Interbau

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Punkthochhäuser im Hansaviertel

Die Interbau (auch kurz IBA 57 genannt) war eine Internationale Bauausstellung in Berlin im Jahr 1957. Durch die Arbeit von 53 Architekten aus 13 Ländern wurde ab 1956 mit der Neugestaltung des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Hansaviertels im Stile der Nachkriegsmoderne begonnen. Die Leitung der Gesamtplanung hatte dabei Otto Bartning, den städtebaulichen Wettbewerb gewannen Gerhard Jobst und Willy Kreuer, deren Pläne in modifizierter Weise später Grundlage der Ausführung wurden.

Lageplan[Bearbeiten]

Heutiger Lageplan des südlichen Hansaviertels, des Gebiets der Internationalen Bauausstellung 1957.

Lageplan Interbau.jpg Kaiser-Friedrich-Gedächtniskirche Grips-Theater Schwedenhaus (Berlin) Akademie der Künste (Berlin)
Über dieses Bild
Niemeyerhaus im Hansaviertel, genannt Spitzbein
Junggesellenhaus Klopstockstraße 2, genannt Bienenhaus, mit Restaurant Giraffe

Beteiligte Architekten (Auswahl)[Bearbeiten]

Für eine vollständige Liste der Architekten und realisierten Bauten siehe auch: Berlin-Hansaviertel.

Beteiligte Künstler[Bearbeiten]

Daneben waren folgende Künstler beteiligt:

Projekte[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Interbau Berlin 1957. Amtlicher Katalog der Internationalen Bauausstellung Berlin 1957. Hrsg. v. d. Internationale Bauausstellung Berlin GmbH. Berlin-Charlottenburg 1957.
  • Winfried Nerdinger: Architekturführer Deutschland. Birkhäuser, Basel 1996. ISBN 3-7643-5287-6
  • Frank-Manuel Peter: Das Berliner Hansaviertel und die Interbau 1957. Sutton, Erfurt 2007. ISBN 3-86680-151-3
  • Sally Below, Moritz Henning, Heike Oevermann: Die Berliner Bauausstellungen – Wegweiser in die Zukunft? Regioverlag, Berlin 2009. ISBN 3-929273-72-1

Weblinks[Bearbeiten]