Busby Berkeley

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Busby Berkeley (* 29. November 1895 in Los Angeles, Kalifornien; † 14. März 1976 in Palm Springs, Kalifornien; eigentlich William Berkeley Enos) war ein einflussreicher Hollywood-Filmregisseur und Choreograph, der für seine musikalischen Produktionen mit komplexen geometrischen Figuren bekannt war, bei denen er eine große Anzahl von Tänzerinnen als geometrische Elemente einsetzte.

Wie viele andere Regisseure seiner Zeit begann Berkeley seine Karriere als Theaterdirektor. Aber anders als viele Kollegen seiner Zeit betrachtete er die Kamera als etwas bewegliches und spürte, dass diese Beweglichkeit genutzt werden sollte, um dem Filmpublikum Perspektiven und Sichtweisen von Personen und Dingen zu ermöglichen, die dem Theaterpublikum durch die unveränderliche Lage der Bühne nicht möglich waren. Durch seine Arbeiten schaffte er es, das Filmmusical zu einer eigenen Gattung mit ihrer eigenen Berechtigung zu machen. Er wurde zwischen 1935 und 1937 dreimal in Folge für einen Oscar in der Kategorie Beste Tanzregie nominiert.

Busby Berkeley war von 1934 bis 1935 mit der Schauspielerin Merna Kennedy verheiratet.

Er starb in Palm Springs im Alter von 80 Jahren.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Tanz-Choreographie

Regie

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Busby Berkeley – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien