Cronos

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Dieser Artikel erläutert den Horrorfilm Cronos; zu anderen Bedeutungen siehe Cronos (Begriffsklärung).
Filmdaten
Deutscher Titel: Cronos
Originaltitel: La Invención de Cronos
Produktionsland: Mexiko/USA
Erscheinungsjahr: 1992
Länge: 90 Minuten
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Guillermo del Toro
Drehbuch: Guillermo del Toro
Produktion: Bertha Navarro, Arthur Gorson
Musik: Javier Alvarez
Kamera: Guillermo Navarro
Schnitt: Raul Davalos
Besetzung
  • Federico Luppi: Jesus Gris
  • Ron Perlman: Angel de la Guardia
  • Claudio Brook: Dieter de la Guardia
  • Margarita Isabel: Mercedes Gris
  • Tamara Shanath: Aurora Gris
  • Daniel Gimenez Cacho: Tito, der Präparator
  • Mario Ivan Martinez: Alchemist
  • Farnesio de Bernal: Manuelito
  • Juan Carlos Colombo: Bestatter

Cronos ist ein mexikanischer Horrorfilm aus dem Jahre 1992 der Vampir- und Zombiemotive aufgreift, allerdings weniger auf Schockelemente setzt, sondern auf die Beziehung der Protagonisten untereinander eingeht. Die Regie führte Guillermo del Toro.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Jesus Gris ist ein Antiquitätenhändler, der mit seiner Frau Mercedes und seiner Enkelin Aurora, die nie ein Wort spricht, in Harmonie lebt. In seinem Geschäft ist wenig Betrieb, so dass ihm Zeit zum Spielen mit seiner Enkelin bleibt und ein einzelner Kunde, der offensichtlich eine bestimmte Statue sucht, auffällt. Aus einer der von diesem Mann untersuchten Engelstatue kriechen kurz darauf Kakerlaken, und beim Nachschauen findet Jesus in deren Sockel einen geheimnisvollen, etwa faustgroßen, käferartigen, goldfarbenen Apparat. Als er ihn an einer Feder aufzieht, krallt sich dieser plötzlich fest und sticht Jesus in die Hand. Jesus nimmt den Käfer mit zu sich nach Hause und setzt ihn sich, süchtig geworden, in der Folge mehrmals an. Er fühlt sich dadurch jünger und dynamischer, entwickelt jedoch ein Verlangen nach Blut.

Am nächsten Morgen findet er seinen Antiquitätenladen durchsucht und verwüstet vor. Auf dem Tisch liegt die Visitenkarte von Angel, dem grobschlächtigen Neffen des todkranken Industriellen De la Guardia. Angel hat zuvor für seinen Onkel die nun leere Engelstatue gekauft und offensichtlich den besagten Apparat gesucht. Diesem Industriellen ist vor geraumer Zeit das Notizbuch eines Alchemisten aus dem 16. Jahrhundert in die Hände gefallen, und nun ist er verzweifelt auf der Suche nach Cronos, dem lebensverlängernden Käfer-Apparat.

Jesus Gris sucht De la Guardia auf und wird in die Existenz des Notizbuches eingeweiht, will aber Cronos nicht hergeben.

In der Folge wird er von Angel niedergeschlagen, sterbend in ein Auto gesetzt und eine Klippe hinuntergerollt.

Knapp vor seiner Kremation erwacht Jesus Gris aufgrund der Wirkung von Cronos wieder zum Leben. Er sieht seine eigene Todesanzeige und versucht vergeblich, mit seiner Frau Kontakt aufzunehmen. Aurora lässt Jesus ins Haus und versteckt ihn tagsüber in ihrer Spielzeugtruhe.

In der Nacht machen sich die beiden auf, um das Notizbuch des Alchemisten zu holen. Sie werden von De La Guardia ertappt und dieser wird in der Folge von Aurora niedergeschlagen. Gierig trinkt Jesus das auslaufende Blut. Der alarmierte Angel verfolgt die beiden. Es kommt zum Kampf auf dem Fabrikdach. Dabei stürzt sich Jesus, Angel mitreißend, in die Tiefe. Aurora belebt Jesus wieder, indem sie ihm Cronos ansetzt. Jener spürt nach dem Erwachen wieder seinen Blutdurst und ist im Begriff, seine Enkelin anzufallen. Im letzten Moment beginnt diese zu sprechen: "Opa". Jesus zerstört daraufhin Cronos und stirbt ohne dessen lebensverlängernde Wirkung bald darauf friedlich im Bett seines Hauses, neben sich seine Frau Mercedes und Aurora.

[Bearbeiten] Kritik

Lexikon des Internationalen Films: Packend inszenierter und gut gespielter Horrorfilm in Gestalt einer modernen Vampir-Variante, der das Thema um die Dimension des "Faust"-Stoffes zu erweitern versucht.[1]

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Der Film konnte 20 verschiedene Preise gewinnen, darunter einen Saturn Award in der Kategorie Best Genre Video Release. Als Regisseur gewann Guillermo del Toro einen Golden Ariel sowie den Mercedes-Benz Award.

[Bearbeiten] Quellen

  1. http://www.filmevonabisz.de/filmsuche.cfm?wert=68117&sucheNach=titel

[Bearbeiten] Weblinks

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