Christoph Süß

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Christoph Süß & Band auf dem Bardentreffen 2010

Christoph Süß (* 17. Dezember 1967 in München-Sendling) ist ein deutscher Kabarettist und Fernsehmoderator. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt ist er durch die Moderation der Sendung quer des Bayerischen Rundfunks.

Leben[Bearbeiten]

Erste Erfahrungen auf der Bühne sammelte Süß noch während seiner Gymnasialzeit im Schultheater, in Laientheatergruppen und als Sänger von Rockbands.

Nach dem Abitur nahm er 1990 ein Studium der Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München auf, das er aber später zugunsten seiner Karriere als Kabarettist abbrach. Mit seinem ersten Soloprogramm hatte Süß 1995 zahlreiche Auftritte auf Münchener und bayerischen Kleinkunstbühnen.

1997 spielte Süß in einigen Werbespots mit und kam so zum Fernsehen.[1] 1998 engagierte ihn der Bayerische Rundfunk für die Moderation des Polit- und Satiremagazins quer, das er seither wöchentlich präsentiert. Ebenso vom Bayerischen Rundfunk wird seine Late-Night-Show SüßStoff aus dem Münchner Volkstheater übertragen.

Neben seiner Fernsehtätigkeit konzipierte Süß ein weiteres Soloprogramm, Kristofs kleiner Kosmos, mit dem er 1999 auf Tournee ging.

Der Radiosender Bayern 2 sendet einmal wöchentlich eine Kolumne mit Christoph Süß mit dem Titel Süß-Stoff der Woche, die im Internet auch zum Download bereitsteht. Er war mehrmals Gast beim Aschermittwoch der Kabarettisten.

2007 war Süß in Marcus H. Rosenmüllers Spielfilm Beste Gegend in einer kleinen Nebenrolle als Krankenhausarzt zu sehen. 2012 spielte er in Helmut Dietls Komödie Zettl die Rolle des Karl Georg „Wiggerl“ Ludwig. Im selben Jahr moderierte er die Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises.

Filmographie[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten]

Tonträger[Bearbeiten]

  • CD mit Hans Wiedemann: quer durch die fünf Jahreszeiten. Pirate Records, Köln, und Sony Music Entertainment, Berlin (Vertrieb), 2004.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Florian Niederndorfer: Quergeist. In: Datum.at. 1. Juni 2007, abgerufen am 7. Februar 2013.