Calico System

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Calico System
Allgemeine Informationen
Herkunft St. Louis, Missouri, Vereinigte Staaten
Genre(s) Metalcore, Emocore, Punk
Gründung 1998
Auflösung 2007
Letzte Besetzung
Mark Owens
Justin Haltmar
Rick Giordano
E-Gitarre
Josh Travis
Erik Ramsier
Ehemalige Mitglieder
E-Bass
Nick Schaflein
E-Bass
Shawn Keith
Schlagzeug
Brad Sexton
E-Gitarre
Geoff Cardin
Schlagzeug
Ryan Woolsey
E-Gitarre
Andy Brandemeyer
Gesang
Ramon Woody
Schlagzeug
Poopie Sanchez

Calico System war eine US-amerikanische Metalcore-Band aus St. Louis, Missouri, die im Jahr 1998 gegründet wurde und sich 2007 auflöste. Die Band trat in ihrer Karriere zusammen mit Gruppen wie Hatebreed, Poison the Well, Open Hand, Hopesfall, Finger Eleven, Candiria, Sworn Enemy, Codeseven und Dredg auf.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde im Sommer 1998 gegründet.[1] Nachdem sich in den folgenden zwei Jahren die Besetzung mehrfach verändert hatte, bildete sich im Jahr 2001 mit dem Sänger Mark Owens, dem Gitarristen Shawn Keith, dem Bassisten Nick Schaflein und dem Schlagzeuger Erik Ramsier eine feste Besetzung. Im selben Jahr erschien die EP Question the Answer,[2] der sich im Frühling 2003 die zweite EP Love Will Kill All anschloss. Es folgte lokale Konzerte und Touren durch die USA zusammen mit Hatebreed und Poison the Well, ehe die Gruppe einen Vertrag bei Eulogy Recordings unterzeichnete. Im Herbst 2003 erschien hierüber das Debütalbum The Duplicated Memory. Daraufhin kam Rick Giordano als zweiter Gitarrist zur Band.[3] Im Jahr 2004 spielte die Band zusammen mit Evergreen Terrace,[4] Haste, The Black Halos, Philmore,[5] Across Five Aprils, Every New Day, Glasseater, Hawthorne Heights und Adair.[6] Im Januar und Februar 2005 ging die Band zusammen mit Reflux, The Warriors und Deadsoil auf Tour durch Nordamerika. Daraufhin begab sich die Band nach New Jersey in die Big Blue Meenie Studios, um das Album They Live aufzunehmen, das im November[3] erschien. Nach den Aufnahmen spielte die Band zusammen mit Burning Season, ehe im Sommer Auftritte mit Haste the Day folgten. Im August trat die Band dann zusammen mit Nodes of Ranvier auf, woraufhin im Winter Konzerte zusammen mit LoveHateHero, Chiodos und Odd Project folgten. Im Dezember spielte die Band dann zusammen mit Hand to Hand.[7] Nachdem im Jahr 2007 das Album Outside Are the Vultures veröffentlicht worden war,[8] gab die Band im Juli ihre Auflösung bekannt.[9]

Stil[Bearbeiten]

Das Debütalbum The Duplicate Memory wird als „Emocore mit Punk- und Metal(core)-Einflüssen“ bezeichnet. Der Gesang ist hierbei teils guttural und teils klar.[10] Auf They Live spielte die Band punkigen Metalcore, sodass sie sich zwischen Gruppen wie Evergreen Terrace, Heaven Shall Burn und Atreyu einordnen lässt.[11] Outside Are the Vultures bot klassischen Metalcore, wobei auch hier wieder der Gesang wechselte.[12]

Diskografie[Bearbeiten]

  • 2001: Question the Answer (EP, SGM Records)
  • 2003: Love Will Kill All (EP, SGM Records)
  • 2003: The Duplicated Memory (Album, Eulogy Recordings)
  • 2005: They Live (Album, Eulogy Recordings)
  • 2007: Outside Are the Vultures (Album, Eulogy Recordings)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b CALICO SYSTEM BIO, abgerufen am 10. August 2013.
  2. Calico System - Question The Answer, abgerufen am 10. August 2013.
  3. a b Stewart Mason: Calico System, abgerufen am 10. August 2013.
  4. 04.07.04 - SOMETHING NEW, abgerufen am 10. August 2013.
  5. 06.15.04 - LOOK ON THE BRIGHT SIDE, abgerufen am 10. August 2013.
  6. 07.18.04 - A QUICK UPDATE, abgerufen am 10. August 2013.
  7.  Garry Sharpe-Young: New Wave of American Heavy Metal. Zonda Books, New Plymouth 2005, ISBN 0-9582684-0-1, S. 75 f..
  8. Calico System ‎– Outside Are The Vultures, abgerufen am 10. August 2013.
  9. zMETALlica: Calico System Announce Break Up, abgerufen am 10. August 2013.
  10. Anzo Sadoni: Calico System. The Duplicate Memory. In: Metal Hammer, April 2004, S. 90 f.
  11. Arno Weber: Calico System. They Live. In: Metal Hammer, Januar 2006, S. 107.
  12. crazytoledo: Calico System - Outside Are the Vultures, abgerufen am 10. August 2013.