Der Rat der Götter
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| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Der Rat der Götter |
| Produktionsland: | DDR |
| Erscheinungsjahr: | 1950 |
| Länge (PAL-DVD): | 111 Minuten |
| Stab | |
| Regie: | Kurt Maetzig |
| Drehbuch: | Friedrich Wolf Philipp Gecht |
| Produktion: | DEFA Potsdam Babelsberg |
| Musik: | Hanns Eisler |
| Kamera: | Friedl Behn-Grund |
| Besetzung | |
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Der Rat der Götter ist ein Filmdrama von Kurt Maetzig. Er behandelt den Weg des I.G.–Farben–Konzerns zwischen 1930 bis 1947.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Handlung
Grundlage des Films sind eine 1947 erschienene Dokumentation und die Akten der Nürnberger Prozesse. Angelpunkt der Handlung bilden der Vorstandsvorsitzende Mauch und der Chemiker Dr. Scholz. Beide sind hauptverantwortlich für die Rüstungsproduktion und Giftgasherstellung der I.G. Farben. Im Mittelpunkt des Interesses steht das Gewinnstreben um jeden Preis. Dr. Scholz verschliesst bis 1948 Augen und Ohren, um seine Stellung und die Familie zu retten. Erst als bei einer verbotenen Sprengstoffübung in Ludwigshafen schrecklicher Schaden entsteht, bricht er sein Schweigen.
[Bearbeiten] Hintergrund
Der Rat der Götter ist einer der ersten Filme, der sich explizit mit der Schuld des I.G.-Farben-Konzerns beschäftigt.
[Bearbeiten] Kritiken
Das Lexikon des internationalen Films nannte das Polit-Drama handwerklich beachtlich.
[Bearbeiten] Stimmen zum Film
„Ich habe in meinem Leben viele Filme und viele Fernsehgeschichten gemacht, aber eine solche wunderbare Wohlfühlstimmung wie beim Rat der Götter nie wieder erlebt. Dazu hat Yvonne Merin beigetragen. Sie war eine wunderbare Frau, bloss keine gute Schauspielerin, aber dafür konnte sie nichts. Maetzig hat sie geliebt und ihr die Rolle gegeben.“
– Otto Meyer: Regisseur und Drehbuchautor
[Bearbeiten] Quellen
- Ingrid Poss, Peter Warnecke (Hg.), Spur der Filme, Zeitzeugen über die DEFA, Berlin 2006, ISBN 3-86153-401-0

