Chris Evans

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel befasst sich mit dem Schauspieler Chris Evans. Zu anderen Personen siehe Chris Evans (Begriffsklärung).
Evans bei einer Pressekonferenz zu The Return of the First Avenger (2014)

Christopher Robert „Chris“ Evans (* 13. Juni 1981 in Sudbury, Massachusetts) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Chris Evans wurde am 13. Juni 1981 in Boston als Sohn des Zahnarztes Bob und der Tänzerin Lisa Evans geboren.[1] Er ist halb irischer und halb italienischer Abstammung. Weil Evans von seinen Eltern katholisch erzogen wurde[2], begann er sich mit 17 nach der Lektüre von Hermann Hesses Siddartha für den Buddhismus zu interessieren und konvertierte später zu diesem Glauben.[3] Er hat zwei Schwestern, Carly und Shanna (beide älter als Chris), und einen jüngeren Bruder, Scott.[4] Carly und Scott sind ebenfalls Schauspieler.[5][6][7] 1999 absolvierte er die Lincoln-Sudbury Regional Highschool. Seine ältere Schwester Carly überredete ihn schließlich, in die Schauspielerei einzusteigen.

Karriere[Bearbeiten]

Evans hatte im Jahr 2000 und 2001 kleine Auftritte in Boston Public, in der Serien-Neuverfilmung Auf der Flucht – Die Jagd geht weiter sowie eine Rolle in der Serie Opposite Sex, bevor er seine erste nennenswerte Rolle als Jake Wyler in der Filmparodie Nicht noch ein Teenie-Film spielte.

Evans erhielt Hauptrollen in Filmen wie Voll gepunktet und Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben und auch in dem Filmdrama London – Liebe des Lebens?, in dem er einen Drogensüchtigen mit Beziehungsproblemen spielte. Er wurde dann 2005 für die Rolle des Johnny Storm in der Comicbuchverfilmung Fantastic Four ausgewählt und war auch in der Fortsetzung Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer im Jahr 2007 wieder als „Menschliche Fackel“ zu sehen.

2007 spielte er den Astronauten Mace in Danny Boyles Science-Fiction-Film Sunshine. Im gleichen Jahr wurde er vom Empire Magazin auf Platz 99 der 100 Sexiest Stars der Filmgeschichte gewählt. 2008 war er in dem Film Street Kings an der Seite von Keanu Reeves und in The Loss of a Teardrop Diamond zu sehen. 2009 spielte er Nick Gant in dem Science-Fiction-Thriller Push an der Seite von Dakota Fanning und Camilla Belle.

Kurz darauf erhielt er die Hauptrolle in der Comicverfilmung Captain America – The First Avenger, die er auch in dessen Fortsetzung The Return of the First Avenger spielte.

Filmografie[Bearbeiten]

Evans mit Stan Lee auf der San Diego Comic-Con 2011

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Nominiert

2006

  • MTV Movie Award: „Best On-Screen Team“ (Fantastic Four)

2007

  • Teen Choice Award: „Choice Movie Actor: Action Adventure“ (Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer)
  • Teen Choice Award: „Choice Movie: Rumble“ (Fantastic Four – Rise of the Silver Surfer)
  • Teen Choice Award: „Choice Movie Actor: Hottest Man on Screen Award“

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Chris Evans – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. William Keck: Chris Evans' career ready to sizzle, USA Today. 9. September 2004. Abgerufen am 28. März 2009. 
  2. Jack Foley: Sunshine - Chris Evans interview. indieLondon, Datum unbekannt
  3. Adam Sachs: The Avengers' Chris Evans: Just Your Average Beer-Swilling, Babe-Loving Buddhist. Details, 1. Mai 2012
  4. Advocate.com – A List: Chris Evans
  5. Deccan Herald – Meet curious Chris
  6. Chris-EvansV.net
  7. IndieLondon: Sunshine – Chris Evans interview – Your London Reviews