifizierte sich für die PGA TOUR. Schon in der ersten Saison gelang Snedeker ein Turniersieg und schließlich wurde er PGA Tour Rookie of the Year 2007, also als bester Neuling des Jahres ausgezeichnet. Nach einem dritten Platz beim US Masters 2008 konnte er in die Top 50 der Golfweltrangliste vorstoßen, was ihm die Startberechtigung bei Majors und den hochdotierten Events der World Golf Championships-Turnierserie zusichert.

Den bis dato größten Erfolg seiner Karriere konnte er mit dem Sieg der THE TOUR Championship 2012 verbuchen. Gleichzeitig sicherte er sich den Gesamtsieg im FedEx Cup und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 10 Millionen US-Dollar.

Snedeker war Mitglied der erfolgreichen US-Asuwahl beim Presidents Cup 2013.

Das Spiel[Bearbeiten]

Als die größte Stärke von Brandt Snedeker gilt sein Spiel mit dem Putter: Im Jahr 2012 führte Snedeker mit einem Wert von 0,86 die PGA-Rangliste Statistik "Strokes Gained" an (diese Zahl drückt aus, um wieviel die durchschnittliche Zahl von Putts vom Durchschnitt aller Spieler bei gegebener Distanz zum Loch abweicht - sie ist also, anders als die absolute Zahl der Putts, weitgehend unabhängig von anderen Größen wie z. B. der Qualität der Annäherung). Auffällig ist sein außerordentlich schnelles Spiel: Bei sämtlichen Schlägen hat er eine nur kurze Pre-Shot-Routine, insbesondere in der letzten Phase, das Positionieren am Ball bis zum eigentlichen Schlag, führt er außerordentlich zügig aus. Beim langen Spiel klopft er als Bestandteil seiner Routine kurz zweimal mit dem Schlägerkopf auf den Boden.

PGA Tour Siege[Bearbeiten]

Andere Turniersiege[Bearbeiten]

  • 2006 Scholarship America Showdown, Permian Basin Charity Golf Classic (beide Nationwide Tour)

Teilnahmen an Mannschaftswettbewerben[Bearbeiten]

Resultate bei Major Championships[Bearbeiten]

Tournament 2004 2005 2006 2007 2008 2009
Masters T41 DNP DNP DNP T3 CUT
US Open DNP CUT DNP T23 T9 CUT
Open Championship DNP DNP DNP DNP CUT CUT
PGA Championship DNP DNP DNP T18 T24 CUT
Tournament 2010 2011 2012 2013 2014
Masters DNP T15 T19 T6 T37
US Open T8 T11 DNP T17
Open Championship DNP CUT T3 T11
PGA Championship T39 CUT CUT T66

DNP = nicht teilgenommen
CUT = Cut nicht geschafft
"T" geteilte Platzierung
Grüner Hintergrund für Siege
Gelber Hintergrund für Top 10

Weblinks[Bearbeiten]