Dennis Gansel

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Dennis Gansel (2010)

Dennis Gansel (* 4. Oktober 1973 in Hannover) ist ein deutscher Regisseur und Drehbuchautor.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Während seiner Schulzeit besuchte Gansel von 1987 bis 1993 die Tellkampfschule in Hannover, die er mit dem Abitur abschloss. In den Jahren 1993 bis 1995 leistete er seinen Zivildienst ab. Von 1994 bis in das Jahr 2000 studierte er mit seinem langjährigen Produzenten-Kollegen und Studien-Freund Christian Becker an der Hochschule für Fernsehen und Film München.

Sein erster Film war der Kurzfilm The Wrong Trip aus dem Jahr 1995. Seinen ersten langen Spielfilm inszenierte Gansel 1999 mit Das Phantom, ein RAF-Politthriller mit Jürgen Vogel als Fahnder in der Hauptrolle. Der Film wurde im Mai 2000 im Fernsehen ausgestrahlt und fand nicht nur eine enorme Presseresonanz, sondern wurde zudem mit drei Adolf-Grimme-Preisen ausgezeichnet. Sein Kinodebüt gab Dennis Gansel 2001 mit Mädchen, Mädchen.

Im Jahr 2008 lief sein Film Die Welle, den er ebenfalls wieder mit seinem Produzenten Becker realisierte, im deutschen Kino. Der Film wurde 2008 auf dem Sundance Film Festival in der Sektion World Cinema – Dramatic gezeigt, musste sich aber bei der Vergabe des Jurypreises dem schwedischen Beitrag Ping-pongkingen von Jens Jonsson geschlagen geben. Dafür gewann er in der Kategorie bester deutscher Spielfilm den Deutschen Filmpreis in Bronze.

2010 führte er dann bei dem Vampir-Film Wir sind die Nacht Regie und erfüllte sich damit einen langjährigen Traum, da er die Grundidee zu dem Film bereits 1996/97 an der Filmhochschule hatte. Am 8. August 2012 gab Universal Pictures bekannt, dass Gansel sein US-Debüt geben wird und Regie bei dem Horrorfilm Grim Night führen soll.[1]

Filmografie[Bearbeiten]

Als Regisseur[Bearbeiten]

Als Drehbuchautor[Bearbeiten]

Als Darsteller[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dennis Gansel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Grim Night“: Dennis Gansel übernimmt Regie für Horror-Streifen. Abgerufen am 10. August 2011.