Dependenzgrammatik

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Dependenzgrammatik bezeichnet eine von Lucien Tesnière (1893–1954) begründete, im Ansatz aber auch schon im Mittelalter bei Thomas von Erfurt zu findende Form der Grammatik. Sie untersucht die hierarchische Struktur von Sätzen ausgehend von wechselseitigen Abhängigkeiten (Dependenzstruktur). Dependenz bedeutet demnach die Abhängigkeit eines Wortes (dem regierten Wort bzw. dem Dependens) von einem anderen Wort (dem regierenden Wort bzw. dem Regens). Eine dependenzielle Grammatik unterscheidet sich gegenüber der Phrasenstrukturgrammatik (=Konstituentengrammatik) durch die Abwesenheit phrasaler Knoten in der analysierten Struktur.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Dependenzgrammatik beginnt in Ansätzen bereits mit dem im 5. oder 4. vorchristlichen Jahrhundert lebenden indischen Grammatiker Panini. Sie geht also der Konstituentengrammatik, die aus der antiken Aussagenlogik von Aristoteles erst später entwickelt wurde, um viele Jahrhunderte voraus. Ibn Mada ist vielleicht der erste in Europa gewesen, der „Dependenz“ in der modernen Bedeutung verwendete. Mada wurde 1119 in Cordoba geboren, studierte in Sevilla und Ceuta, und starb 1195 in Sevilla. Im deutschen Sprachraum gab es im Mittelalter den Dependenzbegriff in der Grammatik von Thomas von Erfurt, der Rektor der Schulen St. Severi und St. Jakob war. In der frühen Moderne scheinen Dependenz und Konstituenz als Begriffe nebeneinander existiert zu haben. Konstituenz gelangte hauptsächlich von der antiken Logik, die vor allem durch die Port-Royal-Logik verbreitet wurde, in moderne Grammatiken verschiedener europäischen Sprachen.

Moderne Dependenzgrammatiken sind aber hauptsächlich auf die Grammatiktheorie Lucien Tesnières zurückzuführen. Tesnière war Franzose, Polyglott und Professor der Linguistik an den Universitäten in Strasbourg and Montpellier. Sein Hauptwerk Éléments de syntaxe structurale wurde 1959 veröffentlicht, fünf Jahre nach seinem Tod.[1] Das von Tesnière entwickelte Konzept der Dependenz scheint aber in den 1960er Jahren unabhängig von Tesnière von anderen erkannt worden zu sein.[2] Die Dependenzgrammatik hat eine starke Tradition im deutschsprachigen Raum, wo das V2-Prinzip des Deutschen und die vergleichsweise freie Wortstellung einsichtsreich auf Basis der Dependenz untersucht werden können. Seit einigen Jahren wächst das Interesse an der Dependenzgrammatik. Dies ist vor allem dadurch zu erklären, dass immer mehr der Nutzen des Dependenzprinzips für die maschinelle Bearbeitung und Übersetzung von Texten erkannt wird. Die erste internationale Konferenz für Dependenz in der Linguistik fand erst im September 2011 statt.[3]

Allgemeines[Bearbeiten]

Für die Dependenzgrammatik sind die Dependenzen oder Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Elementen des Satzes bestimmend, sie erfasst die Syntax der meisten natürlichen Sprachen in Form von Abhängigkeitsverhältnissen unter den Elementen eines Satzes, den Wörtern. Zwischen den Wörtern bestehen Dependenzbeziehungen, diese sind dabei mehrfach miteinander verbunden. Sie stehen also nicht nebeneinander, wie in einem Wörterbuch.[4]

Bei der Betrachtung von Sätzen, geht man davon aus, dass es sich bei syntaktischen Verbindung zweier Wortelemente bei dem einem um ein regierendes Wort und bei dem anderen um ein abhängiges Element handelt. In den Fällen, in denen ein regierendes Wortelement seinerseits von einem anderen regierenden Wort abhängt, entsteht eine komplexe hierarchische Dependenzordnung. Um solche Strukturen zu analysieren und auch darzustellen bedient man sich eines Baumgraphens (Stemmata). Den Zentralknoten eines solchen Stemmatas nimmt das regierende Wort, also das Verb ein. Um die Abhängigkeiten oder Relationen darzustellen, wird ein unmittelbar abhängiges Wortelement durch eine Kante zu einem darunterliegendem Knoten, nœud verbal dargestellt.[5]Nach Tesnière hat das Verb die Fähigkeit, eine bestimmte Anzahl von Aktanten, actants an sich zu binden. Er nutzte hierzu den Begriff aus der chemischen Terminologie, die Wertigkeit und nannte die Eigenschaft Valenz. Ähnlich den für eine chemische Bindung eines Atoms zur Verfügung stehenden Elektronen gibt die Valenz eines Verbs die Leerstellen an die ein Zeitwort zulässt. Dadurch gewinnt das Verb eine bestimmte Anzahl von Aktanten oder Mitspieler die eine Handlung oder Geschehen versprachlichen.[6]

Er begrenzte die Aktanten auf das Subjekt, Akkusativ- und dem Dativobjekt (direktes und indirektes Objekt). Hingegen wurden die adverbialen Bestimmungen und Prädikativa von den Valenzbeziehungen ausgeschlossen.[7]

Das Bewusstsein stellt zwischen den benachbarten Wörtern eine kognitive bzw. syntaktische Verbindung her. Die strukturale Konnexion ermöglicht es, anders formuliert, einen kohärenten Gedanken durch einen Satz auszudrücken. Ein Verb bildet gewissermaßen den obersten Knoten, von dem alle Konstituenten des Satzes mittelbar oder unmittelbar abhängen.

In der Dependenzgrammatik wird das Verb allein als zentral für den Satzbauplan betrachtet, alle anderen Satzglieder hängen von ihm ab. Denn das Verb regiert gewissermaßen den Satz, indem es bestimmte Leerstellen für die beteiligten Nomen bestimmt. Dadurch zeichnen sich Verben durch eine bestimmte Wertigkeit oder Valenz aus, die die Anzahl der möglichen Aktanten oder Mitspieler bestimmt. Die „Aktanten“ sind Substanzen, also Lebewesen oder Dinge, die aktiv oder passiv an durch das Verb beschriebenen Aktionen beteiligt sind (Subjekt, Objekt). Grundbegriffe der Dependenzgrammatik sind die Begriffe der „Konnexion“, „Junktion“, „Translation“ sowie „Aktanten“ und „Circunstanten“. Lucien Tesnière verglich den Satz mit einem Mikro-Drama bei dem ein Geschehen durch verschiedene Akteure und Umstände inszeniert wird. Wörter bilden das Inventar zur Ausgestaltung von Sätzen. Man unterscheidet der Dependenz- oder Valenzgrammatik zwei Arten von Wörtern:

Leer-Wörter ist die Bezeichnung von Wörtern, die eine grammatische, aber keine eigenständige lexikalische Bedeutung haben. Anders die Voll-Wörter. Sie drücken eine Vorstellung aus, sie haben deshalb eine syntaktische als auch semantische Funktion. Die Valenz stellt die syntaktische Bindefähigkeit des Verbs dar. Finite Verben eröffnen solche Leerstellen in einem Satz. Die Leerstellen werden von Wörtern anderer Wortklassen besetzt.

Nach Tesnière gibt es vier Wortarten, dabei bezeichnen die:

  • Verben konkrete Prozesse,
  • Substantive charakterisieren und bezeichnen die Substanzen in ihrer Konkretheit,
  • Adjektive charakterisieren die Substanzen in abstrakter Weise,
  • Adverbien bezeichnen hingegen die Prozesse in abstrakter Form.[8][9]

Dependenz vs. Konstituenz[Bearbeiten]

Dependenz ist eine Eins-zu-eins-Relation. Jedes Element im Satz (Wort oder Morph) entspricht genau einem Knoten in der Struktur des Satzes. Konstituenz hingegen ist eine Eins-zu-eins-oder-mehr-Relation. Dort entspricht jedes Element im Satz (Wort oder Morph) mindestens einem Knoten und oft mehr als einem. Der Unterschied ist an einfachen Baumstrukturen leicht zu erkennen:

Dependenzbild 1

Im Dependenzbaum links gibt es zwei Wörter und zwei Knoten. Im Konstituenzbaum rechts hingegen gibt es zwei Wörter, aber drei Knoten. Konstituenz setzt voraus, dass die Anzahl der Knoten die Anzahl der Satzelemente (Wörter) um mindestens einen übertrifft. Ein zweites Beispiel unterstreicht den Unterschied:

Dependenzbild 2

„Sub“ steht für „Subordinator“, und SubP für Subordinator-Phrase (=Nebensatz). Der Dependenzbaum links enthält vier Wörter und genau vier Knoten, während der Konstituenzbaum rechts vier Wörter, aber sechs Knoten enthält. Bemerkenswert am Konstituenzbaum ist die Abwesenheit einer finiten Verbalphrase (als Konstituente), die das Subjekt ausschließt. In dieser Hinsicht ist der Konstituenzbaum eine direkte Übersetzung des Dependenzbaums (Dependenz → Konstituenz). Dependenz als Prinzip der hierarchischen Organisation von Elementen vermeidet es, eine finite VP als Konstituente anzuerkennen.

Der Konstituentenbegriff ist für den Unterschied zwischen Dependenz und Konstituenz wichtig. Sowohl Dependenz als auch Konstituenz erkennen Konstituenten an. Jeder komplette Baum und jeder komplette Teilbaum eines Baumes gilt als Konstituente. Demnach gibt es lediglich vier Konstituenten im zweiten Dependenzbaum oben, aber sechs Konstituenten im zweiten Konstituenzbaum. In dieser Hinsicht ist es von großer Bedeutung, ob die Grammatik Hinweise für die Annahme der relativ großen Anzahl von Konstituenten liefert, die die Konstituenz postuliert, und ob sich Belege für die Annahme einer finiten VP-Konstituente finden lassen.

Einige wichtige Unterschiede zwischen Dependenz und Konstituenz sind mit der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Dependenz Konstituenz
Vor allem mit Lucien Tesnière assoziiert Vor allem mit Noam Chomsky assoziiert
Eins-zu-eins-Relation Eins-zu-eins-oder-mehr-Relation
Verb als organisatorisches Zentrum des Satzes Zweiteilung des Satzes in Subjekt und Prädikat
Keine finite VP-Konstituente Annahme einer finiten VP-Konstituente
Minimale Strukturen Vergleichsweise volle Strukturen
Vergleichsweise flache Strukturen Vergleichsweise geschichtete (tiefe) Strukturen

Finite Verbalphrase?[Bearbeiten]

Das Prinzip der Konstituenz entstammt der antiken Logik, wo eine Aussage in ein Subjekt und ein Prädikat eingeteilt wird. Diese binäre Einteilung wurde aus der Port-Royal-Logik übernommen, direkt auf Sätze angewandt und wurde so in mehreren Grammatiken mehrerer Sprachen zur Grundlage der Satzanalyse. Sie erscheint in den frühen Arbeiten von Noam Chomsky in der Form S → NP VP: ein Satz (S) besteht aus einer Nominalphrase (NP) und einer Verbalphrase (VP). Tesnière hat sich aber gegen diese Zweiteilung des Satzes gewandt, indem er argumentierte, dass diese binäre Division der Logik in der Syntax nichts zu suchen habe. Anstelle der binären Division betrachtete Tesnière das Verb als Zentrum und Wurzel des Satzes. Wenn man die binäre Division akzeptiert, ist Konstituenz als organisatorisches Prinzip des Satzes selbstverständlich. Wenn man aber diese Division ablehnt und an deren Stelle die zentrale Rolle des Verbs als organisatorisches Zentrum des Satzes setzt, ist Dependenz ganz natürlich.

Der vorliegende Unterschied zwischen Dependenz und Konstituenz betrifft unmittelbar die Existenz einer finiten VP-Konstituente. Die meisten Konstituenzgrammatiken nehmen an, dass es eine solche Konstituente gibt, besonders für das Englische. Dependenzgrammatiken hingegen können eine solche Konstituente nicht erkennen. In dieser Hinsicht kann die Dependenzgrammatik auf sogenannte Konstituententests (= constituency tests) zurückgreifen. Diese Tests liefern sowohl für das Englische[10] als auch für das Deutsche nur wenige Hinweise auf die Existenz einer finiten VP-Konstituente, z. B.

Hans sagte nichts.
a. *Sagte nichts Hans. - Topikalisierung
b. ?Hans tat das. (tat das = sagte nichts) - Proform-Substitution
c. Was tat Hans? -- ??Sagte nichts. - Antwortellipse

Der Versuch, die finite Verbalphrase zu topikalisieren, schlägt eindeutig fehl. Ob die finite Verbalphrase durch eine Proform ersetzt werden kann, ist nicht einfach zu erkennen, weil es nicht klar ist, ob tat das als Proform für sagte nichts betrachtet werden kann. Das Demonstrativpronomen das allein dürfte die Proform sein (Hans tat nichts sagen). Und die Erscheinung von Sagte nichts als Antwortfragment ist fraglich, da die Antwort mit Subjekt eindeutig vorzuziehen ist: Er sagte nichts.

Man vergleiche diese Daten mit den Resultaten der Tests, wenn sie auf eine infinite Verbalphrase angewandt werden:

Hans will nichts sagen.
a. Nichts sagen will Hans (schon). - Topikalisierung
b. Hans will das tun. (das tun = nichts sagen) - Proform-Substitution
c. Was will Hans tun? - Nichts sagen. - Antwortellipse

Die Topikalisierung der Verbalphrase nichts sagen gelingt. Die Kombination das tun als Proform zu betrachten ist nun plausibel, und das Fragment Nichts sagen kann sehr wohl als Antwort auf die angegebene Frage auftreten. In Hinsicht auf diese Daten kann man folgern, dass infinite Verbalphrasen Konstituenten sind. Diese Tatsache ist für die Dependenzgrammatik aber kein Problem, weil sie, wie die Konstituentengrammatik, wohl infinite Verbalphrasen als Konstituenten betrachtet, z. B.

Dependenzbild 3

Die Schnur (string) nichts sagen bildet einen kompletten Teilbaum und gilt daher als Konstituente.

Minimale Strukturen[Bearbeiten]

Die dependenzielle Eins-zu-eins-Relation grenzt die Anzahl der Knoten in der Struktur eines Satzes auf die Anzahl der Elemente im Satz ein. Aus der geringen Anzahl von Knoten ergibt sich, dass Dependenzstrukturen vergleichsweise minimal sind. Ein Dependenzbaum enthält gewöhnlich die Hälfte der Knoten und Kanten des entsprechenden Konstituenzbaumes. Aufgrund dieser minimalen Strukturen gibt es hinsichtlich der Struktur von Sätzen weniger schwierige Entscheidungen zu treffen. Es ist also einfacher, eine plausible Dependenzanalyse von Sätzen aufzustellen. Die folgenden Dependenzbäume sind Beispiele von Strukturen, die viele Dependenzgrammatiker für richtig halten, weil die dargestellten Hierarchien von Dependenzen durch empirische Beobachtungen gestützt sind:[11]

Dependenzbild 4

Mit solchen Strukturen stimmen die meisten Dependenzanalysen überein – erst bei Diskontinuitäten scheiden sich die Geister. Die Übereinstimmung ergibt sich daraus, dass in Konstituentengrammatiken auftretende, schwierige Fragen nicht aufkommen. Zum Beispiel kommt die schwierige Frage nicht auf, ob es eine finite VP-Konstituente geben soll, weil Dependenz eine solche Konstituente nicht zulässt. Darüber hinaus kommt die weitere, schwierige Frage nicht auf, ob die Strukturen relativ flach oder eher geschichtet (tief) sein sollten. Dependenzstrukturen lassen stark geschichtete Strukturen nicht zu, weil die Anzahl der Knoten auf die Anzahl der Wörter begrenzt ist.

Dependenzgrammatiken und Phrasenstrukturgrammatiken[Bearbeiten]

Sowohl Dependenzgrammatiken als auch Phrasenstrukturgrammatiken sind weit verbreitet. In englischsprachigen Ländern dominieren aber die Phrasenstrukturgrammatiken. Die folgenden Grammatiken sind Phrasenstrukturgrammatiken, weil sie auf dem Konzept der Konstituenz aufbauen:

Phrasenstrukturgrammatiken (= Konstituentengrammatiken)
Generalized Phrase Structure Grammar
Head-driven Phrase Structure Grammar
Kategorialgrammatik
Lexikalisch-funktionale Grammatik
Minimalistisches Programm
Rektions- und Bindungstheorie

Dependenzgrammatiken sind stärker in Europa vertreten. Die folgenden Grammatiken fußen auf Dependenz:

Dependenzgrammatiken
Bedeutung-Text-Modell
Extensible Dependency Grammar
Funktionale generative Beschreibung
Lexicase Grammar
Word Grammar

Im deutschsprachigen Europa wurde und wird besonders viel im Bereich der Dependenzgrammatik geforscht. Die Arbeiten von Ágel[12], Engel[13], Eroms[14], Happ[15], Heringer[16], Lobin, Weber[17] unter vielen anderen haben die Dependenzgrammatik sehr vorangebracht.

Valenzgrammatik?[Bearbeiten]

Die Dependenzgrammatik wird manchmal als „Dependenz- und Valenzgrammatik“ bezeichnet. Diese Bezeichnung ist aber problematisch, da Valenz als Komponente vieler Grammatiktheorien gilt und nicht als eigenständige Grammatik betrachtet werden kann. Valenz ist die Fähigkeit eines Prädikats, die Anzahl und die Funktion der Konstituenten in der Nähe des Prädikats (d. h. die Argumente des Prädikats) zu bestimmen. Dass es diese Bezeichnung „Dependenz- und Valenzgrammtik“ gibt, ist insofern verständlich, als Dependenz und Valenz Begriffe sind, die auf Tesnières Theorie der Syntax und Grammatik zurückzuführen sind. Die Bezeichnung „Valenztheorie“ ist aber plausibler als „Valenzgrammatik“. Es gibt also die Dependenzgrammatik und die Valenztheorie, wobei die zwei geschichtlich nah verwandt sind. Die Valenztheorie ist aber ein autonomes Gebiet, d. h. sie existiert, auch wenn man Dependenz ablehnt und an deren Stelle Konstituenz setzt. Die meisten Phrasenstrukturgrammatiken räumen der Valenz von Prädikaten längst eine zentrale Position in der Theorie ein. Phrasenstrukturgrammatiken sind aber keine Dependenzgrammatiken.

Literatur[Bearbeiten]

  • Vilmos Ágel et al. (Hrsg.): Dependenz und Valenz. Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft 25/1-2, 188–229. Berlin, New York: Mouton de Gruyter, 2003/6.
  • Richard Baum: Dependenzgrammatik. Niemeyer, Tübingen 1976, ISBN 3-484-52056-6
  • Hans-Werner Eroms: Syntax der deutschen Sprache. de Gruyter, Berlin 2000
  • David Hays: Dependency theory: A formalism and some observations. Language 40, 511–525, 1964.
  • H. Gaifman: Dependency systems and phrase-structure systems. Information and Control 8, 304–337, 1965.
  • Heinz Happ: Grundfragen einer Dependenzgrammatik des Lateinischen. Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1976. (Grundlagenwerk zur Anwendung der Dependenzgrammatik auf das Lateinische)
  • Heinz Happ; Ulrich Dönnges: Dependenz-Grammatik und Latein-Unterricht. Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 1977.
  • Heinz Happ: Zur Erneuerung der lateinischen Schulgrammatiken. Verlag Diesterweg, Frankfurt am Main / Berlin / München 1977.
  • Gerhard Helbig; Joachim Buscha: Deutsche Grammatik. Ein Handbuch für den Ausländerunterricht. VEB Verlag Enzyklopädie, 10. Auflage, Leipzig 1987.
  • Thomas Groß; Timothy Osborne: Toward a practical dependency grammar theory of discontinuities. SKY Journal of Linguistics 22, 43-90, 2009.
  • Hans Jürgen Heringer: Deutsche Syntax dependentiell. Stauffenburg, Tübingen 1996.
  • Igor Alexandrowitsch Meltschuk: Levels of dependency in linguistic description: Concepts and problems. In: Ágel et al. (Hrsg.): Dependenz und Valenz. 188–229, 2003.
  • Timothy Osborne; Michael Putnam; Thomas Groß: Bare phrase structure, label-less trees, and specifier-less syntax: Is Minimalism becoming a dependency grammar? The Linguistic Review 28, 315-364, 2011.
  • Lucien Tesnière: Esquisse d'une syntaxe structurale. Paris: Klincksieck, 1953.
  • Lucien Tesnière: Éléments de syntaxe structurale. Paris: Klincksieck, 1959.
  • Heinz Weber: Dependenzgrammatik. Ein Arbeitsbuch. Narr, Tübingen 1992.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Dependenzgrammatik – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vgl. Tesnière (1959).
  2. Vgl. Hays (1964) und Gaifman (1965).
  3. International Conference on Dependency Lingusitics, Barcelona 2011
  4. Günter Neumann: Einführung in die Dependenzgrammatik. LT lab, DFKI. Universität Saarland, 2. Juli 2013
  5. Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. Kröner Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0, S. 153–154
  6. Christoph Gabriel; Trudel Meisenburg: Romanische Sprachwissenschaften. UTB 2897, Fink Verlag, Paderborn 2007, ISBN 978-3-7705-4325-0, S. 184.
  7. Abhängigkeitsgrammatik.
  8. Johannes Kabatek; Claus D. Pusch: Spanische Sprachwissenschaft: Eine Einführung. Gunter Narr Verlag, 2009, ISBN 978-3-8233-6404-7, S. 109 f.
  9. Stephan Hochhaus: Dependenz- und Valenzgrammatik (Tesnière) Fragmentarische Klausurvorbereitungen. Sommer 2004
  10. Vgl. Osborne et al. (2011:323-324).
  11. Die hier angegebenen Bäume sind denen von Groß und Osborne (2009) sehr ähnlich.
  12. Vgl. Ágel et al. (2003/6).
  13. Vgl. Engel (1994).
  14. Vgl. Eroms (2000).
  15. Vgl. Happ (1977).
  16. Vgl. Heringer (1996).
  17. Vgl. Weber (1992).