Carlyle Group

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The Carlyle Group, L.P.
Logo
Rechtsform Limited Partnership
ISIN US14309L1026
Gründung 1987
Sitz Washington, D.C.

Leitung

Mitarbeiter über 1300 (2012)
Branche Private Equity
Website www.carlyle.com

The Carlyle Group ist eine der größten US-amerikanischen Private-Equity-Gesellschaften; sie hat ihren Sitz in Washington, D.C.

Hintergrund[Bearbeiten]

Nach eigenen Angaben ist Carlyle eine der größten privaten Beteiligungsgesellschaften weltweit. Das Unternehmen verfügt per September 2010 über ein verwaltetes Vermögen von 97,7 Milliarden Dollar und beschäftigt weltweit über 900 Angestellte in 19 Ländern. Carlyle investiert mit 78 Fonds in vier Asset-Klassen - Private Equity, Credit Alternatives, Wachstumskapital und Immobilien - in Afrika, Asien, Australien, Europa, Nord- und Südamerika. Seit der Gründung 1987 hat Carlyle $64,7 Mrd Eigenkapital in 1015 Transaktionen investiert. Carlyle verfügt über eine breite Investorenbasis, bestehend aus privaten und öffentlichen institutionellen Investoren sowie vermögenden Privatpersonen. Insgesamt haben mehr als 1300 Investoren aus 73 Ländern bei Carlyle Kapital investiert.[1]

Carlyle wurde 1987 von William E. Conway Jr., Daniel A. D’Aniello, David M. Rubenstein und Stephen L. Norris gegründet. Sie benannten es nach dem New Yorker Hotel „The Carlyle”. Geführt wird das Unternehmen bis heute von drei Gründern: William E. Conway Jr., Daniel A. D'Aniello und David M. Rubenstein. Im Juli 2007 brachte Carlyle einen seiner Credit Alternative Fonds, die Carlyle Capital Corporation (CCC) in Amsterdam an die Börse. Im März 2008 brachen die Aktienkurse von Carlyle Capital Corp um mehr als 60 Prozent ein, nachdem einige Zinszahlungen aufgeschoben wurden. Carlyle Capital Corp ist aufgrund des hohen Fremdfinanzierungsanteils (Leverage von 28 geliehenen US-Dollars für jeden investierten Dollar) sehr stark von Kreditlinien und dem entsprechenden Rating abhängig.[2] Am 17. März 2008 wurde die Liquidation des Investmentfonds Carlyle Capital Corp. bekanntgegeben, da die Forderungen der Kreditgeber durch das verbleibende Fondsvermögen nicht mehr bedient werden konnten.

2011 erwarb die Carlyle Group die Private Equity Managementfirma AlpInvest (über ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem deren Manager beteiligt sind).

Anfang Mai 2012 erfolgte an der NASDAQ der Börsengang von Carlyle als Publicly Traded Partnership.[3]

Beteiligungen[Bearbeiten]

Branchenschwerpunkte der Beteiligungen liegen in den Bereichen Automobil & Transport, Energie & Versorger, Finanzdienstleister, Industrie, Infrastruktur, Konsum & Einzelhandel, Luftfahrt & Verteidigung, Pharma, Technologie & Dienstleistungen sowie Telekommunikation & Medien.[4]

Im August 2012 übernahm Carlyle für 3,3 Milliarden Dollar die Mehrheitsbeteiligung an der US-amerikanischen Bildagentur Getty Images.[5] In Europa ist Carlyle u.a. an der französischen Hotelkette B&B Hotels,[6] dem italienischen Sportmode-Hersteller Moncler[7] und dem französischen Kabelanbieter Numericable[8] beteiligt.

Der Kauf von DuPont Performance Coatings (Standox, Spies Hecker, DuPont Refenish) für 4,9 Milliarden US-Dollar wurde im Februar 2013 abgeschlossen.[9]

Die Carlyle Group ist Mehrheitseigner an Booz Allen Hamilton, welche z. B. Dienstleistungen für das US-Verteidigungsministerium und die NSA erbringt.

Beteiligungen im deutschsprachigen Raum[Bearbeiten]

Aktuelle Investments von Carlyle im deutschsprachigen Raum sind [10]:

Zu den bereits beendeten Buyout-Engagements im deutschsprachigen Raum zählen Andritz AG,[17] Beru AG,[18] Edscha[19] und HT Troplast.

Angestellte und Berater[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.carlyle.com/Company/item1676.html
  2. http://www.ft.com/cms/s/0/7934321c-eb7b-11dc-9493-0000779fd2ac.html
  3. Enttäuschendes Debüt für Carlyle. manager magazin. 3. Mai 2012. Abgerufen am 1. September 2012.
  4. [1]
  5. Carlyle kauft Bildagentur Getty für 3,3 Milliarden Dollar. manager magazin. 15. August 2012. Abgerufen am 1. September 2012.
  6. [2]
  7. [3]
  8. [4]
  9. [5]
  10. PDF bei www.carlyle.com
  11. [6]
  12. [7]
  13. [8]
  14. [9]
  15. [10]
  16. [11]
  17. [12]
  18. [13]
  19. [14]
  20. Spiegel Online vom 16. Januar 2002: Kriegsgewinner: Die Milliardengeschäfte des Ministerkonzerns