Buchberg (Oberpfalz)
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| Buchberg | ||
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| Höhe | 586 m | |
| Lage | Bayern, Deutschland | |
| Gebirge | Vorberg des Oberpfälzer Juras/Fränkischen Juras | |
| Geographische Lage | 49° 14′ 27″ N, 11° 25′ 54″ OKoordinaten: 49° 14′ 27″ N, 11° 25′ 54″ O | |
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Der Buchberg ist ein 586 m hoher Berg südwestlich von Neumarkt in der Oberpfalz. Es handelt sich um einen Vorberg des Oberpfälzer Juras/Fränkischen Juras. Der Buchberg ist Teil der sich um Neumarkt erstreckenden Zeugenberge. Zu diesen Bergen zählen weiterhin der Dillberg, der Tyrolsberg, der Staufer Berg, die Berggruppe des Sulzbürgs (Schlüpfelberg, Badberg, Sülzbürg, Galgenberg) und der Möninger Berg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geologie
Der geologische Aufbau ist typisch für den Jura. Den flach ansteigenden Sockel bildet die landwirtschaftlich intensiv genutzte Zone des Lias Epsilon. Berngau liegt ganz auf dieser Schicht, während Reichertshofen zum Teil noch auf Lias Delta und der Ort Buchberg bereits auf Lias Zeta/Dogger Alpha (Opalinuston) liegt. Den Übergang von Opalinuston zum Eisensandstein (Dogger Beta) bildet - bedingt durch das Einfallen der Schichten von Westen nach Osten - vor allem am Osthang einen ergiebigen Quellhorizont. Danach folgt die Steilstufe des Eisensandsteins. Auf die Eisensandsteinzone folgt mit geringer Mächtigkeit die Schicht das Ornatentons. Wie ein schmales Band zieht sie sich um das Hauptmassiv herum. Auch hier wird im Übergang zum Malm ein schwacher Quellhorizont ausgebildet. Die Hochfläche des Buchbergs wird durch die Kalksteine des Malm Alphas gebildet.
[Bearbeiten] Flora
Einige bemerkenswerte Arten, die am Buchberg zu finden sind:
- Großes Windröschen
- Gewöhnliches Katzenpfötchen
- Bärlauch
- Pfeilblättrige Gänsekresse
- Kleiner Lämmersalat
- Kicher-Tragant
[Bearbeiten] Menschliche Besiedlung
Das ausgedehnte Plateau des Buchberg ist zum großen Teil von einem vorgeschichtlichen Ringwall umgeben. Die Anlage besteht aus mindestens zwei Ringwällen mit unterschiedlicher Entstehungszeit. Der erste auf dem Hauptplateau umschließt eine Fläche von etwa 24 ha. An der Nordostseite befindet sich ein Zangentor. Im Nordwesten bildet ein mächtiger Abschnittswall den Abschluss. Dieser Wall stammt aus einer späteren Zeit als der übrige Randwall. Die ältere Anlage könnte in die La-Tène-Zeit (5. Jahrhundert v. Chr.–1. Jahrhundert v. Chr.) zurückreichen und diente als Wohn-, Wehr- und vielleicht auch als Kultstätte. Das für keltische Anlagen typische Zangentor weist auf diese Zeit hin. Im Jahr 1891 wurde der letzte von zwei Bauernhöfen auf dem Buchberg aufgegeben. Die zwei Höfe bewirtschafteten zusammen 25 ha Ackerland, 21 ha Wald und 1 ha Gärten und Wiesen. Die brach liegenden Ackerflächen wurden aufgeforstet.
[Bearbeiten] Naherholung
Der Buchberg ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Über zehn Kilometer markierte Wanderwege, darunter die Zeugenbergrunde, laden zum Wandern, Joggen und Mountainbiken ein. Von einigen Punkten hat man eine gute Aussicht auf den Neumarkter Talkessel.

