Constantin Seibt

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Constantin Seibt (* 20. Februar 1966 in Frankfurt am Main[1]) ist ein Schweizer Journalist und Autor.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Aufgewachsen in Bassersdorf, besuchte Seibt die Kantonsschule Rychenberg in Winterthur. Es folgte ein Philosophiestudium an der Universität Zürich, das er jedoch abbrach. Bei den Parlamentswahlen 1999[2] und 2003[3] kandidierte Seibt auf der Liste der Alternativen Liste für den Nationalrat.

[Bearbeiten] Journalismus

Seibt war Redaktor und Kolumnist bei der Unizeitung Zürcher StudentIn, veröffentlichte einen Krimi und arbeitete als freier Journalist, so für die Werbewoche und mit seiner Very-Short-Story-Kolumne für das Basler Magazin. Auch schrieb er eine Literaturfälschungskolumne im NZZ Folio.[4]

Ab 1997 bis 2005 war Seibt Redaktor für Politik und Wirtschaft und Kolumnist bei der Wochenzeitung WOZ.[5] Zu Beginn schrieb er dort hauptsächlich Kolumnen wie die «Familie Monster» sowie Artikel für den Kulturteil. Grosse Beachtung fanden seine Artikel über den als Toywar bekannten Rechtsstreit um Domänen-Namen.[6][7][8] Ab 2001 zählte er zur Inlandredaktion, wo er eine zunehmend wichtige Rolle innehatte.

Im Januar 2006 wechselte er zum Tages-Anzeiger. Eines seiner ersten Themen beim Tages-Anzeiger als Reporter war die gerichtliche Aufarbeitung des Swissair-«Grounding».[9] Die gesammelten Artikel dazu wurden 2007 in Buchform als «Der Swissair-Prozess» veröffentlicht. Seibts zumeist wirtschaftspolitischen Kommentare und Analysen schlagen regelmässig hohe Wellen in den Online-Kommentarspalten, so beispielsweise seine im August 2011 verfasste Analyse «Der rechte Abschied von der Politik»,[10][11] wo Seibt die Kapitalismus-Kritik des Konservativen Charles Moore rezipierte.[12]

[Bearbeiten] Preise

[Bearbeiten] Werke

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Constantin Seibt. In: theodor-schmid-verlag.ch, abgerufen am 2. Mai 2011
  2. Wahlergebnis Nationalratswahlen 1999. In: admin.ch, abgerufen am 31. Dezember 2011
  3. Wahlergebnis Nationalratswahlen 2003. In: admin.ch, abgerufen am 31. Dezember 2011
  4. Kolumnisten: Wir lesen uns für Sie ins Zeug (Archivversion vom 23. März 2008), kurze biografische Angaben mit Foto. In: Nacht der Kolumnisten, 2005.
  5. Constantin Seibt: Macht und Machtkämpfe in der WOZ. In: WOZ-Online. Die Wochenzeitung, 5. Oktober 2006, abgerufen am 31. Dezember 2011.
  6. Constantin Seibt: Kunst besiegt Kommerz. 1/2. In: WOZ-Online. Die Wochenzeitung, 3. Februar 2000, abgerufen am 31. Dezember 2011.
  7. Constantin Seibt: Forget X-mas. Get online. Join E-War! 2/2. In: WOZ-Online. Die Wochenzeitung, 3. Februar 2000, abgerufen am 31. Dezember 2011.
  8. Constantin Seibt: Toywar II. Kommerz- gegen Kunstgigant. In: WOZ-Online. Die Wochenzeitung, 8. Februar 2001, abgerufen am 31. Dezember 2011.
  9. Stefan Howald: Rezension – Swissair-Pleite. Unter Römern und anderen Helden. In: WOZ-Online. Die Wochenzeitung, 5. Oktober 2006, abgerufen am 31. Dezember 2011.
  10. Constantin Seibt: Der rechte Abschied von der Politik. [...] Ein Kommentar. In: Tages-Anzeiger Online. Tamedia/Newsnetz, 6. August 2011, abgerufen am 31. Dezember 2011.
  11. Constantin Seibt: 101. Das Entsetzen der Konservativen. Ein Director’s Cut. In: – Katalog von allem. Departement für letzte Worte, 9. August 2011, abgerufen am 31. Dezember 2011.
  12. Charles Moore: I'm starting to think that the Left might actually be right. In: The Telegraph. Telegraph Media Group Limited, 22. Juli 2011, abgerufen am 31. Dezember 2011 (englisch).
  13. ots: Constantin Seibt ist «Journalist des Jahres» in der Schweiz. In: presseportal.de. 3. Dezember 2007, abgerufen am 15. Dezember 2009.
  14. Zürcher Journalistenpreis 2008. Drei Arbeiten und ein Gesamtwerk ausgezeichnet. In: Zürcher Journalistenpreis, abgerufen am 31. Dezember 2011
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