Deutsche Einigung

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Proklamation Kaiser Wilhelms I. (Gründung des Deutschen Reichs) am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles

Unter der deutschen Einigung versteht man die Schaffung eines deutschen Nationalstaates durch Otto von Bismarck 1866 (Norddeutscher Bund) und 1871 (Deutsches Kaiserreich).

Die Schaffung eines geeinten Deutschlands war seit den Befreiungskriegen 1813 das Ziel der Liberalen und Studenten. Doch scheiterte das Bürgertum damit 1848 und 1849 (Märzrevolution, Frankfurter Nationalversammlung). Dieses urliberale Ziel verwirklichten dann paradoxerweise der Adel und der erzkonservative preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck, also genau die politischen Gegner der Liberalen.

Die Einigung vollzog sich nach Abschluss der Einigungskriege, im Wesentlichen jedoch in zwei Schritten: Die Gründung des Norddeutschen Bundes nach dem Deutschen Krieg Preußens gegen das Kaisertum Österreich 1866, der im darauffolgenden Jahr durch eine Verfassung zum Bundesstaat wurde, und die Gründung des Deutschen Reiches nach dem Krieg gegen Frankreich 1870/71, was einer Gebietsvergrößerung und Erweiterung des Bundes gleichkam.

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