Kabarett

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum Album von Patricia Kaas siehe Kabaret und für weiteres Cabaret.
Dieter Hildebrandt, ein Altmeister des deutschen Kabaretts (2007)

Das Kabarett ist eine Form der Kleinkunst, in der darstellende Kunst (schauspielerische Szenen, Monologe, Dialoge, Pantomime), Lyrik (Gedichte, Balladen) oder Musik miteinander verbunden werden.[1] Kabarett ist in seiner Motivation gesellschaftskritisch, komisch-unterhaltend und/oder künstlerisch-ästhetisch.[2]

Etymologie[Bearbeiten]

Das Wort „Kabarett“ stammt vom französischen cabaret (Schänke oder Kneipe) und wurde später zu „Kabarett“ [kabaˈʀɛt] eingedeutscht.[3] In der Schweiz und in Österreich hat sich wie bei vergleichbaren Begriffen die französische Aussprache [kabaˈʀe] erhalten.

Zuweilen wird auf die Bedeutung des Wortes „Kabarett“ als einer drehbaren Speiseplatte mit kleinen Fächern oder Schüsselchen hingewiesen.[4]

Formen[Bearbeiten]

Die Verbindung vom Schauspiel mit seinen epischen und dramatischen Elementen, Lyrik und Musik kann sehr unterschiedliche Kabarettformen hervorbringen. Häufige Stilelemente sind die Satire und Parodie, die sich dann in einem Sketch ausdrücken, sowie Sarkasmus und Ironie.

Eine Kabarettveranstaltung ist zuweilen in „Nummern“ (Sketches, Lieder, Parodien, Schmähreden) aufgeteilt, die durch Conférencen verbunden werden. Dieses „Nummernkabarett“ wurde in Österreich u. a. von Josef Hader und Alfred Dorfer zu einer zwanglosen poetischen Erzählung weiterentwickelt.

Kabarett findet traditionell auf einer Bühne vor Publikum und seit den 1960er Jahren in Hörfunk und Fernsehen statt.[5] Beispiele aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind Scheibenwischer und Neues aus der Anstalt.

Geschichte[Bearbeiten]

Anfang der 1880er Jahre wurde in Paris mit dem cabaret artistique von Rodolphe Salis das erste Kabarett eröffnet. Am 18. November 1881 erhielt es den Namen Le Chat Noir und es sollte „politische Ereignisse persiflieren, die Menschheit belehren, ihr ihre Dummheit vorhalten, dem Mucker die schlechte Laune abgewöhnen.“ Es wurde schnell auch zu einer Stätte, in der die Artisten, damit waren im Paris des 19. Jahrhunderts sämtliche Künstler gemeint, ihre Nummern ausprobierten und sich gegenseitig vorführten, bevor sie dem Publikum vorgestellt wurden.

Deutschland[Bearbeiten]

Lisa Fitz, 2009

Zwanzig Jahre später mietete Ernst von Wolzogen in Berlin in der Alexanderstraße 4 die Sezessionsbühne und eröffnete am 18. Januar 1901 die Kleinkunstbühne „Überbrettl“, die jedoch bereits mit Ende der Spielzeit 1902/03 in Liquidation ging.[6]

Etwa zur selben Zeit bildete sich in München die Gruppe Elf Scharfrichter, die ihr Kabarett nach einer Europatournee und anschließender Auflösung der Gruppe 1906 nach Wien brachten. Hier gab es allerdings schon seit 1901 das Kabarett von Felix Salten.

Einer der ersten Kabarettstars in Deutschland war Otto Reutter, dessen Couplets inzwischen 100 Jahre überdauert haben. Die strenge Theaterzensur im Kaiserreich sorgte dafür, dass im Kabarett des beginnenden 20. Jahrhunderts jegliche Form der öffentlichen Kritik verboten war. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde die Zensur auf Theater und Kabarettprogramme aufgehoben, und die Kabarettisten konnten ab 1919 auf die aktuellen politischen Entwicklungen und die soziale Situation der Menschen eingehen. In dieser Zeit blühte das deutsche Kabarett erstmals auf und brachte neben Otto Reutter, der bis 1931 sein Alterswerk schuf, so unterschiedliche Künstler wie Claire Waldoff, Werner Finck (1929–1935 beim Kabarett Die Katakombe), Hans Deppe, Isa Vermehren, Rudolf Platte, Ivo Veit oder Karl Valentin (auch Direktor des Münchener Kabaretts „Wien-München“) hervor. Für das Kabarett schrieben damals angesehene Autoren wie Kurt Tucholsky und Erich Kästner. Klaus Mann verfasste für das Kabarett seiner Schwester Erika Mann, „Die Pfeffermühle“, Couplets und Texte.

Eingang zum academixer-Keller in Leipzig

Ab der Machtübernahme der NSDAP wurden diese geistvolle Zeitkritik bekämpft und die Akteure verfolgt, mit schwerwiegenden Folgen für das Kabarett in Deutschland: Finck zum Beispiel wurde 1935 verhaftet und im KZ Esterwegen interniert, Tucholsky starb Ende desselben Jahres an einer Überdosis Tabletten. Viele der deutschsprachigen Kabarettisten begaben sich ins Exil in die Schweiz, nach Frankreich, Skandinavien oder in die USA. Die Folge war, dass es in Deutschland selbst nur noch das staatlich kontrollierte Kabarett gab, das immer stärker zu einer Bühne für volksdeutsche Witzeerzähler verkam oder das Publikum zum Durchhalten aufforderte. Zeit- oder Systemkritik selbst starb jedoch nicht aus, konnte aber nur noch „unter der Hand“ in privatem Kreis erfolgen.

Ab 1945 sorgten die Besatzungsmächte dafür, den Deutschen die Gräuel der nationalsozialistischen Herrschaft näher zu bringen. Zur „Umerziehung“ gehörte auch das kulturelle Leben. So halfen die Kulturoffiziere der Militärregierungen dabei, Theater und Kabarett in Gang, neue und bisher verbotene Stücke auf die Bühne zu bringen. Fast vergessen ist, dass es unmittelbar nach 1945 auch in der sowjetischen Besatzungszone eine relativ freie Kabarettszene gegeben hat, so in Leipzig das von Ferdinand May 1945 in Leipzig gegründete „Literarische Kabarett“ (ab 1947 „Die Rampe“). Erst Mitte der 1950er Jahre wurden die freien Kabaretts durch das propagandistische Kabarett ersetzt. Im Westen prangerten schnell die „Tol(l)eranten“ in Mainz (mit Hanns Dieter Hüsch), das „Kom(m)ödchen“ in Düsseldorf (mit Kay und Lore Lorentz), „Die Schaubude“ in München (1945–1948 mit Ursula Herking, Bum Krüger, Hellmuth Krüger, Monika Greving, Karl Schönböck, Bruno Hübner) - der ein paar Jahre nach der Schließung die Kleine Freiheit und noch später die Münchner Lach- und Schießgesellschaft (mit Dieter Hildebrandt, Klaus Havenstein, Achim Strietzel, Ursula Herking, Hans Jürgen Diedrich und Sammy Drechsel) folgten - sowie „Die Stachelschweine“ in Berlin (mit Rolf Ulrich, Inge Wolffberg, Günter Pfitzmann, Jo Herbst, Wolfgang Gruner, Achim Strietzel) Themen wie die Bundesregierung des damaligen Kanzlers Konrad Adenauer, den sog. Kalten Krieg und später die Auswüchse des Wirtschaftswunders an.

Die vielfältigen Probleme der ständig gefährdeten „Insel der Freiheit“ West-Berlin wurden vorwiegend in Günter Neumanns (1913–1972) Kabarett „Die Insulaner“ glossiert.

Die Programme dieser Kabarettisten der 1950er Jahre wurden durch die Entdeckung der Satire als kabarettistisches Stilmittel erstmals große Publikumserfolge, die sich auch im jungen deutschen Fernsehen fortsetzten. 1953 wurde in Berlin-Ost „Die Distel“ als erstes staatliches Kabarett der DDR eröffnet – zensiert und ohne staatskritische Themen. Weitere ostdeutsche Kabaretts wie die „Kneifzange“ und die „Leipziger Pfeffermühle“ folgten, hatten aber beim Wortwitz stets auf die besonderen Gäste im Publikum zu achten, die man, so Peter Ensikat, sofort daran erkannte, „… dass sie erst dann zu lachen anfingen, wenn der dienstvorgesetzte Nebenmann dies ebenfalls tat.“ Das DDR-Kabarett wird in die staatlichen Theater-Strukturen eingebunden und muss den „scharfen Grat zwischen Anpassung und verschlüsselter Kritik“ begehen, wo es „zuweilen virtuos die Quadratur des Kreises seilzutanzen hat“ (Volker Kühn).[7]

In den 1960er Jahren waren es in Westdeutschland vor allem Kabarettisten wie Wolfgang Neuss („Das jüngste Gerücht“, „Neuss Deutschland“ (eine Zeitung), „Die Villon Show“, „Asyl im Domizil“ ), Heinz Erhardt („Noch'n Gedicht“) oder Werner Finck (Kabarett „Nebelhorn“ in Zürich), die neben den großen Kabarett-Ensembles aus Düsseldorf, München und Berlin dem Zeitgeist ihren Wortwitz entgegensetzten. Ende der 1960er Jahre spaltete die Studentenbewegung Teile des Kabaretts in Deutschland. Künstler wie Hanns Dieter Hüsch wurden ausgepfiffen, weil die Studenten in ihnen Teile des Establishments sahen. Die erstmals 1966 bei den Wühlmäusen zu sehende kabarettistische Großform (Autor dieses Programms war Heio Müller) wurde von weiteren Kabaretts aufgegriffen.

Volkmar Staub (links) und Florian Schroeder (rechts) während einer Kabarettaufführung

In den 1970er Jahren entwickelten sich weitere neue Formen des Kabaretts wie Dieter Hildebrandts kabarettistische TV-Sendung „Notizen aus der Provinz“ und ab 1977 das Szenekabarett „Die 3 Tornados“. Noch in den ausgehenden 1980er Jahren war politisches Kabarett in der Bundesrepublik angesehener Teil der Gesellschaftskritik und gewann nach der Vereinigung von Bundesrepublik und DDR nochmals kurz an Bedeutung. Neue Künstler wie der Frankfurter Matthias Beltz („Vorläufiges Frankfurter Fronttheater“) oder Mathias Richling setzten Zeichen. In den 1990er Jahren wurde das Kabarett aber gleich von mehreren Seiten verdrängt. Der Comedy-Boom - Comedy ist mit dem Kabarett verwandt, aber meistens nicht politisch - , das Privatfernsehen und die damit verbundene Prioritätensetzung der öffentlich-rechtlichen Anstalten sowie ein geringer werdendes Interesse des Publikums sorgten für einen Rückgang von Kabarettprogrammen. In der ARD verblieb einzig die Sendung „Scheibenwischer“ (mit Bruno Jonas und Mathias Richling) im Programm. Das ZDF zeigte seit Januar 2007 bis Oktober 2013 die Sendung „Neues aus der Anstalt“ mit Urban Priol, Georg Schramm (Folgen 1–36) und Frank-Markus Barwasser (seit Folge 37). Die dritten Programme senden regelmäßig Kabarett („Quer“ und „Ottis Schlachthof“ im BR, „Mitternachtsspitzen“ im WDR, „Extra 3“ im NDR oder „Richling – Zwerch trifft Fell“ im SWR).

Die von der Bundesrepublik Deutschland geförderte Stiftung „Deutsches Kabarettarchiv“ hat ihren Standort in Mainz im historischen „Proviant-Magazin“. Zur Neueröffnung wurde zugleich ein „Walk of Fame des Kabaretts“ zwischen dem Mainzer Forum-Theater „unterhaus“ und dem „Deutschen Kabarettarchiv“ eröffnet: Bronzetafeln mit einem Edelstahlstern, der die Gravur des Namenszuges einer aus der Kabarettgeschichte herausragenden Persönlichkeit enthält. Zu den ersten gehörten Werner Finck, Lore Lorentz, Erich Kästner, Kurt Tucholsky und Klabund.

Österreich[Bearbeiten]

Die Geschichte des Kabaretts in Österreich reicht zurück bis in die letzten Jahrzehnte der Habsburgermonarchie, als Komiker und „Possenreißer“ mit ihren Erzählungen das Publikum zum Lachen brachten. Das erste Kabarett wurde am 16. November 1901 in Wien von Felix Salten eröffnet und hieß „Jung-Wiener Theater zum lieben Augustin“ und war im Theater an der Wien eingerichtet. Es gab allerdings nur sieben Vorstellungen. Erst ab 1906 entstand eine nachhaltige Kabarettszene. In jenem Jahr wurde – abermals im Theater an der Wien – das Kabarett Hölle eröffnet sowie in der Ballgasse das Cabaret Nachtlicht, das 1907 schloss und als Cabaret Fledermaus neu eröffnet wurde. In der "Hölle" begann auch Fritz Grünbaums Karriere als philosophierender Conferencier. 1912 eröffnete das noch heute bestehende Kabarett Simpl, das als Kellertheater viele Stars dieser Kunst hervorbrachte.

Bis 1938 gedieh diese untrennbar mit der zahlreichen jüdischen Bevölkerung Wiens verbundene Kunstform in hervorragender Weise auf dem vorwiegend bürgerlich-liberalen Publikum.

Dass das österreichische Kabarett nach Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg und der Vertreibung und Ermordung der Juden wiederauferstehen konnte, lag daran, dass einige der vertriebenen Kabarettisten zurückkehrten, so Karl Farkas 1946, Hermann Leopoldi 1947, Gerhard Bronner 1948, Armin Berg 1949 und Georg Kreisler 1955. Berg und Farkas verhalfen dem Traditions-Kabarett Simpl ab 1949 zu erneutem Erfolg, Bronner und Kreisler gründeten 1955 unter anderem mit Helmut Qualtinger das später so genannte „Namenlose Ensemble“ und Leopoldi tourte durch den gesamten deutschsprachigen Raum. Weitere Kabarettgrößen vor dem Zweiten Weltkrieg waren Heinrich Eisenbach, Alexander Roda Roda, Fritz Grünbaum und Egon Friedell, die bis auf Eisenbach entweder in der Emigration oder in der Zeit des Nationalsozialismus ums Leben kamen.

Eine neue Generation des Kabaretts entstand in den 1970er Jahren aus dem Studentenprotest und der alternativen Szene heraus, darunter Lukas Resetarits und Erwin Steinhauer. Ihnen folgte ab Ende der 1980er Jahre eine Welle neuer Kabarettisten und Kabarettgruppen, die dem Kabarett bis zum heutigen Tage in Österreich einen Stellenwert als Massenmedium zukommen lassen. Zu den bekanntesten Vertretern des österreichischen Kabaretts der Gegenwart zählen Roland Düringer, der als Hauptdarsteller der erfolgreichsten Kabarettfilme agierte und mit seinen Shows auch schon die Wiener Stadthalle füllen konnte, Alfred Dorfer, der vor allem politisches Kabarett betreibt und 2004 bis 2011 die TV-Satireshow Dorfers Donnerstalk leitete, sowie Josef Hader, dessen tragisch-komischer Humor im gesamten deutschsprachigen Raum Kultstatus genießt.

Ebenfalls zählen seit Ende der 1980er Jahre Andreas Vitasek, Reinhard Nowak und Andrea Händler zu den Fixgrößen des österreichischen Kabaretts, die mit Dorfer vor allem in den populären Kabarettfilmen der 1990er Jahre stets Hauptrollen besetzten. Deren gemeinsamer Ursprung ist die Kabarettgruppe Schlabarett. Weitere seit vielen Jahren populäre Kabarettisten und Kabarettgruppen sind Die Hektiker, Gunkl, Stermann & Grissemann, Florian Scheuba, Thomas Maurer, Michael Niavarani, oder seit Ende der 1990er Jahre Alf Poier und seit der Jahrtausendwende maschek..Unter Newcomer zu reihen ist die Gruppe Vetophil sowie die Schauspielerin Nina Hartmann. Das Kabarett ist heute mehr als je zuvor wesentlicher Bestandteil der österreichischen Kulturlandschaft.

Bekannte Kabarettbühnen, Ensembles und Kabarettisten[Bearbeiten]

Kabarettbühnen und Ensembles[Bearbeiten]

Deutschsprachige Kabarettisten[Bearbeiten]

Einige der einflussreichsten und bekanntesten Künstler sind:

Willy Astor, Django Asül, Frank-Markus Barwasser, Konrad Beikircher, Matthias Beltz, Hennes Bender, Wilhelm Bendow, Martin Betz, Alfred Böhm, Maxi Böhm, Martin Buchholz, Matthias Deutschmann, Alfred Dorfer, Gerd Dudenhöffer, Matthias Egersdörfer, Christian Ehring, Karl Farkas, Werner Finck, Ottfried Fischer, Lisa Fitz, Martin Flossmann, Andreas Giebel, Rainald Grebe, Christoph Grissemann, Monika Gruber, Fritz Grünbaum, Günter Grünwald, Mäc Härder, Josef Hader, Dieter Hallervorden, Oliver Hassencamp, Ursula Herking, Dieter Hildebrandt, Eckart von Hirschhausen, Rüdiger Hoffmann, Jörg Hube, Hanns Dieter Hüsch, Bruno Jonas, Uli Keuler, Luise Kinseher, Marc-Uwe Kling, Cissy Kraner, Georg Kreisler, Reiner Kröhnert, Hellmuth Krüger, Günther Lainer, Ferdinand Linzenich, Frank Lüdecke, Uwe Lyko, Jochen Malmsheimer, Rolf Miller, Paul Morgan, Wolfgang Neuss, Michael Niavarani, Dieter Nuhr, Rainer Pause, Sissi Perlinger, Volker Pispers, Gerhard Polt, Urban Priol, Sebastian Pufpaff, Arnulf Rating, Andreas Rebers, Bernd Regenauer, Thomas Reis, Lukas Resetarits, Hagen Rether, Mathias Richling, Richard Rogler, Hans Scheibner, Otto Schenk, Helmut Schleich, Wilfried Schmickler, Werner Schneyder, Georg Schramm, Horst Schroth, Olaf Schubert, Christoph Sieber, Simone Solga, Serdar Somuncu, Christian Springer, Uwe Steimle, Dirk Stermann, Ludger Stratmann, Mathias Tretter, Max Uthoff, Andreas Vitásek, Claus von Wagner, Ernst Waldbrunn, Bodo Wartke, Sigi Zimmerschied.

Noch umfangreichere Listen finden sich in den Kategorien Kabarettisten (Deutschland), Kabarettisten (Österreich) und Kabarettisten (Schweiz).

Kabarett-Festspiele[Bearbeiten]

Kabarett- und Kleinkunstpreise[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gwendolyn von Ambesser: Schaubudenzauber - Geschichte und Geschichten eines legendären Kabaretts. Edition AV, Lich 2006, ISBN 3-936049-68-8.
  • Marie-Theres Arnbom, Georg Wacks: Jüdisches Kabarett in Wien. 1889–2009. Berg, Wien 2009, ISBN 978-3-9502673-0-3
  • Klaus Budzinski: Pfeffer ins Getriebe – So ist und wurde das Kabarett. Universitas, München 1982, ISBN 3-8004-1008-7
  • Klaus Budzinski, Reinhard Hippen: Metzler Kabarett Lexikon. Metzler, Stuttgart / Weimar 1996, ISBN 3-476-01448-7
  • Frauke Deißner-Jenssen (Hrsg.): Die zehnte Muse – Kabarettisten erzählen. Henschel, Berlin (DDR) 1982
  • Werner Finck: Spaßvogel - Vogelfrei. Ullstein TB, Berlin 1991, ISBN 3-548-22923-9
  • Iris Fink: Von Travnicek bis Hinterholz 8: Kabarett in Österreich ab 1945, von A bis Zugabe. Styria, Graz / Wien / Köln 2000, ISBN 3-222-12773-5
  • Evelin Förster: Die Frau im Dunkeln: Autorinnen und Komponistinnen des Kabaretts und der Unterhaltung von 1901-1935, Edition Braus, Berlin 2013, ISBN 978-3-86228-057-5.
  • Tobias Glodek, Christian Haberecht, Christoph Ungern-Sternberg: Politisches Kabarett und Satire. Mit Beiträgen von Volker Kühn, Henning Venske, Peter Ensikat, Eckart von Hirschhausen u. a. Wissenschaftlicher Verlag, Berlin 2007. ISBN 3-86573-262-3
  • Heinz Greul: Bretter, die die Zeit bedeuten – Die Kulturgeschichte des Kabaretts. Kiepenheuer & Witsch, Köln / Berlin 1967
  • Jürgen Henningsen: Theorie des Kabaretts. Düsseldorf-Benrath 1967
  • Reinhard Hippen: Es liegt in der Luft. Kabarett im Dritten Reich. Pendo, Zürich 1988, ISBN 3-85842-204-5.
  • Christian Hörburger: Nihilisten - Pazifisten - Nestbeschmutzer. Gesichtete Zeit im Spiegel des Kabaretts. Verein für Friedenspädagogik, Tübingen 1993, ISBN 3-922833-80-2
  • Dietmar Jacobs: Untersuchungen zum DDR-Berufskabarett der Ära Honecker. Frankfurt am Main / Berlin / Bern / New York / Paris / Wien 1996, 309 S., Kölner Studien zur Literaturwissenschaft, Band 8, Edited by Neuhaus Volker, ISBN 978-3-631-30546-1.
  • Volker Kühn: Deutschlands Erwachen. Kabarett unterm Hakenkreuz 1933–1945, Quadriga, Berlin 1989, S. 20, ISBN 3-88679-163-7 (= Kleinkunststücke. Eine Kabarett-Bibliothek in fünf Bänden, herausgegeben von Volker Kühn, Band 3).
  • Elke Reinhard: Warum heißt Kabarett heute Comedy? Metamorphosen in der deutschen Fernsehunterhaltung, Lit, Berlin / Münster 2006, ISBN 978-3-8258-9231-9 (= Beiträge zur Medienästhetik und Mediengeschichte. Band 24, zugleich Dissertation an der Universität Mannheim 2005).
  • Rainer Otto, Walter Rösler: Kabarettgeschichte: Abriss des deutschsprachigen Kabaretts. Henschel, Berlin 1980/1981 (ohne ISBN)
  • Gertrud Maria Rösch: Kabarett. In: Gert Ueding (Hrsg.): Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Darmstadt: WBG 1992 ff., Bd. 10 (2011), Sp. 432–438.
  • Doris Rosenstein: Fernseh(schwäbisches) Kabarett [Mathias Richling]. In: Suevica 7 (1993). Stuttgart 1994 [1995], S. 153–192 ISBN 3-88099-311-4
  • Werner Schumann: Unsterbliches Kabarett. Richard Beeck, Hannover 1948
  • Hans Veigl: Lachen im Keller. Kabarett und Kleinkunst in Wien 1900 bis 1945 (= Kulturgeschichte des österreichischen Kabaretts, Bd. 1). Österreichisches Kabarettarchiv, Graz 2013, ISBN 978-3-9501427-2-3
  • Benedikt Vogel: Fiktionskulisse – Poetik und Geschichte des Kabaretts. Mentis, Paderborn 1993, ISBN 3-89785-105-9
  • Georg Zivier, Hellmut Kotschenreuter, Volker Ludwig: Kabarett mit K – Siebzig Jahre große Kleinkunst, Berlin Verlag, Berlin 1989, ISBN 3-87061-242-8

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Der Brockhaus multimedial 2008. Stichwort Kabarett. CD-ROM. Mannheim 2008.
  2. Vgl. Benedikt Vogel: Fiktionskulisse. Poetik und Geschichte des Kabaretts. Paderborn, München 1993, S. 46.
  3. Vgl. Der Brockhaus multimedial 2008. Stichwort „Kabarett“. CD-ROM. Mannheim 2008.
  4. Das Digitale Wörterbuch der Deutschen Sprache des 20. Jh. Stichwort Kabarett.
  5. Vgl. Der Brockhaus multimedial 2008. Stichwort „Kabarett“. CD-ROM. Mannheim 2008.
  6. Frank Eberhardt: Das »Bunte Theater« in der Köpenicker Straße (Berlinische Monatsschrift Heft 8/2000)
  7. Volker Kühn (Hrsg.): Hierzulande – Kleinkunststücke 5, ab 1970. Quadriga 1994, ISBN 3-88679-165-3, Seite 237
  8. Kabarett Regatta
  9. Apoldaer Kabarett Tage