Chamonix NG Cars

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Logo von Chamonix NG

Chamonix NG Cars ist ein in São Paulo ansässiger brasilianischer Automobilhersteller. Bis vor etwa 2011 war die Firma als Chamonix Indústria e Comércio Ltda. in Jarinu (SP) beheimatet. Das NG im Firmennamen steht für New Generation. Die Firma wurde 1987 von Milton Masteguin und Chuck Beck gegründet. Masteguin hatte sich vorher beim Automobilhersteller Puma schon einen Namen als Konstrukteur von Rennwagen gemacht.

Ein Großteil der Fahrzeugproduktion wird in die USA (unter dem Namen Beck), nach Japan, Europa, Lateinamerika und in den mittleren Osten exportiert. In Deutschland wird der Chamonix 550 von Gehrke ClassicCars[1] in Ketsch montiert und als Komplettfahrzeug vertrieben wie auch als Bausatz geliefert.[2]

Konstruktionen auf Porsche-Basis[Bearbeiten]

Auf den ersten Blick vom Original kaum zu unterscheiden: Nachbau eines Porsche 550

Wie bereits vorher in ihrem US-amerikanischen Unternehmen Chuck Beck wurden nun auch in Brasilien Nachbauten von historischen Porsche-Fahrzeugen hergestellt.

Das erste Modell der Marke war der Spyder 550, dessen Produktion sich bis heute gehalten hat.

1992 folgte das Modell Spyder 550 S. Die Motorenleistung des S-Modells mit 2 Litern Hubraum beträgt 125 PS.

Kaum ein Jahr später, im Jahre 1993, wurde der Speedster 356 mit einer Motorenauswahl von 62 oder 120 PS angeboten. Auch er konnte sich bis heute im Modellprogramm halten.

Weiterhin erhielt Chamonix eine Lizenz für den Nachbau des Porsche-Modells Super 90. Dieser wird wahlweise mit einem 1,6-Liter-Motor mit 62 PS oder einem 1,9-Liter-Motor mit 120 PS angeboten.

Im Jahr 2000 stieg Chamonix mit den Modellen 356 R und 550 R erstmals in die Rennszene ein. Der 550 R besitzt einen VW-Motor mit 1,8 Litern Hubraum und einem Turbolader, der 300 PS abgibt.

Sonstiges[Bearbeiten]

Chamonix war an der Entwicklung des Lobini H1, einem Roadster der Firma Lobini beteiligt und liefert die Fiberglaskarosserien für diese Fahrzeuge.

Chamonix entwickelte das Konzeptfahrzeug Fiat Dobló Rallye auf Basis des entsprechenden Fiat-Serienmodells.

Quellen[Bearbeiten]

  • Zeitschrift Autokatalog, Jahrgänge 1993-2007 (Vereinigte-Motor Verlage GmbH & Co. KG, Stuttgart)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Spiegel, aufgerufen am 8. Oktober 2010.
  2. http://www.automobilbau-scheib.de