Esther Williams

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Esther Williams 1945

Esther Jane Williams (* 8. August 1921 in Inglewood; † 6. Juni 2013 in Beverly Hills) war eine US-amerikanische Schwimmerin und Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Als 16-Jährige gewann Esther Williams drei US-Meisterschaften im Brustschwimmen und Freistilschwimmen. Als 17-Jährige stellte sie nationale Rekorde über 100 Yards Brust und 100 Meter Freistil auf. Williams war für das US-Team bei den Olympischen Spielen in Tokio 1940 vorgesehen. Diese fanden wegen des Zweiten Weltkriegs jedoch nicht statt.

Als weibliche Hauptdarstellerin in der Wasserballett-Freiluftshow Aquacade von Billy Rose, gemeinsam mit anderen Schwimmidolen wie Johnny Weissmüller und Gertrude Ederle, wurde Hollywood auf sie aufmerksam. 1942 hatte sie an der Seite von Mickey Rooney ihr Filmdebüt. Mit dem in Hollywood produzierten Film Die badende Venus und weiteren „Aqua-Musicals“ nach demselben Muster bis Mitte der 1950er Jahre erlangte Williams besondere Aufmerksamkeit. Sie konnte sich mit dramatischen Rollen aber nicht etablieren. Ab 1962 zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück. Sie trat noch im Fernsehen auf und präsentierte eigene Bademoden und Swimmingpools.

In erster Ehe war Williams mit dem Medizinstudenten Leonard Kovner verheiratet. Später heiratete sie den Manager und Sänger Ben Gage, mit dem sie drei Kinder hatte. Ihre dritte Ehe schloss sie mit dem Schauspieler Fernando Lamas.

1966 wurde sie in die Ruhmeshalle des internationalen Schwimmsports aufgenommen.

Am 6. Juni 2013 verstarb Williams im Alter von 91 Jahren im Schlaf in ihrer Villa in Beverly Hills.[1]

Literatur[Bearbeiten]

  • „The Million Dollar Mermaid“, Autobiografie, New York, Simon and Schuster 1999, Esther Williams, Digby Diehl

Filme[Bearbeiten]

  • 1943: Kampf in den Wolken (A Guy Named Joe)
  • 1944: Die badende Venus (Bathing Beauty)
  • 1945: Broadway Melodie 1950 (Ziegfeld Follies)
  • 1945: Flitterwochen zu dritt (Thrill of a romance)
  • 1946: Eine Falle für die Braut (Easy to Wed)
  • 1947: Bezaubernde Lippen (This Time for Keeps)
  • 1947: Mexikanische Nächte (Fiesta)
  • 1948: Auf einer Insel mit Dir (On an Island With You)
  • 1949: Spiel zu dritt (Take Me Out to the Ball Game)
  • 1949: Neptuns Tochter (Neptune’s Daughter) (Oscar für den Song: Baby, It’s Cold Outside (Musik und Text: Frank Loesser))
  • 1950: Die Venus verliebt sich (Duchess of Idaho)
  • 1951: Der Cowboy, den es zweimal gab (Callaway Went Thataway)
  • 1951: Karneval in Texas (Texas Carnival)
  • 1952: Mädels Ahoi (Skirts Ahoy!)
  • 1952: Die goldene Nixe (Million Dollar Mermaid)
  • 1953: Du bist so leicht zu lieben (Easy to Love)
  • 1953: Die Wasserprinzessin (Dangerous When Wet)
  • 1954: Jupiters Liebling (Jupiter’s Darling)
  • 1956: In den Fängen des Teufels (The Unguarded Moment)
  • 1958: Sturm über Eden (A Raw Wind in Eden)
  • 1960: Die große Attraktion (Big Show)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Esther Williams – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hollywood: Esther Williams ist tot. In: Zeit Online. 7. Juni 2013, abgerufen am 10. Mai 2014.