Vom Winde verweht (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel Vom Winde verweht
Originaltitel Gone with the Wind
Poster - Gone With the Wind 02.jpg
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1939
Länge 220 Minuten
mit Ouvertüren bis 238 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Victor Fleming
George Cukor (ohne Credit)
Sam Wood (ohne Credit)
Drehbuch Sidney Howard
Ben Hecht
Produktion David O. Selznick für Selznick International im Verleih von MGM
Musik Max Steiner
Kamera Ernest Haller
Schnitt Hal C. Kern,
James E. Newcom
Besetzung

Siehe weitere Darsteller:
Besetzung und Synchronisation

„Vom Winde verweht“-Museum in Jonesboro, Georgia

Vom Winde verweht (Originaltitel Gone with the Wind) ist eine US-amerikanische Literaturverfilmung aus dem Jahr 1939. Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Roman von Margaret Mitchell, der 1936 veröffentlicht wurde und sich schon bald zu einem der erfolgreichsten Romane der amerikanischen Literaturgeschichte entwickelte. Der Film wurde seit seiner Uraufführung mehrfach wieder in die Kinos gebracht und ist inflationsbereinigt mit einem Einspielergebnis von rund 3,8 Milliarden US-Dollar das kommerziell erfolgreichste Werk der Filmgeschichte.[1]

Die Hauptrollen spielen Vivien Leigh, Clark Gable, Olivia de Havilland und Leslie Howard. Die Regie übernahm Victor Fleming. Der von David O. Selznick produzierte Film ist bis heute einer der bekanntesten Hollywoodfilme. Mit fast vier Stunden Laufzeit war er seinerzeit der Film mit der längsten Spieldauer.

Vom Winde verweht ging mit einer Rekordzahl von 13 Nominierungen in die Oscarverleihung 1940 und wurde mit zehn Oscars ausgezeichnet. Darunter war der Oscar als Beste Nebendarstellerin für Hattie McDaniel, mit der erstmals ein afro-amerikanischer Künstler gewann.

Handlung[Bearbeiten]

Die auf der Baumwollplantage Tara bei Atlanta aufgewachsene Scarlett O'Hara ist verliebt in Ashley Wilkes, den Erben der Nachbarplantage Zwölf Eichen. Auf einem Gartenfest bedrängt sie Ashley, sie zu heiraten. Ashley ist jedoch bereits mit seiner Cousine Melanie Hamilton verlobt. Auf dem Fest lernt Scarlett auch Rhett Butler aus Charleston kennen, der von seiner Familie aufgrund eines Skandals verstoßen wurde. Kurz vor dem Bürgerkrieg heiratet Ashley Melanie, und Scarlett nimmt aus Trotz den Antrag von Melanies Bruder Charles an. Charles stirbt nur wenige Wochen nach der Hochzeit im Ausbildungslager.

In der Hoffnung, Ashley wiederzusehen, zieht Scarlett nach Atlanta zu Melanie und deren Tante „Pittypat“ Hamilton. Dort trifft Scarlett auf einem Wohltätigkeitsball für verwundete Soldaten erneut Rhett Butler. Bei einer „Versteigerung“ der Damen zum Wohl des Lazaretts ersteigert Butler Scarlett als Tanzpartnerin, obwohl sie als Witwe nicht tanzen darf. Scarlett, frustriert über die gesellschaftlich verordnete Trauerzeit, nimmt das Angebot begeistert an. Sie beginnt auch, im Lazarett zu arbeiten. Die Truppen der Nordstaaten greifen Atlanta an (Atlanta-Feldzug), und Scarlett muss währenddessen zusammen mit der kindlichen und verängstigten Sklavin Prissy Melanie bei der schweren Geburt von Ashleys Sohn beistehen. Bei der anschließenden Flucht zur Heimatplantage Tara hilft ihnen Rhett Butler. Er treibt ein Pferd und einen Fuhrwagen auf und bringt sie mit Melanie und dem Kind aus dem brennenden Atlanta. An der Stadtgrenze verlässt er sie, um sich der Armee der Konföderierten Staaten anzuschließen, die sich auf dem Rückzug befindet.

Als Scarlett in Tara eintrifft, findet sie den Leichnam ihrer Mutter vor, die einige Tage zuvor an Typhus gestorben war. Ihr Vater hat darüber den Verstand verloren, die beiden Schwestern sind krank und neben den Unionssoldaten haben konföderierte Marodeure und befreite Sklaven fast alles gestohlen. Die bis dahin reichen Sklavenhalter lernen Hunger und Elend kennen. In dieser Situation wird Scarlett zum Oberhaupt der Familie, treibt Nahrungsmittel auf, versucht, den Alltag wieder in geordnete Bahnen zu bringen, treibt alle zum Arbeiten an und tötet sogar einen marodierenden Unionssoldaten, um ihr Haus und die Familie zu schützen. Ashley kehrt in der Zwischenzeit aus der Kriegsgefangenschaft zurück. Erneut versucht Scarlett, ihn für sich zu gewinnen, und will sogar mit ihm durchbrennen. Doch Ashley ist durch den Krieg traumatisiert und hat sich in eine Scheinwelt vor dem Krieg zurückgezogen.

Als hohe Steuern für Tara angesetzt werden und der ehemalige Sklavenaufseher Wilkerson droht, die Plantage bei einer Zwangsversteigerung zu kaufen, versucht Scarlett, Geld aufzutreiben. Sie geht zu Rhett Butler, der als Kriegsgefangener im Gefängnis von Atlanta festgehalten wird, und umschmeichelt ihn, um den Betrag von ihm zu leihen. Rhett durchschaut ihre Unaufrichtigkeit und lehnt ab. In ihrer Not heiratet Scarlett den Ladenbesitzer Frank Kennedy, den langjährigen Verlobten ihrer Schwester Suellen, um an sein Geld zu kommen. Scarlett überredet Frank, ins Bauholzgeschäft einzusteigen und übernimmt die Leitung der Sägerei. Sie gerät in die gesellschaftliche Kritik, weil sie Sträflinge als Arbeiter anstellt, Handel mit „Yankees“ betreibt und häufig ohne Begleitung allein unterwegs ist.

Nach einem Überfall auf Scarlett nimmt ihr Mann an einem Racheakt teil, der ihn das Leben kostet. Rhett Butler, der schon lange heimlich in Scarlett verliebt war, macht ihr einen Heiratsantrag, den sie annimmt. Rhett versucht, die Liebe seiner Frau zu gewinnen, indem er sie mit Luxus überhäuft und mit ihr auf Reisen geht. Die Ehe mit Rhett Butler bleibt jedoch nur oberflächlich glücklich, da Scarlett noch immer an ihrer vermeintlichen Liebe zu Ashley festhält. Scarlett bringt ihre Tochter Eugenie Victoria, genannt Bonnie, zur Welt. Danach verweigert Scarlett Rhett den ehelichen Verkehr, da sie um ihre Figur besorgt ist und weitere Schwangerschaften fürchtet. Eines Tages begegnet sie in der Sägerei Ashley, die beiden reden über ihre Erinnerungen an die Zeit nach dem Krieg. Ashley dankt Scarlett für alles, was sie für ihn und Melanie getan hat, und umarmt sie. Diese Szene wird von Ashleys Schwester India beobachtet, die eine Affäre vermutet und entsprechende Gerüchte verbreitet. Scarlett wagt es daher nicht, zu Ashleys Geburtstagsfeier zu gehen. Rhett zwingt sie schließlich, das Fest zu besuchen. Melanie empfängt Scarlett liebevoll und hält die Gäste an, Scarlett nicht zu ächten. Am gleichen Abend fällt der wütende und angetrunkene Rhett zu Hause über Scarlett her, um „den unsichtbaren Dritten in seiner Ehe aus ihren Gedanken zu löschen“.

Am nächsten Morgen ist Scarlett zu stolz, um Rhett zu gestehen, wie sehr sie diese Liebesnacht genossen hat, und Rhett teilt ihr mit, dass er sie verlassen werde. Er reist mit Bonnie nach London. Als Rhett von der Reise zurückkehrt, erfährt er von Scarlett, dass sie wieder schwanger ist. Es kommt zu einem heftigen Streit, in dessen Verlauf Scarlett die Treppe hinunterfällt und eine Fehlgeburt erleidet. Rhett ist beschämt über sein Verhalten. Der Versuch, die Ehe zu retten, wird vom Tod der Tochter Bonnie vereitelt, die sich beim Hürdenspringen mit ihrem Pony das Genick bricht. Scarlett und Rhett geben sich gegenseitig die Schuld am Tod des Mädchens. Rhett verliert darüber fast den Verstand. Er schließt sich tagelang mit dem Leichnam seiner Tochter ein, und nur Melanie gelingt es schließlich, ihn zu überreden, das Kind beerdigen zu lassen.

Melanie ist trotz Abratens der Ärzte wieder schwanger geworden und stirbt vor der Geburt des Kindes. Nach Melanies Tod erkennt Scarlett, dass ihre Liebe zu Ashley ein Hirngespinst war und sie in Rhett Butler ihren idealen Partner gefunden hat, den sie eigentlich liebt. Sie bittet Rhett um Vergebung. Doch für Rhett kommt diese Erkenntnis zu spät. Scarletts Flehen, sie nicht allein zu lassen, ist ihm gleichgültig, und er verlässt sie. Scarlett beschließt, nach Tara zurückzukehren. Es scheint, als ob sie nun endlich ihre wahre Bestimmung gefunden hat.

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten]

Die Nennung der Schauspieler in den Credits ist nicht nach der Größe der Rollen sortiert, sondern nach drei Orten aufgeteilt: die Plantage Tara, dem Fest auf Zwölfeichen sowie Atlanta. Die Figuren werden bei dem Ort genannt, an dem sie als erstes auftreten. So wird zum Beispiel Rhett beim Fest auf Zwölfeichen genannt, weil er dort seinen ersten Auftritt hat, obwohl er überwiegend in Atlanta in Erscheinung tritt. Die Besetzung sortiert sich weiterhin nach der Wichtigkeit der Figuren an ihrem Ort; zum Beispiel wird Thomas Mitchell als Plantagenbesitzer und Haupt der Familie zuerst genannt, seine Frau als zweites und seine älteste Tochter Scarlett erst als drittes, obwohl sie die Hauptrolle des Filmes ist. Genauso wird Howard Hickman als John Wilkes vor Leslie Howard genannt, der seinen Sohn Ashley spielt und die größere Rolle hat. Die kleineren Nebendarsteller des Filmes werden in einem vierten Abschnitt ohne ihre Rollennamen präsentiert.

Nach dem Tod von Alicia Rhett im Januar 2014 und Mary Anderson im April 2014 leben nur noch zwei im Vorspann erwähnte Schauspieler des Filmes, darunter Olivia de Havilland (Melanie Hamilton) als einzige Hauptdarsteller sowie Mickey Kuhn als Beau Wilkes.[2]

Die deutsche Synchronbearbeitung entstand 1953 im MGM Synchronisations-Atelier Berlin. Da Siegfried Schürenberg schon früh als dessen deutscher Sprecher mit Clark Gable verbunden gewesen war, bestand MGM bei der Synchronisation von Vom Winde verweht ausdrücklich auf die Verwendung seiner Stimme. Ashley Wilkes (Leslie Howard) war die berühmteste Synchronrolle für Axel Monjé, der ebenfalls den Vorarbeiter Big Sam sprach.[3]

Rolle Darsteller Synchronstimme
Auf der Plantage Tara
Gerald O'Hara, Besitzer von Tara Thomas Mitchell Walter Werner
Ellen O'Hara, seine Frau Barbara O’Neil
Scarlett O'Hara, seine erste Tochter Vivien Leigh Elfie Beyer
Suellen O'Hara, seine zweite Tochter Evelyn Keyes
Careen O'Hara, seine dritte Tochter Ann Rutherford Margot Leonard
Brent Tarleton, Scarletts Verehrer Fred Crane Klaus Miedel
Stuart Tarleton, Scarletts Verehrer George Reeves Paul Edwin Roth
Mammy, Sklavin Hattie McDaniel Erna Sellmer
Pork, Sklave Oscar Polk Herbert Weißbach
Prissy, Sklavin Butterfly McQueen Annemarie Wernicke
Jonas Wilkerson, Aufseher von Tara Victor Jory Hans Emons
Big Sam, Vorarbeiter Everett Brown Axel Monjé
Beim Fest auf Zwölfeichen
John Wilkes, Besitzer von Zwölfeichen Howard C. Hickman
India Wilkes, seine Tochter Alicia Rhett
Ashley Wilkes, sein Sohn Leslie Howard Axel Monjé
Melanie Hamilton, Cousine der beiden Olivia de Havilland Tilly Lauenstein
Charles Hamilton, Melanies Bruder Rand Brooks
Frank Kennedy, ein Gast Carroll Nye Wolfgang Lukschy
Rhett Butler, ein Gast aus Charleston Clark Gable Siegfried Schürenberg
In Atlanta
Tante „Pittypat“ Hamilton Laura Hope Crews
Onkel Peter, Pittypats Sklave Eddie Anderson Walter Bluhm
Dr. Meade, Arzt Harry Davenport
Mrs. Carolyn Meade, seine Frau Leona Roberts
Mrs. Merriwether Jane Darwell
Belle Watling Ona Munson Hilde Hildebrand
Kleinere Nebenrollen
Yankeedeserteur auf Tara Paul Hurst
Bonnie Blue Butler, Scarletts und Rhetts Tochter Cammie King Conlon
Johnny Gallagher, Mühlenbesitzer J. M. Kerrigan Manfred Meurer
Phil Meade, Dr. Meades Sohn Jackie Moran Horst Genzen
Bonnies Kindermädchen in London Lillian Kemble-Cooper
Cathleen Calvert, Gast auf Zwölfeichen Marcella Martin
Beau Wilkes, Melanies und Ashleys Sohn Mickey Kuhn
Yankeecorporal des Gefängnisses Irving Bacon
Reitender Südstaaten-Offizier William Bakewell
Emmy Slattery, Geliebte von Jonas Wilkerson Isabel Jewell
Soldat, dessen Bein amputiert werden muss Eric Linden
Tom, Yankeehauptmann Ward Bond
Sich an seine Kindheit erinnerender Soldat (Stimme) Cliff Edwards
Räuber, der Scarlett überfällt Yakima Canutt
Hungernder Soldat, der Beau Wilkes hält Louis Jean Heydt
Carpetbagger-Geschäftsmann Olin Howland
Yankeemajor des Gefängnisses Robert Elliott
Maybelle Merriweather, Mrs. Merriweathers Tochter Mary Anderson

Hintergrund[Bearbeiten]

Schon bevor das Buch überhaupt veröffentlicht wurde, lehnten zahlreiche Produzenten eine Verfilmung ab, darunter Louis B. Mayer und Irving Thalberg bei Metro-Goldwyn-Mayer, Pandro S. Berman bei RKO Pictures sowie David O. Selznick für Selznick International Pictures. Zwar mochte Jack L. Warner von Warner Brothers die Story, aber der größte Star seines Studios, Bette Davis war nicht an der Rolle der Scarlett interessiert und auch Darryl F. Zanuck für 20th Century Fox bot für die Filmrechte nicht genug Geld. David Selznick änderte seine Meinung über eine Verfilmung erst, nachdem seine Story Editorin Kay Brown sowie sein Geschäftspartner John Hay Whitney ihn drängten, die Filmrechte zu kaufen. Im Juni 1936, einen Monat nach der Veröffentlichung des Buches, kaufte Selznick die Filmrechte für 50.000 US-Dollar.[4][5][6] Der Roman entwickelte sich in der Folge zum größten Bestseller, den die US-amerikanische Literaturgeschichte bis dahin gekannt hatte.

Besetzung[Bearbeiten]

Die Besetzung der Hauptrollen war schwierig und erstreckte sich über insgesamt zwei Jahre. Zwar wollte Selznick Clark Gable von Anfang an verpflichten, doch dieser war beim Filmstudio MGM unter Vertrag, welches eine Ausleihe von Gable ablehnte.[7] Auch der ebenfalls von Selznick favorisierte Gary Cooper konnte die Rolle nicht bekommen, da Samuel Goldwyn, bei dem er unter Vertrag war, eine Ausleihe ablehnte.[8] Warner Brother bot Selznick Errol Flynn, Bette Davis und Olivia de Havilland für die Hauptrollen an; im Gegenzug sollte Warner die Veröffentlichungsrechte erhalten.[9] Zu dieser Zeit war Gable entschlossen, Clark Gable für die Hauptrolle zu bekommen und mit MGM einen Vertrag abzuschließen. Selznicks Schwiegervater, Louis B. Mayer, bot ihm im August 1938 an, ihm Gable auszuleihen sowie 1.25 Millionen US-Dollar für das Filmbudget zur Verfügung zu stellen. Der Preis dafür war allerdings hoch: Selznick musste Gables Gehalt zahlen, während MGM die Hälfte der Filmeinnahmen erhielt. Außerdem sollte MGMs Tochterfirma Loew’s, Inc. den Film veröffentlichen.[10]

Wegen des Vertrages mit MGM mussten die Dreharbeiten auf Ende 1938 verschoben werden, da erst zu diesem Zeitpunkt der Vertrag von Selznick Pictures mit United Artists endete.[11] Selznick nutzte die Zeit, um am Drehbuch zu feilen und vor allem eine Schauspielerin für die Hauptrolle der Scarlett O'Hara zu finden, das sogenannte „Searching für Scarlett”. Er begann ein Casting über die ganze USA, woran rund 1400 zumeist unbekannte Frauen teilnahmen. Die Suche kostete insgesamt rund 100.000 US-Dollar und brachte kein Ergebnis, jedoch brachte er dem Projekt Publicity.[12] Erste Schauspielerinnen, die in von Selznick angedacht waren, waren Miriam Hopkins und Tallulah Bankhead. Auch Joan Crawford, zu diesem Zeitpunkt bei MGM, wurde ebenfalls für die Hauptrollen zusammen mit Clark Gable in Betracht gezogen. Nachdem die Verhandlungen um Crawford gescheitert waren, sprach Selznick mit Norma Shearer, aber sie lehnte eine mögliche Besetzung von ihr ab. Katharine Hepburn versuchte dagegen mit der Unterstützung ihres Freundes George Cukor, der als Regisseur des Filmes verpflichtet worden war, die Rolle zu bekommen. Doch Selznick lehnte Hepburn mit der Begründung ab, sie sei „zu spröde”.[13][14]

Während viele Schauspielerinnen in Betracht gezogen wurden, hatten nur 31 Schauspielerinnen Screen Tests. Unter ihnen waren Brenda Marshall, Jean Arthur, Tallulah Bankhead, Diana Barrymore, Joan Bennett, Nancy Coleman, Frances Dee, Ellen Drew, Paulette Goddard, Susan Hayward, Vivien Leigh, Anita Louise, Haila Stoddard, Margaret Tallichet, Lana Turner und Linda Watkins.

Vorproduktion[Bearbeiten]

Produzent David O. Selznick kaufte 1936 kurz vor der Veröffentlichung die Rechte an dem Roman für 50.000 US-Dollar,

Anfangs wurde Selznick für seine Bemühungen belächelt, da Filme über den amerikanischen Bürgerkrieg bis dahin eher Kassengift waren. Doch der überragende Erfolg des Romans machte die Verfilmung und insbesondere die Besetzung der weiblichen Hauptrolle zu einer nationalen Beschäftigung. Es fanden vor allem in den Südstaaten zahlreiche Castings statt, an denen über tausend Bewerberinnen teilnahmen. Die Presse scherzte, jede Schauspielerin Hollywoods im Alter zwischen Shirley Temple und May Robson bemühe sich um die Hauptrolle. Neunzig von ihnen kamen schließlich in die engere Auswahl und wurden Filmaufnahme-Tests unterzogen.[15] Eine erste Favoritin war Tallulah Bankhead; auch die Namen von Katharine Hepburn und Jean Arthur wurden gehandelt. Durch die intensive und langwierige Suche nach der weiblichen Hauptrolle wurden allein für diese Castings fast 50.000 Meter Film aufgenommen, 4.000 Meter davon in Farbe. Damit hält der Film auch den Rekord für die ausführlichsten Probeaufnahmen.[15][16]

1938 wurde verkündet, Norma Shearer sei die abschließende Besetzung der Scarlett, doch wegen der negativen Reaktionen ihrer Fans lehnte die Schauspielerin die Rolle ab. Bette Davis überzeugte ihr Studio Warner Brothers davon, Selznick ein Paket mit ihr als Scarlett, Errol Flynn als Rhett und der Übernahme der halben Produktionskosten anzubieten. Sie bekam die Rolle nicht, denn Selznick bevorzugte eine eher unbekannte Schauspielerin. So kamen Joan Bennett und Paulette Goddard in die engere Wahl. Die Wahl fiel auf Goddard, diese konnte angeblich jedoch keine Heiratsurkunde für ihre Ehe mit Charlie Chaplin vorweisen und wurde deswegen moralisch unhaltbar. Im Dezember 1938 lernte Selznick durch seinen Bruder die in den USA noch völlig unbekannte Schauspielerin Vivien Leigh kennen, die als Zuschauerin an einem Set anwesend war. Nachdem er ihr gravierende Ähnlichkeit mit der von Margaret Mitchell beschriebenen Figur der Scarlett zuschrieb, wurde sie zum Casting eingeladen und im Januar 1939 für die Rolle unter Vertrag genommen.[15]

Die Besetzung der Rolle des Rhett Butler gestaltete sich einfacher. Nachdem am Anfang Gary Cooper und Ronald Colman im Gespräch waren, wurde Clark Gable für Selznick „die erste und einzige Wahl“. Auch für die Öffentlichkeit und die Presse war Gable die Wunschbesetzung des Rhett Butler.[15] Der Darsteller stand beim Hollywood-Studio Metro-Goldwyn-Mayer unter Vertrag. Damit Gable die männliche Hauptrolle übernehmen durfte, musste er an den Produzenten Selznick ausgeliehen werden. Im Gegenzug gingen die Verleihrechte an dem Kinofilm an Metro-Goldwyn-Mayer und nicht an das Unternehmen United Artists, mit dem Selznick einen Vertriebsvertrag hatte.

Dreharbeiten und Drehbuch[Bearbeiten]

Eine der ersten Filmaufnahmen für Vom Winde verweht war der Brand von Atlanta, der in der Nacht des 15. Dezember 1938 gedreht wurde, wobei sieben Kameras zum Einsatz kamen. David Selznick steckte dafür das Set von King Kong in Brand, das seit 1933 auf dem Studioareal gestanden hatte. Die in dieser Szene zu sehenden Silhouetten von Scarlett und Rhett wurden von verschiedenen Doubles verkörpert.[15] Abgesehen von dieser und einigen bereits 1938 angefertigten Filmaufnahmen begann die Produktion des Films offiziell am 26. Januar 1939 und damit zehn Tage nach der Vertragsunterzeichnung von Vivien Leigh. Regisseur war zunächst George Cukor, doch nach einigen Drehtagen kam Selznick zu der Überzeugung, dass Cukor nicht der richtige für diesen Film sei und engagierte Victor Fleming. Als dieser krank wurde, sprang auch der Regisseur Sam Wood für einige Drehtage ein. Im Vorspanntitel wurden die Namen von Cukor und Wood allerdings nicht aufgenommen, obwohl auch deren Szenen im fertigen Film verwendet wurden. Vivien Leigh arbeitete 22 Wochen durchgehend am Set und hatte in dieser Zeit lediglich vier Tage Drehpause. Die letzte Filmaufnahme wurde am 11. November 1939 nur knapp einen Monat vor der Premiere aufgenommen.[15]

Auch das Drehbuch erfuhr diverse Änderungen. Sidney Howard hatte zunächst ein Drehbuch vorgelegt, das mit fünfeinhalb Stunden Länge viel zu lang war. Ben Hecht und John Van Druten wurden engagiert, um mit Selznick ein neues Drehbuch zu verfassen. Als Fleming allerdings die Regie übernahm, wechselte er wieder zu Howards alter Fassung, die nach Kürzungen durch Selznick schon während der Dreharbeiten die endgültige Fassung ergab. Auch der Schriftsteller F. Scott Fitzgerald versuchte sich an dem Drehbuch, wurde jedoch nach kurzer Zeit wieder entlassen. Die Dialoge im Drehbuch wurden größtenteils buchgetreu übernommen.[15]

Ausstattung und Kostüme[Bearbeiten]

Vom Winde verweht war zur Zeit seiner Entstehung eines der aufwendigsten und größten Filmprojekte der Filmgeschichte. Nicht nur, was landschaftliche und zeitgemäße Kulissen anbelangte, sondern auch in kleidungstechnischer sowie historischer Hinsicht war die Produktion sowohl für den Produzenten als auch für die 2400 Beschäftigten am Filmset eine nervenaufreibende Herausforderung. Bereits im Vorfeld wurden von William Cameron Menzies, Lyle Wheeler und der Kunstabteilung des Studios tausende Entwürfe für Szenen und deren Kulissen angefertigt. So war beispielsweise die rekonstruierte Stadtkulisse von Atlanta das größte bis dahin gebaute Filmset. Es umfasste über 50 Gebäude und zwei Kilometer Straßenstrecke und wurde, wie auch die Plantage „Tara“, auf dem Außengelände der David O. Selznick Studios in Culver City gebaut. Insgesamt wurden 90 der 200 in die nähere Auswahl gerückten Sets verwirklicht und errichtet.[15][17]

Ebenso stellt die Mode einen wichtigen Aspekt in der Handlung des Films dar. So fertigte auch Walter Plunkett Entwürfe für mehrere tausend historische Kostüme an, die von den Darstellern im Film getragen werden. Dabei hielt er sich sowohl an die Beschreibungen im Roman als auch an seine eigenen Nachforschungen. Allein die Reinigungskosten für die Kostüme, die nach jeder Benutzung gesäubert werden mussten, betrugen rund 10.000 Dollar, und für die Herstellung wurden sieben Ballen Baumwolle benötigt. Plunketts Arbeit wurde noch dazu durch die Tatsache erschwert, dass in der Handlungszeit der Geschichte vor allem die Damenmode einige weitgehende Änderungen durchmachte. So musste er darauf achten, die jeweiligen Stile der entsprechenden Historik-Periode anzupassen. Dabei reichte die Wandlung von der Reifrockmode vor dem Krieg, über den von Not geplagten Zeitraum währenddessen bis hin zur Geschäftsmode in der florierenden Nachkriegsperiode. Auch die imposanten Hüte, insbesondere von Scarlett, mussten entworfen werden, wofür John Frederics verantwortlich war.[15][17]

Neben Szenenkulissen und Mode waren noch rund 70 Teppich- und Tapetendesigner im Einsatz. Außerdem verwendete man im gesamten Film über 1000 Pferde und fast 400 weitere Tiere, 450 Fahrzeuge und eine kaum zählbare Anzahl an Gerümpel für die Kriegsaufnahmen. Bei der Szene des Brandes von Atlanta standen hunderte Helfer bereit, darunter Mitglieder der Feuerwehr von Los Angeles sowie Polizeibeamte, um das Feuer unter Kontrolle zu halten und im Falle eines Missgeschicks zur Seite zu stehen. Es wurden drei jeweils 5000 Gallonen beinhaltende Wassertanks verbraucht, um das Feuer anschließend zu löschen.[15] Um den großen Drehort mit einer Kamera festhalten zu können, musste eigens ein neuer Kamerakran entwickelt werden. Er war der größte bis dahin gebaute und wog etwa 120 Tonnen.

Während der gesamten Produktion wurde rund 140 km Filmmaterial aufgenommen, lediglich 50 km davon entwickelt und der endgültige Film auf 6000 Meter geschnitten. Es wurde verlautet, dass im Falle einer komplett originalgetreuen Buchverfilmung 300 km Film notwendig gewesen wären. Die Dauer eines derart langen Films hätte eine komplette Woche mit 24 Stunden Tageslaufzeit in Anspruch genommen. Bilanzbuchhalter des Selznick Studios schätzten außerdem den vollständigen Arbeitsaufwand der gesamten Mitarbeiterschaft auf 750.000 Arbeitsstunden.[15]

Rezeption[Bearbeiten]

Die Weltpremiere des Films fand nach dreieinhalb Jahren Vorbereitung und Herstellung am 15. Dezember 1939 in Atlanta statt; der Film war erst einen Monat vorher fertiggestellt worden. An Premiere und Premierenfeier nahmen einige noch lebende Bürgerkriegsveteranen sowie sämtliche Stars des Films teil. Nur Hattie McDaniel, die ein Jahr später für ihre Rolle der Mammy den Oscar erhielt, und alle anderen schwarzen Darsteller durften aufgrund der Rassentrennung im Bundesstaat Georgia nicht teilnehmen.

Laut dem Guinness-Buch der Rekorde und anderen Quellen spielte der Film 1939 weltweit 393,4 Millionen US-Dollar ein, was einer inflationsbereinigten Summe von rund 3,785 Milliarden entspricht.[16] Damit ist Vom Winde verweht das kommerziell erfolgreichste Werk der Filmgeschichte. Zu damaligen Zeiten wurden in den USA 202 Millionen Eintrittskarten verkauft; bis heute zählte der Film weltweit 504 Millionen Besucher, davon 283 Millionen in den USA.

Soundtrack[Bearbeiten]

Für die Filmmusik wählte Selznick den gebürtigen Österreicher Max Steiner aus, mit dem er bereits Anfang der 1930er-Jahre bei RKO Pictures zusammengearbeitet hatte. Eigentlich war Steiner bei Warner Brothers unter Vertrag, doch diese stimmten einer Ausleihe Steiners an Selznick zu. Insgesamt arbeitete Steiner zwölf Wochen an der Filmmusik, die längste Zeit, die er in seiner Karriere je für eine gebraucht hatte und mit über zweieinhalb Stunden auch die längste. Fünf Orchester arbeiteten an der Vertonung der Musik, jeweils unter Leitung von Hugo Friedhofer, Maurice de Packh, Bernhard Kaun, Adolph Deutsch sowie Reginald Bassett. Wegen des Zeitmangels erhielt Steiner bei seinen Kompositionen Unterstützung durch Friedhofer, Deutsch und Heinz Roemheld. Es wurden für den Film ebenso zwei kurze Stücke aus früheren MGM-Filmen von Franz Waxman und William Axt verwendet.

Aus der Filmmusik stechen vor allem die zwei Liebesthemen hervor; ein Thema steht für die Liebe zwischen Melanie und Ashley und ein weiteres für Scarletts Liebe zu Ashley. Für Rhett und Scarlett gibt es hingegen kein Liebesthema. Steiner verwendete in seiner Komposition viele populäre Lieder aus der Zeit des Bürgerkrieges, vor allem aus der Folkmusik von Komponisten wie Stephen Foster. Auch patriotische Lieder wie Dixie oder The Bonnie Blue Flag kommen im Film vor. Der berühmteste Teil der Filmmusik Steiners ist wohl das sogenannte "Tara's Theme", welches die Plantage Tara begleitet.[18] Insgesamt wurden 99 Musikstücke für die Filmmusik verwendet, darunter:

Komponist/Texter Daniel Decatur Emmett
  • "Katie Belle"
Komponist/Texter Stephen Foster
  • "Under the Willow She's Sleeping" (1860)
Komponist/Texter Stephen Foster
  • "Lou'siana Belle" (1847)
Komponist/Texter Stephen Foster
  • "Dolly Day" (1850)
Komponist/Texter Stephen Foster
  • "Ring de Banjo" (1851)
Komponist/Texter Stephen Foster
  • "Sweet and Low" (1865)
Komponist Joseph Barnby
  • "Ye Cavaliers of Dixie"
Komponist unbekannt
Komponist/Texter General Daniel Butterfield
  • "Massa's in de Cold Ground" (1852)
Komponist/Texter Stephen Foster
  • "Maryland, My Maryland" (1861)
Basiert auf "O Tannenbaum"
  • "Irish Washerwoman"
Traditional Irish Jig
  • "Garryowen"
Traditional
Komponist/Texter Louis Lambert (Patrick Sarsfield Gilmore)
  • "Weeping, Sad and Lonely (When This Cruel War Is Over)" (1862)
Komponist Henry Tucker
  • "The Bonnie Blue Flag" (1861)
Komponist Harry McCarthy
Komponist Felix Mendelssohn-Bartholdy (1840)
Komponist/Texter George Frederick Root
  • "The Old Folks at Home (Swanee River)" (1851)
Komponist/Texter Stephen Foster
Traditional Spiritual
Komponist/Texter Stephen Foster
A-cappella gesungen von Butterfly McQueen
  • "Marching Through Georgia" (1865)
Komponist/Texter Henry Clay Work
Komponist William Steffe
  • "Beautiful Dreamer" (1862)
Komponist Stephen Foster
Played during the intermission
  • "Jeanie with the Light Brown Hair" (1854)
Komponist Stephen Foster
Played during the intermission
Traditional
  • "Stars of the Summer Night" (1856)
Komponist Isaac Baker Woodbury
  • "Bridal Chorus (Here Comes the Bride)" (1850)
Aus "Lohengrin" Komponist/Texter Richard Wagner
  • "Deep River"
Traditional
  • "For He's a Jolly Good Fellow"
Traditional
  • "London Bridge Is Falling Down"
Traditional
  • "Ben Bolt (Oh Don't You Remember)" (1848)
Komponist Nelson Kneass
  • Gedicht von Thomas Dunn English (1842)
A-cappella gesungen von Vivien Leigh

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Oscars[Bearbeiten]

Der Film ging mit einer Rekordzahl von 13 Nominierungen in die Oscarverleihung 1940 und gewann zehn der begehrten Preise. Dieser Rekord hielt bis zur Oscarverleihung 1960, bei der Ben Hur elfmal mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.

Gewonnen

Nominierungen

Weitere Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1939 erhielt Vivien Leigh den Preis als Beste Schauspielerin bei den New York Film Critics Circle Awards.
  • 1989 wurde der Film in das National Film Registry aufgenommen. Außerdem erhielt er in diesem Jahr den People’s Choice Award.
  • In den vom American Film Institute herausgegebenen Toplisten ist der Film mehrfach vertreten: Auf Platz 4 der 1998er Liste der 100 Besten Filme aller Zeiten sowie auf Platz 2 der 100 Besten Liebesfilme aller Zeiten. Außerdem rangiert das Zitat „Frankly, my dear, I don't give a damn.“ (in der deutschen Version „Offen gesagt, ist mir das gleichgültig.“) auf Platz 1 in der Liste der 100 bekanntesten Filmzitate aller Zeiten, und die Filmmusik von Max Steiner belegt Platz 2 in der Liste der 25 größten Filmmusiken aus 100 Jahren.

Kritiken[Bearbeiten]

  • Lexikon des internationalen Films: "Das breitangelegte Epos war einer der größten Kassenerfolge der Kinogeschichte. Der Film fasziniert immer noch durch hervorragende schauspielerische Leistungen und die fesselnde Schilderung von Schicksalen vor dem Hintergrund der Bürgerkriegswirren."
  • Lexikon „Filme im Fernsehen“: "Einer der erfolgreichsten und berühmtesten Filme des Weltkinos." (Wertung: 3 Sterne = sehr gut)[19]
  • 6000 Filme: "In Darstellung, Aufnahmetechnik und Aufwand heute noch beachtlich, obschon das Monumentale zuweilen ins Monströs-Leere gerät. Alles was packen und rühren kann, wurde herbeigeholt; wirkt dadurch überladen und ist inhaltlich sehr zwielichtig."[20]
  • Herbert Heinzelmann schrieb in einem Beitrag über die Rolle der Afroamerikanerinnen im Film: "Sonst durften sie in den 1930er-Jahren mit eigener Haut vor die amerikanischen Kameras treten, vor allem in Südstaaten-Romanzen und dort weiterhin streng typisiert, etwa als fürsorglich tapsige Sklaven-Nanny, wie sie Hattie McDaniel in „Vom Winde verweht“ und vielen anderen Filmen verkörpert hat."[21]
  • Filmharmonische Blätter: "Zur klassischen Komposition Max Steiners gilt noch immer, was viele Rezensenten bereits geschrieben haben: Steiners Komposition ist in der Geschichte der Filmmusik von beispielloser Zeitlosigkeit! So wie man Selznicks episches Drama „Vom Winde verweht“ immer wieder sehen kann, weil es noch immer eines [sic!] der besten Romanadaptionen der Filmgeschichte ist, so ist auch Steiners epochemachende Filmmusik unsterblich geworden."[22]

Medien[Bearbeiten]

DVD-Veröffentlichung[Bearbeiten]

Vom Winde verweht wurde 2000 erstmals als DVD veröffentlicht. Es folgten diverse Wiederauflagen, unter anderem eine Special Edition mit vier DVDs, die neben Nachdrucken von Szenenbildern auch verschiedene Dokumentationen enthielt. 2009 wurde der Film anlässlich seines 70. Jubiläums sowohl auf DVD als auch als Blu-ray Disc wiederveröffentlicht. Die parallel dazu veröffentlichte Ultimate Collector's Edition auf Blu-ray beinhaltet weitere Extras sowie einen Bildband mit Fotografien um die Filmproduktion.

Soundtrack[Bearbeiten]

  • Max Steiner, Stephen Foster, Daniel Emmett: Gone With the Wind. Original Motion Picture Soundtrack. 2-CD-Set mit 50-seitigem Begleitbüchlein. Rhino Records 1996, Tonträger-Nr. R2-72269 / UPN 0-8122-72269-2-3 – digital restaurierte, vollständige Originalaufnahme der Filmmusik durch das Selznick International Orchestra unter der Leitung von Max Steiner aus dem Jahr 1939
  • Ders.: Max Steiner's Classic Film Score Gone With the Wind. RCA/BMG o.J., Tonträger-Nr. GD80452 – Neueinspielung der Filmmusik durch das National Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Charles Gerhardt aus dem Jahr 1973

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Margaret Mitchell: Vom Winde verweht. Roman (Originaltitel: Gone With the Wind). Deutsch von Martin Beheim-Schwarzbach. Neuausgabe. Ullstein, Berlin 2004, ISBN 3-548-26189-2.
  • Roland Flamini: Vom Winde verweht. Der berühmteste Film der Welt und seine Geschichte (OT: Scarlett, Rhett and a Cast of Thousands). Heyne, München 1985, ISBN 3-453-86040-3.
  • Hans-Jürgen Kubiak: Die Oscar-Filme. Die besten Filme der Jahre 1927/28 bis 2004. Die besten nicht-englischsprachigen Filme der Jahre 1947 bis 2004. Die besten Animationsfilme der Jahre 2001 bis 2004. Schüren, Marburg 2005, ISBN 3-89472-386-6.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Vom Winde verweht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. siehe Abschnitt Rezeption
  2. http://www.hollywoodreporter.com/news/gone-wind-actress-alicia-rhett-668476
  3. Thomas Bräutigam: Lexikon der Film- und Fernsehsynchronisation. Mehr als 2000 Filme und Serien mit ihren deutschen Synchronsprechern etc.. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-289-X, S. 388, 460 und 473 / Vom Winde verweht in der Deutschen Synchronkartei; abgerufen am 1. Oktober 2007
  4. Friedrich, Otto (1986). City of Nets: A Portrait of Hollywood in the 1940s. Berkeley and Los Angeles; S. 17-21
  5. http://www.hrc.utexas.edu/exhibitions/web/gwtw/book/ "The Book Purchase". Gone With The Wind Online Exhibit. University of Texas at Austin: Harry Ransom Center.
  6. http://www.hrc.utexas.edu/exhibitions/web/gwtw/scarlett/ Gone With The Wind Online Exhibit. University of Texas at Austin: Harry Ransom Center.
  7. Friedrich, Otto (1986). City of Nets: A Portrait of Hollywood in the 1940s.; S. 17-21
  8. http://www.theatlantic.com/magazine/archive/1973/02/the-making-of-gone-with-the-wind-part-i/306455/?single_page=true
  9. http://www.tcm.com/tcmdb/title/414427/Gone-With-the-Wind/notes.html
  10. http://www.theatlantic.com/magazine/archive/1973/02/the-making-of-gone-with-the-wind-part-i/306455/?single_page=true
  11. http://www.theatlantic.com/magazine/archive/1973/02/the-making-of-gone-with-the-wind-part-i/306455/?single_page=true
  12. Friedrich Otto: City of Nets: A Portrait of Hollywood in the 1940s.
  13. http://www.spiegel.de/fotostrecke/vom-winde-verweht-dreharbeiten-fotostrecke-108470-4.html
  14. http://www.tcm.com/tcmdb/title/414427/Gone-With-the-Wind/notes.html
  15. a b c d e f g h i j k „Vom Winde verweht“ − Ultimate Collector's Edition erschienen 2009 (beinhaltet Nachdruck des Premierenprogramms zum Film von 1939 mit Infos zur Filmproduktion S. 8-12)
  16. a b „Guinness World Records 2004“ erschienen im Verlag Time Inc. Home Entertainment August 2003. ISBN 3-89681-007-3. S. 154
  17. a b „Vom Winde verweht“ – Ultimate Collector's Edition erschienen 2009 (beinhaltet 52-seitiges Fotobuch mit Zusatzinfos zum 70. Jubiläum verfasst von Rudy und Stacey Behlmer)
  18. Laurence E. MacDonald (1998). The Invisible Art of Film Music: A Comprehensive History. Scarecrow Press. S. 52–53. ISBN 978-1-880157-56-5.
  19. Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 893
  20. 6000 Filme. Kritische Notizen aus den Kinojahren 1945 bis 1958. Handbuch V der katholischen Filmkritik, 3. Auflage, Verlag Haus Altenberg, Düsseldorf 1963, S. 471
  21. Herbert Heinzelmann: Die Farbe des Konflikts – Zur Rolle der Afroamerikaner/innen im Film. In: Kinofenster 11-12/05, 17. November 2005
  22. Filmharmonische Blätter. Heft 1/Herbst 1985, S. 6
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