Der Werkpilot

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Filmdaten
Deutscher Titel Der Werkpilot
Originaltitel Test Pilot
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1938
Länge 118 Minuten
Stab
Regie Victor Fleming
Drehbuch Howard Hawks,
Waldemar Young,
Vincent Lawrence
Produktion Louis D. Lighton
Musik Franz Waxman
Kamera Ray June
Schnitt Tom Held
Besetzung

Der Werkpilot ist ein US-amerikanischer Abenteuerfilm von Victor Fleming aus dem Jahre 1938. Das Drehbuch basiert auf einer Erzählung von Frank Wead. Der Film lief Anfang September 1938[1] in den reichsdeutschen Kinos an und war einer der letzten Kassenerfolge eines Hollywood-Films im Deutschland Adolf Hitlers vor dem Zweiten Weltkrieg. Die deutsche Premiere nach dem Krieg fand in der (ARD) am 8. März 1991 statt. Dort wurde Der Werkpilot zu Der Testpilot umgetitelt.

Handlung[Bearbeiten]

Der Testpilot Jim Lane muss auf einer Farm in Kansas notlanden. Dort trifft er auf Ann Barton, die sich in ihn verliebt. Obwohl sie verlobt ist, heiratet sie Jim schon am nächsten Tag. Ann erfährt langsam, wie gefährlich der Beruf ihres Ehemannes ist und mit welcher Leidenschaft Jim seine Arbeit erledigt. Sie fügt sich aber ins Unvermeidliche und schwört Jims bestem Freund und Mechaniker, Gunner Morris, dass sie zu ihrem Mann steht.

Jim und Gunner unternehmen einen Testflug mit einem neuen Bomber, den der Fabrikant Drake in Produktion geben will. Die Bomben werden durch gefüllte Sandsäcke simuliert. Durch einen Defekt gerät die Maschine ins Trudeln. Dadurch lösen sich die Sandsäcke, Gunner wird von ihnen begraben. Jim will nicht ohne seinen Freund abspringen und schafft es zu landen. Doch für Gunner kommt jede Hilfe zu spät. Der erschütterte Jim gibt seinen Beruf als Testpilot auf und kehrt zu seiner Frau zurück.

Kritiken[Bearbeiten]

„Klassisches Fliegerdrama mit außergewöhnlicher Starbesetzung und auch heute noch atemberaubenden Flugaufnahmen.“

Lexikon des Internationalen Films[2]

„Die erstklassige Besetzung entschädigt für einige Plot-Ungereimtheiten.“

Cinema[3]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Oscarverleihung 1939

Hintergrund[Bearbeiten]

Zum Staraufgebot der Produktion von MGM zählten die Oscar-Gewinner Clark Gable, Spencer Tracy und Lionel Barrymore.

Co-Autor Waldemar Young, Enkel des Mormonenführers Brigham Young, starb vier Monate nach der Uraufführung in den USA, die am 16. April 1938 stattfand. Für Cutter Tom Held war es die vorletzte Filmarbeit. Für die Ausstattung des Filmes waren Cedric Gibbons (11 Oscars in seiner Karriere) und Edwin B. Willis (8 Oscars) verantwortlich. Für den Ton war Douglas Shearer (7 Oscars) zuständig, für die Spezial-Effekte A. Arnold Gillespie (3 Oscars).

Die Abteilung für die Luftaufnahmen wurden von Paul Mantz, der zu der Zeit der beste Stunt-Pilot war, geleitet.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Illustrierter Filmkurier, Nr. 2834
  2. kabeleins.de
  3. cinema.de