Definitely Maybe

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Dieser Artikel behandelt das Musikalbum Definitely Maybe. Für den englischen Filmtitel Definitely, Maybe, siehe Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Definitely Maybe
Studioalbum von Oasis
Veröffentlichung 30. August 1994
Label Creation Records / Big Brother
Format CD, Vinyl
Genre Britpop
Anzahl der Titel 11
Laufzeit 52:04

Besetzung

Produktion Oasis, Mark Coyle, Owen Morris und Dave Batchelor
Studio Sawmills Studios, The Pink Museum, Out Of The Blue, Monnow Valley und Loco Studios
Chronologie
Definitely Maybe (What’s the Story) Morning Glory?
(1995)

Definitely Maybe ist das Debütalbum der Britpop-Band Oasis, welches zum ersten Mal am 30. August 1994 bei Creation Records veröffentlicht wurde.

Hintergrund[Bearbeiten]

Produktion[Bearbeiten]

Die Aufnahmen zum Album kosteten fast £85.000 – für eine Newcomerband dieser Zeit eine außergewöhnlich hohe Summe. Um alle Beteiligten zufriedenzustellen, musste ein Großteil des Albums unter Produzent Mark Coyle bis zu dreimal neu eingespielt werden, bis Owen Morris die endgültige Version präsentierte. Der sofort einsetzende kommerzielle Erfolg, begünstigt durch die positiven Kritiken, refinanzierte die hohen Produktionskosten unerwartet schnell.

Viele Stücke erschienen erstmals auf der Live Demonstration Demo, die ein Jahr zuvor in Liverpool mit Chris und Tony Griffiths von The Real People eingespielt wurde.

Alle Lieder wurden von Noel Gallagher geschrieben.

Titelliste[Bearbeiten]

  1. Rock ’n’ Roll Star – 5:22
  2. Shakermaker – 5:08
  3. Live Forever – 4:36
  4. Up in the Sky – 4:28
  5. Columbia – 6:17
  6. Supersonic – 4:43
  7. Bring It on Down – 4:17
  8. Cigarettes & Alcohol – 4:49
  9. Digsy’s Diner – 2:32
  10. Slide Away – 6:32
  11. Married with Children – 3:11

Auf der Vinylversion des Albums erschien zusätzlich als sechstes Lied Sad Song.

Anmerkungen zu einzelnen Liedern[Bearbeiten]

Live Forever[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu den vorausgegangenen Singles Supersonic und Shakermaker, welche inhaltlich leer waren und fast nur aus bizarren Bildnissen bestanden, ist Live Forever tiefgründiger. Anstelle von Verkehrsampeln und Freunden namens „Mr. Soft“ (Shakermaker) steht eine enge Freundschaft im Mittelpunkt. Gelegentlich wird auch angenommen, dass der Song der Mutter von Noel und Liam, Peggy Gallagher, gewidmet ist. Dies wurde durch Noel jedoch verneint.

Im Video zu Live Forever wird gezeigt, wie der Schlagzeuger Tony McCarroll von den anderen Bandmitgliedern lebendig begraben wird – weniger als ein Jahr später trennten sich Band und Schlagzeuger. Ein Teil der britischen Versionen des Promotionvideos wurde im Strawberry Fields Memorial, das John Lennon gewidmet ist, gedreht. Auf dem Cover der Single ist das Haus in dem Lennon seine Kindheit verbrachte zu sehen (251 Menlove Avenue).

Die dritte Singleauskopplung des Albums blieb über ein Jahr in den britischen Charts, erreichte mit Platz 10 ihren Höhepunkt und war somit die erste Single von Oasis, die die britischen Top 10 erreichte.

Supersonic[Bearbeiten]

Die Debütsingle von Oasis thematisiert eine Party, auf der die Anwesenden Alkohol und Drogen in großen Mengen konsumieren.

I need to be myself
I can’t be no one else
I’m feeling supersonic
Give me gin and tonic
You can have it all but how much do you want it?
You make me laugh
Give me your autograph
Can I ride with you in your B.M.W ?
You can sail with me in my yellow submarine

Musikalisch ist Supersonic ein typischer Oasis-Song aus der Anfangszeit. Das Intro-Riff wird von einer stark verzerrten Lead-Gitarre arpeggiert, in den Strophen kommt eine drückende Rhythmus-Gitarre hinzu. Typisch ist auch, dass zwischen Strophen und Refrain ein starker Harmoniewechsel stattfindet – von Moll nach Dur –, was dem Refrain eine einprägsam harmonische Melodie verleiht. Dies ist auch bei vielen anderen Oasis-Songs zu hören, z. B. bei Acquiesce, Don’t Go Away, Slide away, Wonderwall und der Supersonic sehr ähnelnden B-Seite Listen Up.

Supersonic schaffte es in die britischen Top 40 und legte den Grundstein für die Karriere von Oasis.

Shakermaker[Bearbeiten]

Der Name des Songs geht auf ein Spielzeug (Shaker Maker) zurück, welches Noel Gallagher in seiner Kindheit besaß.[1]

DVD[Bearbeiten]

Im September 2004 erschien anlässlich des 10. Jahrestags der Erstveröffentlichung eine Doppel-DVD. Sie enthält eine einstündige Dokumentation zu den Aufnahmen von Definitely Maybe, inklusive seltener und aktueller Interviews mit der Band und unmittelbar beteiligten Mitarbeitern, sowie einige Live- und TV-Auftritte und die Promotionvideos zu Supersonic (UK & US Versionen), Shakermaker, Live Forever (UK & US Versionen), Cigarettes & Alcohol and Rock 'n’ Roll Star.

Außerdem beinhaltet die DVD eine Version der CD, die das Stück Sad Song enthält, welches ursprünglich nur auf der Vinyl- und der japanischen Version des Albums zu finden war. Neue und alte Version des Songs unterscheiden sich leicht. Die Stimme Noel Gallaghers in der Passage

Throwing it all away
don’t throw it all away

ist bei der DVD zweispurig aufgenommen. Die Ursachen dafür sind ungeklärt.

Umfangreiches Bonusmaterial rundet die DVD ab, u. a. Wibbling Rivalry, ein Ausschnitt aus dem berüchtigten Wibbling Rivalry Interview.

Die DVD erhielt den NME Award in der Kategorie Best DVD und setzte sich damit gegen Nirvanas With The Lights Out, Pixies’ Pixies, Scissor Sisters’ We Are Scissor Sisters And So Are You und The White Stripes’ Live Under Blackpool Lights durch.

Rezeption[Bearbeiten]

Das Album wurde im Vereinigten Königreich bereits zwei Tage nach der Veröffentlichung mit der Goldenen Schallplatte ausgezeichnet.[2] Noch im selben Jahr folgte die Zertifikation des Albums mit der Platin-Schallplatte.[2] Oasis wurden im Vereinigten Königreich inzwischen die 7-fache Platin-Auszeichnung für Definitely Maybe übergeben, nachdem dort über Zwei Millionen Exemplare verkauft wurden.[2] 2001 wurde das Album auch in den Vereinigten Staaten von Amerika mit Platin ausgezeichnet.[3] Im deutschsprachigen Raum wurde Definitely Maybe 1997 mit Gold in der Schweiz zertifiziert.[4]

Die vier aus Definitely Maybe ausgekoppelten Singles stiegen alle in die UK Top 40 ein und erreichten dort Platzierungen innerhalb der Top 20.[5] In den Vereinigten Staaten von Amerika und im deutschsprachigen Raum blieben Charterfolge der Singleauskopplungen aus Definitely Maybe aus.

In der Kategorie „bestes Album aller Zeiten“ der Abstimmung Music of the Millennium von HMV, Channel 4, The Guardian und Classic FM belegte Definitely Maybe den 14. Platz.[6] Zudem erlangte das Album im Jahr 2005 Platz 6 bei den 100 Greatest Albums von Channel 4.

Singles[Bearbeiten]

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
Definitely Maybe
  DE 33 06.02.1995 (13 Wo.) [7]
  AT 27 05.03.1995 (6 Wo.) [8]
  CH 25 26.02.1995 (10 Wo.) [9]
  UK 1 10.09.1994 (174 Wo.) [5]
  US 58 11.02.1995 (70 Wo.) [10]
Singles
Supersonic
  UK 31 23.04.1994 (14 Wo.) [5]
Shakermaker
  UK 11 02.07.1994 (15 Wo.) [5]
Live Forever
  UK 10 20.08.1994 (18 Wo.) [5]
Cigarettes and Alcohol
  UK 7 22.10.1994 (35 Wo.) [5]
[7]

[8] [9] [5]

[10]

Supersonic

  • Veröffentlicht: 11. April 1994
  • Verfasser: Noel Gallagher
  • Produzenten: Oasis & Mark Coyle

Shakermaker

  • Veröffentlicht: 13. Juni 1994
  • Verfasser: Noel Gallagher
  • Produzenten: Oasis, Mark Coyle & Owen Morris

Live Forever

  • Veröffentlicht: 8. August 1994
  • Verfasser: Noel Gallagher
  • Produzenten: Oasis, Mark Coyle & Owen Morris

Cigarettes & Alcohol

  • Veröffentlicht: 10. Oktober 1994
  • Verfasser: Noel Gallagher
  • Produzenten: Oasis, Mark Coyle & Owen Morris

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. bbc.co.uk: Oasis – ’Definitely Maybe' 21. Juli 2006. Abgerufen 11. Februar 2010. (HTML, englisch)
  2. a b c bpi.co.uk: Certified Awards Search Abgerufen am 11. Februar 2010. (HTML, englisch)
  3. riaa.com: SEARCH RESULTS Abgerufen am 11. Februar 2010. (HTML, englisch)
  4. hitparade.ch: suche nach: Oasis Abgerufen am 11. Februar 2010. (HTMl, deutsch)
  5. a b c d e f g chartstats.com: Oasis Abgerufen am 11. Februar 2010. (HTML, englisch)
  6. news.bbc.co.uk: The music of the millennium 24. Januar 1998. Abgerufen am 11. Februar 2010. (HTML, englisch)
  7. a b musicline.de: Chartverfolgung/ Oasis/ Longplay Abgerufen am 11. Februar 2010. (HTML, deutsch)
  8. a b austriancharts.at: Discographie Oasis Abgerufen am 11. Februar 2010. (HTML, deutsch)
  9. a b hitparade.ch: Discographie Oasis Abgerufen am 11. Februar 2010. (HTML, deutsch)
  10. a b billboard.com: Oasis Album & Song Chart History Abgerufen am 11. Februar 2010. (HTML, englisch)