Bruno Grimmek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Gedenktafel am Haus, Lessingstraße 5, in Berlin-Hansaviertel

Bruno Grimmek (* 16. Januar 1902 in Berlin; † 1969) war ein deutscher Architekt. Von 1928 bis zu seiner Verrentung 1964 arbeitete er für die Berliner Bauverwaltung.[1]

Leben[Bearbeiten]

Grimmek studierte nach einer einjährigen Maurerlehre Architektur an der Baugewerbeschule Berlin. Nach dem Studium arbeitete er im Architekturbüro von Hans Poelzig. 1927 ging er nach Gera. In der Zeit des Nationalsozialismus entwarf er unter Leitung des Generalbauinspektors für die Reichshauptstadt Albert Speer Verwaltungsgebäude für Berlin. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Leiter der Entwurfsabteilung des Hochbauamtes von West-Berlin. Er entwarf einige Gebäude auf dem Messegelände Berlin und Erweiterungen der Technischen Universität Berlin sowie die Gedenkstätte Plötzensee. Im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeit entwarf er die Baupläne für das Arbeitsamt Wedding.[2] Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1957 entwarf er mit Mitteln des Marshallplans das Amerika Haus in der Hardenbergstraße.[3] Außerdem war er am Bau von zahlreichen U-Bahnhöfen der U-Bahnlinien 6 und 9 beteiligt, die Ende der 1950er Jahre gebaut wurden. Seine Entwürfe setzen stilistisch die Tradition des sachlichen Bauens von Alfred Grenanders U-Bahnhöfen fort.

Bauten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bruno Grimmek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.berlinischegalerie.de/sammlung/architektur/der-sammlungsbereich/nachlaesse-und-werkkomplexe/bruno-grimmek/
  2. http://weddingweiser.wordpress.com/2013/07/16/job-center-mullerstrase-einst-das-bekannteste-arbeitsamt-deutschlands/
  3. Deutsche Botschaft Washington D.C.