Crocus napolitanus

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Crocus napolitanus
Crocus napolitanus (Neapel-Safran)

Crocus napolitanus (Neapel-Safran)

Systematik
Klasse: Bedecktsamer (Magnoliopsida)
Monokotyledonen
Ordnung: Spargelartige (Asparagales)
Familie: Schwertliliengewächse (Iridaceae)
Gattung: Krokusse (Crocus)
Art: Crocus napolitanus
Wissenschaftlicher Name
Crocus napolitanus
Mord.Laun. & Loisel.
Blühende Krokusse (Crocus napolitanus) – neben den violetten Krokussen finden sich auch fast weiße Exemplare

Crocus napolitanus oder Neapel-Safran ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Krokusse (Crocus) in der Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) aus der Artengruppe des Frühlings-Krokus (Crocus vernus).

Beschreibung[Bearbeiten]

Crocus-napolitanus ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von ca. 10 Zentimetern erreicht. Es handelt sich um einen Geophyten, er bildet wenige Zentimeter unter der Erdoberfläche Knollen (oft fälschlich als Zwiebeln bezeichnet) als Überdauerungsorgane aus.

Blüte[Bearbeiten]

Die Blüte des „Crocus napolitanus“ hat sechs Blütenblätter; diese vereinigen sich zu einer Röhre, die bis zum Erdboden führt. Die Blüten sind meist helllila gefärbt - selten kommen auch fast weiße Exemplare vor. Die Staubgefäße und die Narbe sind hell- bis dunkelgelb. Die Blütezeit reicht von Februar bis April.

Blätter[Bearbeiten]

Die Blätter entspringen direkt aus dem Erdboden und sind lang und schmal mit parallel verlaufenden Blattnerven und weisen einen weißen Mittelstreifen auf.

Vorkommen[Bearbeiten]

Die Art stammt aus Italien und dem westlichen Balkan. Im nördlichen Europa wurde die Art als Zierpflanze eingebürgert und gehört dort zu den Stinsenpflanzen.

Sonstiges[Bearbeiten]

Die Husumer Krokusblüte – eine Massenblüte von 5 Millionen Crocus napolitanus in Husum im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein stellt eine überregional bekannte Sehenswürdigkeit dar. Die Krokusse kommen dort seit über 300 Jahre (als Stinsenpflanzen) an dem für sie geeigneten (aufgrund der Nähe der Nordsee wintermilden) Standort vor und stellen das einzige Vorkommen dieser Größe im nördlichen Europa dar.

Quellen[Bearbeiten]